Politische Richtung?

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    • Mittlerweile weiß ich, wie weit ich nach links gerückt bin. Ein bisschen autoritärer hätte ich mich eingeschätzt, aber nun gut.

      Wobei ich sagen muss, dass manche Fragen auch ziemlich dämlich gestellt waren.
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    • Weil meine Lieblingsargumente "Ich bin nicht rassistisch, aaaaaaaber..." und "Ich bin zwar kein Nazi, aaaaaaaaaaaber..." sind, is doch klar.

      Nee im Ernst jetzt, ich hab unter Freunden und Klassenkameraden schon den "Titel" Quotennazi", meine Eltern sind über die Jahre stark in Richtung Rechts gerückt.
      Vielleicht bin ich auch nur rassistisch weil ich immer von Leuten mit Hintergründen ausm Ausland aufs Maul bekommen habe, kein Plan. Hab mich nie als "links" gesehen, da mir das an sich eh recht egal ist.
      Der Quotennazi Titel ist aber natürlich net Ernst gemeint...eeh hoffe ich zumindest.


      Do you enjoy hurting other people?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Peacekeeper ()

    • Das Ding ist, dass weit aus mehr dazu gehört, als einfach nur die "Russen" oder "Türken" nicht zu mögen, weil die immer 3 Straßen weiter herumlungern und einen mal belästigt haben, auch nicht weil man in der Flüchtlingskrise nicht gleich dafür ist, die ganze Welt zu sich einzuladen. Und was deine Eltern machen, kann dir ja egal sein, die haben nichts mit deiner politischen Ausrichtung zu tun. Der Fragebogen beinhaltet vielleicht auch nicht die Form von Fragen, die für dich vielleicht relevant wären.


      Der Mensch, wenn er denn kann, wählt die Freiheit und will sich nicht von Unternehmen und dem Staat einschränken lassen. Wen überrascht es da, dass man gleich in den unteren linken Quadranten rutscht.

      Wenn du (ihr) rechts sein willst (wollt), dann müssen die Unternehmen schon, wenn es nach diesem Diagramm geht, mehr Macht haben. Ob ihr dem Staat mehr Freiheiten lasst, ist für die rechte Seite nicht von belang.

      Da überlege ich schon mehrere Tage, ob der Test auch sinnvoll ist. :S


      «Wenn man dich als finster und krank bezeichnet, bist du wahrscheinlich auf dem richtigen Weg.» - Thom Yorke




    • Gut vielleicht denk ich bei Links und Rechts auch nur an die Radikalen, die machen ja den meisten Lärm.

      Ich sags mal so, ich stehe dazu das ich teilweise, wenn ich es will, auch recht rassistisch sein kann. Heißt aber net das ich durch die Gegend renne und Schreie "Ausländer raus!" (was eh kein Sinn macht, wenn ein Teil meiner Familie selbst nicht aus Deutschland kommt).
      Dazu sei mal gesagt das ich auch net alle in die selbe Schublade stecke. Jeder Mensch ist anders, egal wo er her kommt. Nur weil ein Flüchtling aus Syrien mich beklaut hat, heißt das net das es alle tun. Ich bin da noch um einiges offener als z.b meine Eltern oder Großeltern.

      Aber durch schlechte Erfahrungen geh ich manchen Leuten eher aus dem Weg als anderen. (wobei in der Nacht isses mir egal wie die Person ausschaut, da is mir alles nicht Geheuer).
      Und wenn ich wählen würde, wärs sicher net die AFD die meine Stimme bekommen würde.


      Do you enjoy hurting other people?
    • Nun ja, die Taten sind doch am Ende immer das entscheidende Kriterium. Und da du ja nicht die AfD wählst und keine Ausländer auf der Straße "bedrohst", würde ich dich da nicht als rechts einstufen. Mal unabhängig, was der Test sagt, der ist mir aktuell eh nicht so geheuer.


      «Wenn man dich als finster und krank bezeichnet, bist du wahrscheinlich auf dem richtigen Weg.» - Thom Yorke




    • Miles schrieb:

      Nun ja, die Taten sind doch am Ende immer das entscheidende Kriterium. Und da du ja nicht die AfD wählst und keine Ausländer auf der Straße "bedrohst", würde ich dich da nicht als rechts einstufen. Mal unabhängig, was der Test sagt, der ist mir aktuell eh nicht so geheuer.
      Zwischen AfD und richtigen Nazis/Skinheads ist aber doch noch ein durchaus beachtlicher Unterschied. Gerade in westlichen Bundesländern sind bei der AfD auch viele Leute dabei, die noch in den rechten Flügel der CDU passen würden.

      Ich denke man kann jemanden sehr wohl als "rechts" einstufen anhand von gewissen Ansichten/Standpunkten. Rechts ist auch nicht gleich Nazi. Die CDU ist traditionell ja auch eine rechte Partei.
    • Natürlich ist die AfD keine Nazi-Partei, sonst hätte sie nämlich auch eine sozialistisch orientierte Ausrichtung (nur dass dieser Sozialismus eben auf Kosten derer existieren würde, die nicht zur "Nation" gehören, daher Nationalsozialismus). Die AfD ist auf Nationalkapitalismus aus, in welchem die typisch rechte Diskriminierung (sprich, nach Ethnien, Sexualität, Religion, politischer Ausrichtung und wahrscheinlich auch Geschlecht) an der Tagesordnung ist, aber die Macht der bisherigen wirtschaftlichen Elite nicht gebrochen wird, im Grunde wollen die unser jetztiges System - von einem gewissen Standpunkt aus betrachtet - auf die Spitze treiben. Diese Partei ist also im Grunde genauso ein Tumor für die Gesellschaft wie die ganzen Hobbynazis, er sitzt bloß an anderer Stelle.

      Maturion schrieb:

      Rechts ist auch nicht gleich Nazi.
      Das hört man gerade aus diesen Kreisen besonders häufig. Was ich kurios finde, da dort gleichzeitig im Grunde jeder, der auch nur einen Millimenter weiter links steht als sie selbst, als gehirngewaschener, Lügenpresse-verseuchter, dschihadistenfreundlicher, linksgrüner Gutmensch gilt. Anders gesagt: Ihrem Unmut über Schubladendenken verleihen sie mit Schubladendenken Ausdruck - großes Kino!
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    • Lugo schrieb:

      Natürlich ist die AfD keine Nazi-Partei, sonst hätte sie nämlich auch eine sozialistisch orientierte Ausrichtung (nur dass dieser Sozialismus eben auf Kosten derer existieren würde, die nicht zur "Nation" gehören, daher Nationalsozialismus). Die AfD ist auf Nationalkapitalismus aus, in welchem die typisch rechte Diskriminierung (sprich, nach Ethnien, Sexualität, Religion, politischer Ausrichtung und wahrscheinlich auch Geschlecht) an der Tagesordnung ist, aber die Macht der bisherigen wirtschaftlichen Elite nicht gebrochen wird, im Grunde wollen die unser jetztiges System - von einem gewissen Standpunkt aus betrachtet - auf die Spitze treiben. Diese Partei ist also im Grunde genauso ein Tumor für die Gesellschaft wie die ganzen Hobbynazis, er sitzt bloß an anderer Stelle.

      Maturion schrieb:

      Rechts ist auch nicht gleich Nazi.
      Das hört man gerade aus diesen Kreisen besonders häufig. Was ich kurios finde, da dort gleichzeitig im Grunde jeder, der auch nur einen Millimenter weiter links steht als sie selbst, als gehirngewaschener, Lügenpresse-verseuchter, dschihadistenfreundlicher, linksgrüner Gutmensch gilt. Anders gesagt: Ihrem Unmut über Schubladendenken verleihen sie mit Schubladendenken Ausdruck - großes Kino!
      Es gibt auch Rechtsextremisten die nicht sozialistisch sind, z.B. in der Ukraine. Auf der anderen Seite gibt es linke Nationalisten, z.B. Sinn Fein in Nordirland, die Schottische Nationalpartei in Schottland oder Nelson Mandelas African National Congres. Die AfD ist mit Sicherheit gefährlich, aber sie ist eben nochmal eine ganz andere Liga als die "richtigen Nazis".

      Die AfD ist nicht die NPD, das wollte ich damit sagen. Die AfD ist sehr rechtspopulistisch, hetzt und wiegelt auf, ist aber eher nicht rechtsextrem. Das liegt weniger daran, dass die AfD nicht sozialistisch ist, sondern einfach, weil die Partei nicht wirklich extremistisch ist. Die AfD ist ungefähr vergleichbar mit Orban in Ungarn oder Wilders in den Niederlanden. Aber eben nicht so wie die NPD. Die NPD beleidigt offen Leute nur wegen ihrer Herkunft oder Hautfarbe und ist direkt rassistisch. Die AfD ist redet von der Leitkultur, dem Abschieben von Migranten, Asylstop, etc, aber scheint zumindest mit gut integrierten Migranten kein Problem zu haben. Die NPD akzeptiert einen Schwarzen nie, selbst wenn er drei Doktortitel und zehn Firmen hätte und der mustergültigste Bürger überhaupt wäre.
      Ein ehemaliger Freund von mir ist eigentlich Albaner und gebürtiger Moslem. Heute ist er kein Moslem mehr, hat sich einbürgern lassen und dabei seinen Vornamen gleich auf einen deutsch klingenderen Namen geändert und ist jetzt Mitglied der AfD. Das gibt es in der NPD nicht.

      Aber eines muss ich klarstellen, ich bin kein AfD-Sympathisant, ganz im Gegenteil. Das ist auch einer der Gründe warum ich mit besagtem Kollegen nicht mehr befreundet bin. ;)
    • Halt, stopp. Eine Partei, deren Vorsitzende sagt, dass man an der Grenze zur Not auch auf Flüchtlinge schießen sollte und dafür anschließend aus der Partei auch noch Rückendeckung kriegt, soll nicht extremistisch sein? Und der werte Herr Orban, der gerade dabei ist, Ungarn gleichzuschalten, auch nicht?

      Was für Maßstäbe gelten denn da auf einmal? Fällt "extremistisch" für diese Personen weg, nur weil sie nicht grölend im Nazizug durch die Stadt ziehen, Ausländer verprügeln oder selbst Flüchtlingsheime in Brand setzen, und statt dessen so tun, als wären sie seriös?

      "What can change the nature of a man?"




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