Allgemeiner US-Serien-Thread

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    • Allgemeiner US-Serien-Thread

      Ja, Tikal macht mal wieder nen Thread auf und leitet ihn gleich mit nem ewig langen Post ein. :D

      Aber im Ernst, wir brauchen diesen Thread definitiv, weil in den USA in den letzten zwei Jahrzehnten unfassbar viele grandiose Serien produziert worden sind, die auch hier auf unserer Seite des großen Teichs immer mehr Anklang finden. Und ich meine noch mehr als in der Zeit davor, wo es ja immer mal wieder die ein oder andere Sitcom plus Star Trek ins deutsche Fernsehen geschafft hat, schlecht übersetzt und mit Werbeunterbrechungen.
      Der andere und meines Erachtens noch wichtigere Punkt dabei ist allerdings, dass diese TV-Serien längst in allen Bereichen außer den großen Effektfeuerwerken den großen Hollywood-Produktionen den Rang ablaufen, und selbst die sind vor dem Angriff der Serien nicht mehr sicher. :D

      Mir geht es in diesem Thread weniger um Sitcoms, die sich immer schon großer Beliebtheit erfreut haben - Beispiele hierfür wären sicher Scrubs, aber ganz aktuell vor allem Two and a half men, How I met your Mother und The Big Bang Theory. Die gehen in diesem Thread natürlich auch, ehe die ganzen Threads in diesem Bereich noch weiter ausfasern :D Aber mir geht es mehr um die angesprochenen ernsthafteren Produktionen, die sich über ganze Staffeln hinweg Zeit für ihre Charaktere und die Story nehmen.

      Mein aktueller Anlass dafür ist ganz klar The Wire, eine Serie, die längst als eine der wichtigsten TV-Serien der letzten zehn Jahre gilt. Ein Ruf wie Donnerhall, sozusagen, und da zumindest die DVD-Boxen der ersten beiden Staffeln im Moment billig zu haben sind, hab ich da einfach auf Verdacht mal zugeschlagen - und es nach vier Folgen keine Sekunde bereut.

      Worum geht es? In allererster Linie um eine Polizeieinheit in Baltimore, die einem Drogenbaron und seinem Imperium auf der Spur ist, Anlass dafür sind zwölf Morde, die die verantwortet haben sollen.
      Das ist zumindest der rote Faden der ersten Staffel, die sich nebenbei sehr viel Zeit lässt, um auf die Charaktere einzugehen - die Ermittler und ihre Hintergründe (In welchen Abteilungen haben die vorher gearbeitet? Wie sieht ihr Umfeld aus? Was für Leute sind sie?) nehmen sehr viel Zeit ein. Gleiches gilt für die andere Seite(!) - der Drogenbaron, seine rechte Hand, die kleinen Dealer auf der Straße in den völlig heruntergekommenen Bezirken der Stadt werden genau so ausgearbeitet, in ihrem Fall mit bedrückendem Realismus, und binnen weniger Folgen verschwimmen alle Schwarzweißmalereien und Gut-Böse-Zeichnungen, sodass man sich gar nicht mehr sicher ist, auf welcher Seite man als Zuschauer steht und mit welchem Charakter man mitfiebern soll, wenn die Spannung schließlich kräftig angezogen wird.
      Die Serie mag auf den ersten Blick langweilig erscheinen, ist aber Pflichtprogramm für jeden, der sich über zunehmende Verblödung im Fernsehen aufregt - Serien auf diesem Niveau müssen zwangsläufig dort scheitern, also muss man sich sein Programm halt selber machen. US-Serien halt, weil es Produktionen auf dem Niveau, das man dort findet, in Deutschland schlichtweg nicht gibt.


      Ansonsten weiß ich, dass der ein oder andere in diesem Forum anderen US-Serien nicht abgeneigt ist - zB Breaking Bad hat doch ein paar mehr Follower als nur mich, und BSG hab ich auch schon immer mal aufgeschnappt hier. :D Was guckt ihr/habt ihr geguckt, was könnt ihr empfehlen, wovon könnt ihr nur abraten, was kommt in absehbarer Zeit bei uns raus, etc.? (Anfang März Game of Thrones, und im April Staffel 2! :D )

      Discuss! Und bitte auf Spoilertags achten!

      "What can change the nature of a man?"




      Ravel, Planescape: Torment

    • Ich belebe mal den Topic wieder. Anlass ist meine "Euphorie" über die Serie Spartacus: Blood and Sands. Sie läuft derweil geschnitten im Fernsehen. Es gibt aber genug Seiten die sie uncut streamen. Worum es in der Serie geht kann man schon vorausahnen. Ein thrakischer Heerführer wird von den Römern als Gefangener in ein Ludus Magnus gesperrt und zum Gladiator ausgebildet. Da er während der Gefangenname von seiner geliebten Frau getrennt wurde, kämpft er anfangs für sie, um wieder aus der Sklaverei frei zu kommen. Die erste Staffel spielt ausschließlich im Ludus und im Fokus stehen hier die Wechselbeziehungen zwischen den Sklaven und ihren Herren (Dominas, Ausbilder, Wachen, etc.).
      Die Serie ist recht derb. Vulgäre Aussprache, Sexszenen, Gewalt und Blut sind in jeder Folge normal. Dennoch besteht die Handlung der Serie nicht aus einer sinnlosen, stumpfen Metzelei. Geschickt wird die Geschichte um Spartacus erzählt, bei dem der Held durch uns nachvollziehbare Antriebsimpulse um sein Leben kämpft. Genauso erhalten seine Gegenspieler (bester Kämpfer der Gladiatorschule) und die Herren des Ludus ihre Motive. Durch die Geschichte ändern sich ihre Ziele und die Charaktere entwickeln sich.

      Was mir besonders gefällt ist die Täuschung des Zuschauers bei bestimmten Szenen, deren gedachter Ausgang zunächst als sicheres Ereignis gilt. Durch die Verfeindung einiger Charaktere untereinander und gegenseitige Täuschung (für Zuschauer zunächst nicht sichtbar), werden Ereignisse unvorhersehbar aufgelöst, was wiederum die Spannung der Serie steigert und konstant oben hält.
      Die Serie wurde von 300 beeinflusst, was sich stark in den inszenierten Gewaltszenen zeigt. Der Gladiator Ausbilder Oenomaus spielte auch in 300 mit (Peter Mensah). Die zweite Staffel von Blood and Sands konnte leider nicht mit dem Hauptdarsteller Andy Whitfield fortgeführt werden, weil dieser seinem Krebsleiden erlag. Für ihn sprang Liam McIntyre ein, der aber nicht beliebt ist, weil er (angeblich) nicht zu der ihm zugeteilten Rolle passt.

      Ich habe bereits 10 Folgen hinter mir und kann sie nur jedem wärmstens empfehlen. Man sollte allerdings nicht so zart besaitet sein. Das frühere römische Leben sah etwas anders aus.


      Was anderes:

      Mein Bruder hat mir heute die US-Serie The Walking Dead empfohlen. Sie basiert auf die Comicbuchreihe von Robert Kirkman und Tony Moore. Bisher kenne ich nur das Spiel, welches nebenbei auch gute Kritiken erhielt. Ich schau mal heute rein und werde vielleicht etwas darüber schreiben.


      «Wenn man dich als finster und krank bezeichnet, bist du wahrscheinlich auf dem richtigen Weg.» - Thom Yorke




    • Ja, Spartacus ist wirklich ziemlich heftig, aber halt auch ziemlich cool. :D Bin ungefähr soweit wie du und bis jetzt total begeistert. Wobei meine persönliche Lieblingsfolge bislang ja eindeutig Folge 5 ist. :D
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      CAPUA! SHALL I BEGIN?!

      :argh:

      The Walking Dead müsste ich auch mal anfangen, genau wie die zweite Staffel von The Wire :D Und Game of Thrones braucht auch mal wieder nen Durchgang - im übrigen auch eine absolute Pflichtserie. ;)

      "What can change the nature of a man?"




      Ravel, Planescape: Torment

    • Ich hab mir nun mal eingehend mit Game of Thrones und The Walking Dead beschäftigt. Hab jeweils in beiden Serien die ersten beiden Staffeln beendet.

      Vor allem Games of Thrones hat mich, milde ausgedrückt, sehr beeindruckt. Ich hätte nicht erwartet, eine Serie auf (fast) Herr der Ringe-Niveau sehen zu können. Ich kann die Serie wirklich jedem empfehlen. Um es mit meinen bescheidenen Kenntnissen kurz auszudrücken: Spannend bis zum umkippen, geniale Charaktere, super inszeniert, unvorhersehbar, komplex, super Atmo. Wer auch immer diese Serie gemacht hat, er versteht wie man den (überkritischen) Miles beeindrucken kann. Vor allem der Gnom ist ein Genie, weiß sich aus jeder missligen Lage zu befreien, allein mit seiner Intelligenz, der seine Zunge so scharf wie ein Schwert werden lässt. Ich glaube aber auch, dass er wohl bei den meisten der Star der Serie ist. Nicht Helden wie Lord Eddard Stark sind die beeindruckenden Figuren, sondern die, die mit einem großen Defizit leben und ihr bestes daraus machen. Wie Jon Schnee, ein Bastard, der sich zu einem Anti-Helden entwickelt. Für alles weitere fehlen mir schlichtweg die richtigen Worte. Die Qualität der Serie hat ausgereicht, um mich eine ganze Nacht zu fesseln, Stunde um Stunde, bis in der früh die Vögel gesungen, der Wein alle war (Die Serie verleitete mich) und die Sonnenstrahlen mein Bett überflutet haben. Unbedingt anschauen!

      The Walking Dead, die Verfilmung einer Comicserie, hat mich nicht viel weniger erfreut. Die erste Staffel war ein Genuss, wenauch das Szenario ein Trend bleibt, dem man heute in der Medienwelt nur allzu oft begegnet. Der Überlebenskampf ist durchgehend recht spannend und die Charaktere reagieren nicht unglaubwürdig. Einzig allein einige unrealistische Szenen stören das Gesamtbild. Hier sollte man aber wohl nicht vergessen, dass es eine Comicverfilmung ist. Am meisten hat mir der Wissenschaftler gefallen, der sich, nach dem scheitern seiner Forschungen, erst mal kräftig mit Rotwein zukippt, später langten dann auch die Überlebenden zu. Ich hätte wohl auch nichts anderes gemacht, die einzige Freude dann wohl noch. :lol:


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    • Der überkritische Miles sollte sich dann durchaus auch mal die Bücher zu Gemüte führen, auf denen Game of Thrones beruht. Die sind nämlich noch ein bisschen besser. :D

      Aber ja, großatige Serie, ohne wenn und aber.

      Und auch wenns keine Serie aus den USA, sondern eine Produktion der BBC ist, schieb ich die Nennung von Sherlock hier doch mal ein. :D Grandiose Adaption des Sherlock-Holmes-Stoffes in unsere Zeit, Holmes mit nem Smartphone passt da wirklich perfekt, Marotten der Charaktere aus den Büchern stark getroffen und in so einigen Bereichen geschickt und äußerst gelungen uminterpretiert. Zwei Staffeln zu je drei Folgen mit je 90 Minuten gibts bis jetzt und lohnen sich auf jeden Fall anzusehen. Und eine Riesenleistung als Schauspieler sowohl von Benedict Cumberbatch (Holmes) als auch Martin Freeman (Watson), die - mit Sicherheit auch dank der Serie - beide kürzlich für einige große Rollen bestätigt wurden bzw. mich im Fall von Cumberbatch auch schon auf der Leinwand überzeugt haben.

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      Ravel, Planescape: Torment

    • Grad die erste Staffel von The Walking Dead in einer Sitzung durchgeguckt. Sind ja nur sechs Folgen und gut fünf Stunden... nur. Schönen Dank an die Werbung, die ich die Tage im Fernsehen für die zweite Staffel gesehen habe, dass ich mich dazu doch endlich mal aufgerafft habe.

      Kranker Scheiß. Zombies mal mit relativ wenig Trashfaktor (abgesehen von der ein oder anderen atmenden Leiche im Hintergrund und vielleicht etwas überzogenen Actionhelden), dafür aber mit der gleichen Edelausstattung plus grandioses Writing und toll ausgearbeitete Charaktere, wie man sie von den Serien überm Teich ja schon kennt. Relativ wenig Horror und Splatter, das aber dafür dann richtig, und mit den Charakteren, die man kennen und lieben lernt, dann auch gleich umso heftiger.

      Für jeden, der mit dem Genre auch nur irgendwie was anfangen kann, absolut Pflicht, in dem Punkt kann ich Miles soweit nur bestätigen. Und bitte nie, nie wieder einen Gedanken an die Resident Evil-Filme verschwenden.

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      Ravel, Planescape: Torment

    • Aktuell gibt es schon die ersten 2 Folgen der dritten Staffel, welche ich mir gestern Nacht zu Gemüte geführt hatte. Hat mir schon wieder sehr gut gefallen! Die Geschichte um die bekannten Charaktere waren weder überzogen, noch langatmig/langweilig. Es bleibt weiter spannend!


      «Wenn man dich als finster und krank bezeichnet, bist du wahrscheinlich auf dem richtigen Weg.» - Thom Yorke




    • Ich muss hier noch mal stören.

      In diesem Topic darf meiner Meinung nach die Serie Breaking Bad nicht fehlen! Sie wurde von Vince Gilligan, dem Produzenten von Akte X, gedreht und wird derweil über 4 Staffel seit 2008 ausgestrahlt. Worum geht es? Der (alte) Chemielehrer Walter White erkrankt (so gut wie unheilbar) an Krebs. Um die Therapiekosten zu bezahlen und seine Familie ausreichend zu versorgen, steigt er in das Drogengeschäft ein und "kocht" für einen Dealer Meth, um es dann anschließend gewinnbringend zu verkaufen. Das interessante ist, dass der Schwager des Protagonisten bei der DEA arbeitet und der Dealer, für den er "kocht" ein alter Schüler von ihm ist, den er früher in Chemie durchfallen lassen hat. Die Serie ist geprägt von Drama und schwarzem Humor. Durch die schwierige Situation des Chemie-Lehrers entstehen immer wieder brisante und oft auch ziemlich humorvolle Situationen, in denen sich Walter doch wieder befreien konnte. Besonders auffallend ist die Wandlung des unscheinbaren und alten Chemielehrers zu einem Drogendealer, der über Leichen geht, um seine Anonymität zu retten und sich damit immer weiter in kriminelle Machenschaften verstrickt.

      Weitere Infos:
      de.wikipedia.org/wiki/Breaking_Bad

      Schauen!


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    • Under the Dome

      Ich habe mir eben die erste Folge von Under the Dome angesehen.

      Die 13-teilige Miniserie basiert auf dem Buch von Stephen King, der auch bei der Produktion der Serie beteiligt ist.
      Die Serie handelt von einem Dorf in Maine, welches von der Außenwelt getrennt wird, als auf einmal eine unsichtbare Glocke auf das Dorf fällt. Woher es kommt und warum es da ist, weiß keiner. Keiner kommt raus oder rein.
      Dabei entstehen natürlich auch im Dorf selbst viele Probleme. (Der Simpsons Kinofilm hat die Idee wie die meisten vielleicht wissen aufgegriffen).

      Hier ein Trailer:



      Ich fand die erste Folge sehr unterhaltsam und werde weiter reinschauen. Die Wendungen gegen Ende waren interessant und da gibt definitiv noch Potential. Leider finde ich die Hauptpersonen (der Auftragskiller und die Journalistin) bisher am wenigsten sympathisch.
      XOXO
    • Ich will auf die Serie "Sons of Anarchy" aufmerksam machen, eine US Dramaserie, die über den Motorrad-Club Sons of Anarchy (SAMCRO) handelt. Der Club gibt vor ein normaler Motorrad-Club zu sein, aber jeder in Charming (Handlungsort) weiß, dass der Club in illegalen Geschäften verwickelt ist, zum großen Teil Waffenlieferungen. Die Bundespolizei ist der Sons of Anarchy auf den Fersen, schafft es aber nicht, den Club zu Fall zu bringen. Die Serie ist lose an das Shakespeare Drama "Hamlet" angelehnt. Der Protagonist Jax Teller soll den Club anführen, ist aber zu Beginn noch Vize-Präsident und stellt die Methoden seines Stiefvaters, der aktuelle Präsident des Clubs, in Frage. Jax weiß nicht, dass der Präsident seinen Vater wegen einer Meinungsverschiedenheit umbringen lies. In laufe der Serie kommt die Wahrheit schrittweise ans Licht und die Beziehungen der Figuren verkomplizieren sich.

      Die erste Staffel ist dabei vergleichsweise noch sehr harmlos, später verstricken sich die handelnden Figuren in der Serie zusehends in Schwierigkeiten und es kommt zu teils verheerenden Konflikten. Hauptthemen in der Serie sind neben den Konflikten der einzelnen Personen untereinander, die rivalisierende Banden und der Krieg. Es wechseln sich emotionale Szenen und Actionszenen ab, die stellenweise auch einen hohen Gewaltgrad aufweisen. Die realistische Darstellung des Biker-Mileus erzielten die Autoren der Serie mit Recherchegesprächen mit echten Hells Angles, die sogar in der Produktion der Serie mit eingebunden wurden (Nebenrollen).


      Es gibt 5 Staffeln, in 66 Folgen. Staffel 1-3 gibt es auch in deutsch, Staffel 4 und 5 sind aktuell nur in den US angelaufen.


      Ich hab mich in den ersten paar Folgen noch etwas gelangweilt, aber die Handlung nimmt mit den weiteren Staffeln weiter an fahrt auf und wird immer spannender. Vor allem für Action-Fans zu empfehlen! Aber auch für Leute, die eine komplexe Handlung mögen.


      Hier noch ein Trailer:



      «Wenn man dich als finster und krank bezeichnet, bist du wahrscheinlich auf dem richtigen Weg.» - Thom Yorke




    • Sons of Anarchy steht bei mir seit Ewigkeiten auf der Liste, eben weil das so extrem gut sein soll, haben mir auch schon ein paar andere Leute empfohlen. Werde ich dann wohl mal nachgehen, so bei Gelegenheit. :D

      Ansonsten sehe ich es als meine Pflicht an, alle Serienfreunde des Forums an den unumstößlichen und sehr traurigen Fakt zu erinnern, dass Breaking Bad, beginnend mit dieser Woche, auf die Zielgerade einbiegt. Ich selbst werde Dienstag abend um 21 Uhr auf Sky/AXN die erste von insgesamt 8 letzten Folgen sehen und bin damit wahrscheinlich ein paar Tage später dran, jedenfalls gibt es schon die ersten Reviews online, aber das genieße ich in aller Ruhe. Wollen wir jedenfalls hoffen, dass dieses Meisterwerk ein würdiges Ende findet. :D

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      Ravel, Planescape: Torment

    • Die erste der letzten 8 Folgen ist seit gestern bereits mit deutschen Untertiteln hoch geladen worden. :P

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      Der Anfang verrät ja schon ne Menge. Könnte es sein, dass W.W. am Ende gegen Hank gewinnt und sein Haus dabei abfackelt? Jedenfalls war seine Nachbarin sehr verwundert darüber, dass er überhaupt noch lebt. Anscheinend hat er auch seinen Krebs (wieder einmal) besiegt.

      Aber das ist die Erwartungshaltung der Zuschauer, ich denke am Ende ist es ganz anders.


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      Naja, der Laden sah mir nicht abgefackelt aus, mehr verlassen und seit einiger Zeit leerstehend. Und WW im Aufzug von Anfang der 5. Staffel am 52sten... denke das ist n gewaltiger Flash Forward, so n gutes Jahr, und das sieht mir nicht nach nem strahlenden Sieger aus.
      Zumindest scheint er aber länger durchzuhalten als die angesprochenen sechs Monate.

      Wird aber definitiv spannend, wie sich jetzt die Sache mit Hank entwickelt... ich mein, gibts da irgendwelche stichhaltigen Beweise? Nur jede Menge Indizien aus den ersten viereinhalb Staffeln, aber davon kann man doch nichts so gerichtsfest mit WW in Verbindung bringen, dass Saul ihn da nicht rausbekäme, oder? Ich finde ne Prognose da ziemlich unmöglich.
      Vor allem scheinen die Macher das Tempo da ja ganz gewaltig anzuziehen, wenn sie den Konflikt jetzt in der ersten von acht Folgen so auf den Tisch legen und so offen auftreten lassen. Ich könnte jetzt nicht mal spekulieren, was in der nächsten Folge passieren wird...

      Also alles wie immer bei Breaking Bad. :awesome: Geiler Einstand, wenn du mich fragst!
      Klarer Höhepunkt:
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      "If you don't know who I am, then maybe your best course would be to tread lightly..."

      Was - für - eine - Szene! :argh:

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      Ravel, Planescape: Torment

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tikal ()

    • Verdammt nochmal, das war ein GRANDIOSER Auftakt zum Serienfinale!

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      Hätte ebenfalls nicht erwartet, dass der Konflikt jetzt schon so heftig auftritt. Aber es gefällt mir, denn da war ich einfach nur extrem gespannt drauf.
      Jetzt will ich aber direkt wissen, wie das weitergeht. Walt wird in dieser Staffel sein Ende finden, schätze ich. Mind. eine Folge wird sich nämlich denke ich mal dem widmen, was man schon am Anfang sehen konnte und was irgendwann anders in der 5. Staffel schonmal kam, bin mir nur nicht mehr sicher, wann genau das war. Ich frage mich nur, was mit seiner Familie wird, soweit ich mich erinnere wurde dazu nämlich noch nichts gesagt. Könnte mir vorstellen, dass Skyler entweder stirbt oder ins Gefängnis kommt, nachdem, was Walt in seinem Kofferraum hat, glaube ich aber eher an Erstgenanntes.

      Was ich aber nicht verstehe: Warum hat Walt Jesse einfach belogen? Es kommt doch ohnehin raus, dass Walt Mike getötet hat und das wird außerdem nicht mehr lange auf sich warten lassen, denke ich. Dennoch wirkte Jesse in dieser Folge irgendwie ziemlich deplatziert, der Part mit ihm hatte nicht wirklich viel Story, abgesehen davon, dass er scheinbar mal wieder emotionale Probleme hat (Tod von Mike, das ganze Geld, etc.), aber ich habe trotzdem gewartet, dass die Szene vorbei ist.

      Skyler scheint auch schon wieder irgendwas zu bedrücken oder sowas. Gegenüber ihrer zuletzt gezeigten "guten Laune" ist das hier schon ein ziemlicher Kontrast.

      Ach ja, Walt wird wieder kochen. Das garantiere ich. :ugly:
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      Es kann ja wohl kaum in Walts Interesse sein, dass Jesse völlig zusammenbricht, der ist ja so schon unberechenbar :ugly: Passte für mich also schon so. Viel interessanter an der Szene war für mich, dass Walter Jesse zum ersten Mal nicht einfach so manipulieren konnte... ich meine, denkt mal an die vierte Staffel zurück und was er da am Ende abgezogen hat, und wie Jesse das geschluckt hat. Aber hier? Keine Chance. Bin mir ziemlich sicher, dass Jesse ihm nicht ein Wort geglaubt hat. Und ich glaube, dass Walter das bemerkt hat, sein "du musst mir glauben" fand ich ziemlich plump, verglichen mit seinen bisherigen Manipulationen von Jesse und anderen im Serienverlauf. Da redet er sich nicht so einfach raus... könnte mir vorstellen, dass Jesse bei Walters Fall noch eine bedeutende Rolle zu spielen hat, gerade eben wegen seinen "emotionalen Problemen".
      Vor dem Hintergrund fand ich Jesse und seine Szenen in der Folge auch ganz und gar nicht deplatziert. Im Gegenteil, wie Jesse durch den Slum fährt und sein Geld den Leuten vor die Tür schmeißt, war für mich eine der besten Szenen der Folge. :D

      Ansonsten frag ich mich auch, was das mit dem Gewehr und dem Gift wird, aber nen Amoklauf mit totaler Familienvernichtung kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. In der größten Gefahr hatte Walter schließlich bislang immer noch seine Familie im Kopf...
      ...andererseits, was macht Skyler, wenns jetzt familienintern auf ein tödliches Duell rausläuft und die Kinder drohen, in die Schusslinie zu geraten? Und Walter hat in der Vergangenheit schon einige Male etwas impulsiv gehandelt...

      Verdammt. Danke, Mann. Zweite Folge haben will. :awesome: Das sieht nach den härtesten sechs Stunden Duell mit Konsequenzen seit Death Note aus!

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      Ravel, Planescape: Torment

    • :awesome:


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      Rootkid schrieb:

      Was ich aber nicht verstehe: Warum hat Walt Jesse einfach belogen? Es kommt doch ohnehin raus, dass Walt Mike getötet hat und das wird außerdem nicht mehr lange auf sich warten lassen, denke ich.


      Warum sollte es raus kommen?

      Er musste ihn belügen, weil er es nicht mehr ertragen kann mit Blut-Geld zu leben. Und ich denke nach all den Mist, den sie erlebt haben, hat sich da schon eine Freundschaft entwickelt. Aber ich sag mal ehrlich, dass ich die Hälfte schon wieder vergessen habe. Ich weiß nicht mehr so wirklich, was in den ersten Folgen der fünften Staffel passiert ist. :P

      Aber ich denke mal, dass W.W. sich auch absichern will, denn Jessie weiß doch hier alles und mit Saul war da ja auch noch was.....

      Auch wenn sich zwischen denen eine Freundschaft entwickelt hat, glaube ich, dass W.W. ihn ohne mit der Wimper zu zucken kalt machen würde, wenn er ihn in die Quere kommen würde.

      Rootkid schrieb:

      Dennoch wirkte Jesse in dieser Folge irgendwie ziemlich deplatziert, der Part mit ihm hatte nicht wirklich viel Story, abgesehen davon, dass er scheinbar mal wieder emotionale Probleme hat (Tod von Mike, das ganze Geld, etc.), aber ich habe trotzdem gewartet, dass die Szene vorbei ist.


      Hab nicht gewusst, dass du Szenen einfach überspringst, wenn sie dir nicht gefallen. :ugly:

      Das beste an der Folge war doch das Ende, wo sich Hank und W.W. gegenüberstanden und Beide wussten was Sache ist. Der Blick von Hank konnte ja 30 cm dicken Stahl durchdringen.:awesome:




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    • Miles schrieb:

      Spoiler anzeigen


      Warum sollte es raus kommen?



      Hate to say I told you so. :awesome:
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      Ich bin begeistert von Walts Rückschlag gegen Hank in Folge 11. Das hat einfach nur perfekt gesessen, von vorn bis hinten. Würde gern wissen, wie Hank da wieder rauskommen will. Bin ja mal gespannt, was da noch kommt, hab die Folge noch nicht ganz zuende und Folge 12 ist auch noch da. ^^
      Bin bisher begeistert von den bisherigen Folgen. Großes Kino.

      edit: LOL. Jesse dreht ja total ab. Es ist derbe spät, aber ich MUSS die nächste Folge einfach hinterherschieben xD

      edit2: Okay. Jetzt wird's richtig interessant, wenn sich Walt und Jesse gegenseitig an die Gurgel gehen.
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