Robert Enke ist TOT.

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    • da stimm ich dir wirklich zu.das leben ist wirklich das kostbarste.ich wollte mir das leben nehmen obwohl ich erst 13 bin.aber dafür ist mir das leben dann doch zu kostbar.

      war 12 als ich mit dem gedanken gespielt habe sorry wegen dem falschen alter

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Peacekeeper ()

    • Ich dachte du wärst 13?

      Das Leben ist das kostbarste was man besitzt. Es gibt keine "guten" Gründe sich es zu nehmen. Meistens ist es nämlich nur die unfähigkeit desjenigen, mit einer schwierigen Situation fertig zu werden.


      Alles Ansichtssache. Für ihn persönlich kann es sehr wohl gute Gründe geben (in seinen Augen) die dafür sprechen.
      Münzkopf: Du zockst doch sowieso alles was japanisch ist und Brüste beinhaltet.


      ~You Tube~
      ~Steam~
    • Chaonic schrieb:

      Hätte ja sein können, dass er im Privatleben ein totales ********* gewesen ist..


      Hätte aber auch sein können dass er der netteste Kerl überhaupt ist. Wer kann das schon sagen? Menschen vorzuverurteilen weil sie abseits der Kamera ja soo böse sein könnten finde ich ehrlichgesagt ziemlich fragwürdig.
      Wenn man die Arbeit/Persönlichkeit eines Menschen im öffentlichen Licht genossen hat, warum ist es dann falsch um ihn zu trauern wenn er plötzlich nicht mehr da ist? Da ist es doch vollkommen irrelevant ob man die Person persönlich gekannt hat oder nicht, würde ich behaupten.
    • Ich finde es einfach nur von vielen ziemlich scheinheilig, um jemanden mehr zu trauern, der ein guter Fußballer war und Selbstmord begangen hat, als um einen guten Schriftsteller, wie zum Beispiel Wolfgang Herrndorf, welcher an Krebs gestorben ist.

      Über Robert Enke hat man noch wochenlang geredet. Und alle waren PLÖTZLICH so schockiert darüber, was doch Depressionen mit einem anrichten können. Ich hatte mit genug Selbstmordgefährdeten zu tun und war dies einige Zeit auch. Als meine Freunde dies erfuhren, waren sie aber sehr verständnislos und haben gedacht, ich will nur eine Show abziehen, weil ich deswegen ins Krankenhaus ging. Ohne Antidepressiva könnte ich inzwischen auch nicht leben und ich habe schon mehrmals versucht, sie abzusetzen, weil ich nicht so viel Mist schlucken wollte.

      Es gibt viele Leute mit Depressionen, aber dass es erst zum Thema wird, wenn jemand berühmtes damit diagnostiziert wird, finde ich traurig.

      Ich wollte keinesfalls sagen, dass er ein schlechter Mensch war. Aber im Prinzip weiß man gar nichts über Robert Enke.

      Und deswegen finde ich, dass dies ein Paradebeispiel der Scheinheiligkeit ist. Sich einen Dreck scheren, wenn ein Kind vermisst wird oder sich ein Jugendlicher das Leben genommen hat, aber wenn eine Berühmtheit stirbt, total ausflippen.

      Ich habe diesen Thread absichtlich wieder zum Leben erweckt, weil ich glaube, dass hier einige Leute sein können, die es genauso sehen wie ich. Und bei bestem Willen möchte ich nicht, dass dieses Gespräch archiviert wird, ohne auch nur bedacht zu haben, dass unsere Gesellschaft einfach manchmal den Wert von Leben anhand des Bekanntheits-/Beliebtheitsgrades zu messen.

      Damit wollte ich niemanden verletzen, ihm Schuldgefühle machen oder kritisieren. Ich bin manchmal nicht besser. Aber es ist ein Forum, in dem man Themen bespricht und ich finde, dass wenn man etwas zu einem Thema zu sagen hat, sollte man nicht gehemmt sein, es zu tun, nur weil es das letzte mal vor ein paar Jahren zur Sprache kam.

      Ach und...

      Münz schrieb:

      Danke das du nen fast 6 Jahre alten Thread wiederbelebt hast.

      Entschuldige, dass ich eine Meinung zu einem Thema habe, das einfach etwas älter ist :) Ich werde versuchen, mich in Zukunft nurnoch auf die Gegenwart zu konzentrieren, weil ein Thema ja immer abgeschlossen ist, sobald längere Zeit niemand eine Meinung dazu hat.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chaonic () aus folgendem Grund: Ich habe einfach viel hinzugefügt und bin schlecht gelaunt.

    • Chaonic schrieb:


      Und deswegen finde ich, dass dies ein Paradebeispiel der Scheinheiligkeit ist. Sich einen Dreck scheren, wenn ein Kind vermisst wird oder sich ein Jugendlicher das Leben genommen hat, aber wenn eine Berühmtheit stirbt, total ausflippen.


      Ich weiß nicht ob ich das wirklich als "scheinheilig" bezeichnen würde. So harsch das jetzt klingen mag, aber wie man solche Events persönlich aufnimmt hängt stark davon ab in welcher Hinsicht man in sie involviert ist. Sprich, wenn eine Bekanntheit stirbt die man sehr gerne hatte oder auch nur kannte, nimmt einem das persönlich einfach mehr mit als wenn jemand stirbt mit dem man in keiner Hinsicht etwas zu tun hatte. Beide Ereignisse sind selbstverständlich identisch tragisch, können aber von der selben Person vollkommen unterschiedlich aufgenommen werden.

      Natürlich gibt es aber auch Personen die einfach nur in einen Hype reinhüpfen obwohl sie vorher nie vom Opfer gehört haben. Das ist dann in der Tat etwas scheinheilig, da würde ich sogar zustimmen.

      Chaonic schrieb:

      Es gibt viele Leute mit Depressionen, aber dass es erst zum Thema wird, wenn jemand berühmtes damit diagnostiziert wird, finde ich traurig.


      Auch hier stimme ich vollkommen zu. Leider braucht es immer erst einen berühmten Extremfall damit solche Themen ernsthaft diskutiert werden. Das ist zwar nicht nur ein Nachteil, besser als überhaupt gar keine Aufmerksamkeit, aber besser wäre es natürlich wenn die Menschheit allgemein für derartig ernsthafte Krankheiten angemessen sensibilisiert wäre.
    • Entschuldige, dass ich eine Meinung zu einem Thema habe, das einfach etwas älter ist Ich werde versuchen, mich in Zukunft nurnoch auf die Gegenwart zu konzentrieren, weil ein Thema ja immer abgeschlossen ist, sobald längere Zeit niemand eine Meinung dazu hat.


      Weil der Tod von Fußballern die vor 6 Jahren gestorben sind und die Frage ob jene Person privat ein Arsch war oder nicht absolut wichtig ist sure. Du könntest im Grunde genommen jede berühmte Persönlichkeit nehmen und die Frage stellen, beziehungsweise könnte man gleich nen neuen Thread öffnen mit dem Thema, das Thema selbst ist ja nicht grade unaktuell (Depression heute/Depression in den Medien). Wäre vielleicht die gescheitere Lösung gewesen.

      Um kurz was beizutragen und genug zu meckern: Depression ist ne ernste Sache, keiner nimmts ernst weil heutzutage jeder 3 ankommt mit Depression sobald er sich etwas traurig fühlt. Ich selber kanns auch oft nichtmal richtig ernst nehmen, ist mir zu oft ne Masche um Aufmerksamkeit aufzuziehen.

      Ich finde es einfach nur von vielen ziemlich scheinheilig, um jemanden mehr zu trauern, der ein guter Fußballer war und Selbstmord begangen hat, als um einen guten Schriftsteller, wie zum Beispiel Wolfgang Herrndorf, welcher an Krebs gestorben ist.


      Ist glaub ich wenn einer Suizid begeht ziemlich irrelevant, ob die Trauer gerechtfertigt ist oder nicht. Ich glaube es ist sowieso komplett irrelevant wenns da um sowas geht. Jeder kann trauern um wen und was er will. Über komplett Fremde zu trauern die man nie persönlich gekannt hat kann man auch trauern, vielleicht war jene Person mit ihren Tätigkeiten ein Vorbild, Inspiration oder ähnliches. Natürlich sind die Leute da mehr traurig als über ein paar anderen Persönlichkeiten von dennen sie wenig bis noch nie was gehört haben oder über ein paar Kinder in Afrika. Würde der Sänger meiner Lieblingsband sterben wäre ich ebenso traurig. Nicht so traurig wie über den Tod eines Verwandten oder Freundes selbstverständlich, aber es wäre ein Ereigniss was ich halt schade finden würde.

      Da gabs sowas ähnliches mit Steve Jobs, wo jeder um ihn getrauert hat, im selben Jahr ist der Erfinder von C (Programmier) gestorben, und keinen hats interessiert. Bekanntheitsgrad spielt da eine wichtige Rolle, stimmt schon. Ja, es gibt auch Leute die hüpfen einfach wegen dem Hype auf den Zug auf, nix neues. Die Konzerne machen damit auch Kohle, also alles beim Alten.
    • Genau das ist mein Punkt. Es ist die breite Masse, die einfach einen Hype daraus machen, wo es einfach angebracht wäre, in Stille sein Mitleid zu zeigen... Oder es nichtmal so groß zu zeigen, denn das Schlimmste an der Sache ist für mich fast die Familie, welche über Wochen in Nachrichten, Facebook, Zeitungen und so weiter darauf aufmerksam gemacht wurde, dass ein Mensch gestorben ist, der ihnen sehr nahe stand.

      Aber ja, ich hätte eventuell ein neues Thread aufmachen sollen. Ich war nur etwas verunsichert, weil ich nicht wusste, ob ich als neues Mitglied hier wirklich berechtigt bin, eine Diskussion zu starten. Das werde ich in Zukunft anders machen ;)
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