[Fanart, Diverses] LMDs Kunstmix

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    • [Fanart, Diverses] LMDs Kunstmix

      Juhu, ich darf endlich in die Kreativecke :D

      Hier würde ich gerne ein paar meiner Bilder posten und mir etwas Kritik und Verbesserungsvorschläge abzuholen. Ich mache ziemlich viel verschiedenes, aber am besten liegen mir Acrylgemälde und Bleistiftzeichnungen :)

      Loki Bleistiftportrait
      littlemissdevil1.deviantart.com/gallery/#/d51fcrn

      Wasserelementar Acryl auf Leinwand
      littlemissdevil1.deviantart.com/art/Water-Form-309165942

      Ich hoffe sie gefallen euch. :)
    • Mir gefällt die Bleistiftzeichnung viel besser als das Acryl.
      Ich kann zwar nicht damit umgehen (habs jedenfalls nie probiert) aber mir gefällt das zweite Bild an sich recht wenig. o____O

      Doch die Bleistiftzeichnung find ich klasse!


      Echte Engeln, sie haben keine Federn.
      Keine Krone, keine Flügeln, that is true~
      Denn es kann nur einen Engel geben!
      Und zu dem sprach ich; I love you~
    • @LMD:

      Beim Acrylbild stört mich der Zeichenstil....Für mich ist Wasser eher "fliesend" also sollten die Striche wenn eher in Wellen verlaufen,nicht in Punkten...
      Das Leuchten hast du aber gut hinbekommen,meiner Meinung nach. Auch die Farbwahl gefällt mir,nur eben nicht der Strich^^" (Bzw. Punkt xD)

      Die Bleichstiftzeichung ist der Hammer O.O
      Du kannst richtig gut schattieren,etwas,wovon ich nur träumen kann...D:
      "I want to do these two a favor and stay with them.
      Because they're both very important to me.
      I want to stay with them...

      [SIGPIC][/SIGPIC]
      'Till my last moment..."

    • Naja, ich habe versucht die Struktur des Wassers vor allem im Kleid und den Haaren rüberzubringen und habe mich da stark an Gischt orientiert. Aber danke für deine erliche Kritik. Werde ich bei folgenden Bildern dran denken. Mit Strukturen habe ich allgemein noch Probleme (male erst seit ein paar Wochen wieder).

      Und natürlich danke für die Komplimente ^.^
    • Das Motiv ist nicht wirklich meins, aber ich finde ebenfalls das es wellenartiger sein sollte.
      Und der Mund, die Augen usw sehen dort einfach komisch aus.

      Also so sehe ich das .____.'


      Echte Engeln, sie haben keine Federn.
      Keine Krone, keine Flügeln, that is true~
      Denn es kann nur einen Engel geben!
      Und zu dem sprach ich; I love you~
    • @LMD:
      Hast du es mal mit Sfumato probiert? Hilft bei Acryl Wassermotiven ungemein....hab ich jedenfalls gehört xD

      Wobei...wenn du das beherrschst,bist du reif die Mona Lisa zu fälschen :ugly:
      "I want to do these two a favor and stay with them.
      Because they're both very important to me.
      I want to stay with them...

      [SIGPIC][/SIGPIC]
      'Till my last moment..."

    • @LMD:

      Tja,du kannst die Mona Lisa ja zum Gothic machen,wenn du das hinbekommst xDDD
      "I want to do these two a favor and stay with them.
      Because they're both very important to me.
      I want to stay with them...

      [SIGPIC][/SIGPIC]
      'Till my last moment..."

    • Ich befürchte grade, dass ich dir keine "Verbesserungsvorschläge" geben kann.

      Grund 1:
      Bei Bildern ist es meist so das ich mich vorher gerne etwas an den zeichenstil gewöhne und dadurch dann später erst Fehler finden kann (außer sie sind gravierend)

      Grund 2:
      Ich finde grade mein Kinn nciht mehr das hat sich grade auf den Boden verabschiedes...

      Soll heißen: hast du die Bleichstiftskizze echt selber gemacht? Wen ja - und davon gehe ich aus: das ist der OBERHAMMER Mädel!

      ich finde es auch interessant wie du mit dem Acryl arbeitest
      2018: Terikos Clique - All together! In Art and FanFiction - hope so ^^;


      Memo an mich: Es ist SONIC!
      Ziel 23.06.2021: WDK auf irgendeine Weise!


      Es liegt bei dir, wo die Grenzen deiner Träume und Wünsche liegen!
    • So.....habe endlich wieder was geschafft. Diese Bilder beweisen: Ich bin ein Fangirl. :D

      Lokis Triumph
      Bin recht zufrieden damit, habe aber auf halber Strecke gemerkt, dass ich ne ganz andere Pose geplant hatte :lol:
      Arbeitszeit: 2 Stunden



      Mein erstes Acryl Portrait
      Ich bin darauf verdammt stolz. Leider hatte ich keine Goldfarbe, deshalb ist der Helm nicht perfekt aber sonst find ich es persönlich ziemlich geil :lol:
      Arbeitszeit: 4 1/2 Stunden

    • Ist das bei der Skizze normal oder hat der Scanner da Mist gebaut, dass es so verschwommen ist? *Auf die Signatur des Bildes deut* Ich nehme an der Scanner war es, vielleichtnocheinmal einscannen das Bild ist sicher gut hat aber irgendwie gelitten ^^;

      Bild 2:
      Ich finde es gar nicht so schlimm, dass du kein Gold hattest es sieht nämlich trotzdem gut aus.
      Nur so nebenbei:das hast du echt selber skizziert und mit Acryl - Boah nee echt jetzt, was willst du mal mti deinen Fähigkeiten machen wen du "groß" bist?
      Ich meine klar das mit dem Acryl musst du noch übern und ich hätte vielleicht keinen Dunkeln HIntergrund genimmen weil die Figur schon dunkel ist aber trotzdem das ist schonw ieder der Hammer...

      *Belohnungskeks hinhalt*
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    • Ich habe leider keinen Scanner, das ist abfotographiert. Dementsprechend hat die Quali wirklich gelitten :-/

      Der dunkle Hintergrund hatte sich daraus ergeben, dass ich nur eine geschwärzte Leinwand hatte. Wollte eigentlich etwas anderes machen, aber dann hab ich mich doch für Loki entschieden. Auf der Vorlage ist der Hintergrund ja auch dunkel ^^

      Ich bin schon groß, ich mach damit nichts mehr. :awesome:

      Danke für die Komplimente *keks nehm* :)
    • Sorry für den Doppelpost, aber ich bin gerade über einen alten Ordner auf meinem Rechner gestolpert in dem sich literarische Ergüsse von mir finden und wollte davon gerne ein paar zeigen. Die sind fast alle aus meiner depressiven Phase also nicht wundenr, dass es nicht gerade fröhliche Texte sind ;)
      Es handelt sich bei allen um Kurzgeschichten.

      Experiment 53

      Spoiler anzeigen
      Tag 1
      Ich beschließe nun meine Gedanken aufzuschreiben. Eine Art Tagebuch. Tag 1, weil ich nicht weiß was für ein Tag ist. Bin schon zu lange hier. Weiß nicht mal genau genau wer oder was ich bin. Sie nennen mich hier liebevoll Experiment 53. Beschissener Name. Gab mir selbst den Namen Isabelle. Nach irgendeinem Film, den ich mal gesehen hab als ich noch draußen war. Erinnere mich nicht. Die Uhr an meiner Wand zeigt 12:53. Ob es morgens oder abends ist, weiß ich nicht. Hier unten gibt es keine Fenster. Sie nennen es psychiatrische Klinik. Geschlossene Abteilung. Unterirdisch, keine Besuche. Fusion mit einem Forschungszentrum. Sie testen Medikamente. Wollen Psychosen heilen.
      Warum bin ich hier? Bin ich krank und wurde ich erst krank gemacht? Meine Gedanken sind verschwommen. Keine Erinnerung an die Einlieferung. Hatte ich Eltern oder war ich ein Straßenkind? Ist mir egal.
      Bin jetzt müde. Nehme meine Dosis Pillen und gehe schlafen. Ich muss sie nehmen. Will keine Spritze. Muss schlafen.
      Gute Nacht.

      Tag 2
      Ich war ungehorsam. Ich wollte die Pillen nicht nehmen. Jemand schlug mich. Sie schimpften mich aus, wie ein kleines Kind. Bin nun fast 25.
      Nahm die Pillen. Meine Essensration wurde gekürzt. Werde zu fett.
      Gegen Abend bekam ich etwas gespritzt. Testweise. Fühle mich benelbelt, aber ungewöhnlich gut.
      Schlafe nun.

      Tag 3
      Heute keine Pillen. Fühle mich beschissen. Ist das ein Entzug?
      Der Vorstand der Klinik stattete mir einen Besuch ab. Lächeln und Nicken. Er redete mit mir, wie mit einem Kind. Lachte als ich es ihm sagte.
      Sitze nun hier und langweile mich. Diese Stumfsinnigkeit ergreift Besitz von mir. Das Denken wird schwer.
      Mir fiel wieder ein, warum ich mich Isabelle genannt habe. Film Constantine. Isabelle brachte sich um. Wahnvorstellungen, die keine waren. Sie war bestimmt den Sohn des Teufels in unsere Welt zu führen. Bestimmt für etwas Besonderes wegen ihrer Krankheit. Mag diesen Gedanken.

      Tag 5
      Konnte gestern nicht schreiben. Unmöglich. Test eines neuen Medikaments. Legte mich komplett um. Hatte einen epileptischen Anfall nach der Spritze. Nahm de Gummizelle später nur durch einen Schleier wahr. Konnte mich kaum rühren.
      Heute keine Pillen. Organismus zu schwach. Erinnere mich wieder warum ich eingeliefert wurde. Paranoide Shizophränie. Daraus folgende Depression. Fühle nichts davon.
      Kann nicht schlafen. brauche Pillen. Ich sehe wie sich Schaten vor meiner Tür bewegen. Die Ärzte. Habe gehört, wie sich zwei unterhielten. Fehlgeleitet Aggressiver drehte durch. Wurde ruhiggestellt. Sie lachten darüber. Experiment 67. Ich kannte ihn. Als die Cafeteria noch genutzt wurde. Heute bekommen wir nur noch vorgefertigte Tabletts mit Essen. Lieblos.

      Tag 10
      Sie haben mich aufgeschnitten. Normale Blutabnahme. Danach eine lokale Betäubung. Sie deckten mein Gesicht nicht ab. Ich sah, wie sie meine Leber biobsierten.
      Mir ist schlecht.
      Ein riesiger Verband verdeckt die Wunde. Es pocht. Bin benebelt. Dosis alter Medikamente wurde hochgesetzt.

      Tag 12
      Pillen doch abgesetzt. Wegen der Wundheilung sagen sie. Ich glaube ihnen nicht.
      Wollte das Esse heute nicht. Vegetarier? Laktose Allergie? Weiß nicht...
      Kann ohen Pillen klarer denken. Fühle mich beschissen. Also doch Entzugserscheinungen.
      Erinnere mich an ein Bild aus der Vergangenheit. Ein junger Mann. Mein Freund. Michael war sein Name. Machte Schluss. Ich fiel in ein Loch. Es tut weh daran zu denken. Ich bin überrascht. Ich kann fühlen!

      Tag 13
      Immer noch keine Pillen. Ich versuche nicht an die Vergangenheit zu denken. Mir wird die sinnlose Grausamkeit dieser Anstalt immer bewusster. Verlangte hinauszukommen. Man gab mir Pillen...Ich nahme sie. Will trotzdem weg. Beschissener Laden. Will alle im eigenen Blut verrecken sehen.

      Tag 16
      Habe die ersten Pillen abgezweigt. Bekomme sie nur morgens und abends. Viel zu wenig. Brauche einen Vorrat für den ganzen Tag. Ich glaube ich bin abhängig.

      Tag 19
      Fühle mich wie tot. Hatte eine Erinnerung. Michael schlug mich. Sah es deutlich vor mir. Ich will nicht mehr, Mir wird alles egal. Denke über den Tod nach. Aber wie? Dieser Raum lässt mich keine Lösung finden. Zu sicher...

      2 Wochen später...
      Landeszeitung 24.03.1950
      Selbstmord in psychiatrischer Klink
      Psychiatrie Patienten stirbt an einer Überdosis

      (dpa.) In der Psychiatrischen Klinik Hintertupfingen starb in dne frühen Morgenstunden ein Patient an einer Überdosis Medikamente (unter anderem Antidepressiva).
      Die Patienten (Sophie Schulz) litt an einer Form der Shizophränie, schien aber laut Ärzten auf dem Weg der Besserung. Man überlegte bereits die Medikamente abzusetzten.
      Angehörige sind bestürzt. Regelmäßig besuchten Sophies Eltern sie in der Klinik. Sie schien ihnen laut Befragung ruhig und trotz ihrer Krankheit nicht sonderlich auffällig.
      "Es ist kaum zu glauben. Sie war immer so aufgeweckt und lebensfroh. Trotz ihrer Krankheit", berichte die aufgewühlte Mutter. "Und das ganze nur zwei Tage vor ihrem Geburtstag..."
      Wie S. Schulz in den Besitz einer solchen Menge an Medikamnten kam, ist bist jetzt ungeklärt. Bis dato funktionierten die Medikamentenkontrollen reibungslos.
      Die Ermittlungen dauern an...


      Anmerkung: Ich glaube natürlich nicht, dass es in einer Psychatrie so abläuft.

      Schnee (habe ich leider nie fertig gestellt, mir gefällt aber mein Schreibstil dort, deshalb zeige ich es einfach mal)

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      Die Straßen waren dunkel und Unrat säumte ihrer.Ein kalter Wind fegte durch die Gassen und sie zog ihren dünnen Mantel enger um sich. Ein leises Geräusch fast wie ein Echo ihrer Schritte ließ sie säumen und lauschen. Sie hatte dieses Geräusch bereits Nächte früher vernommen. Die Schritte wogen schwerer auf dem Kopfsteinplaster und ihr Echo verhallte nur von ihren Ohren vernommen.
      Sie begann wieder vorwärts zu gehen, langsam aber stetig flüchtend. Sie blickte nicht zurück, zu groß war die Furcht ihn wieder zu erblicken. Seine düstre Gestalt, die aus dem Schatten aufstieg, wie der Nebel aus den taufeuchten Wiesen. Dunkel bis auf die Augen, die unter einer verfilzten, breiten Hutkrempe hevorblitzen. Eisblau waren sie und smaragdgrün. Als hätten sie nicht wählen können, was aus ihnen werden sollte, waren sie beide in seinem Gesicht stecken geblieben.
      Ein jäher Wind wirbelte den frischen Schnee hinauf in die Lüfte, ins Sternenlicht weg von ihr.
      Und dort stand die regunglose Gestalt wieder. Aus dem Schatten gewachsen. Die ungleichen Augen schauten sie an.
      Sie erstarrte, blickte ihn einfach nur an. Gebannt. Er trat einen Schritt auf sie zu und es war ihr als würde er schweben. Es schien ihr als würde ihn der Schnee, der nun immer dichter fiel, einfach aussparen.
      Wieder trat er einen Schritt näher, doch nun wich sie zurück, drehte sich um und rannte davon, obwohl sie wusste, dass es kein Entrinnen gab. An jeder Ecke schien er auf sie zu warten und doch war er gleichzeitig bedächtig schreitend hinter ihr. Sie wusste nicht warum er hinter ihr her war, doch sie konnte nicht anders als um ihr Leben zu fürchten.


      Fassade

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      Ein Lachen drang von hinten aus der Kirche bis nach vorne in meine Ohren. Pater McHenry sah von der Liste der in diesem jahr verstorbenen auf und auch der Rest der Anwesenden drehte sich zu dem Lachenden um. Der Junge Steward lachte dort in sich hinein, bis es laut hervorbrach. Der irre Sohn der Stewards zeigte uns seine verfaulende Mundhöhle in der die letzen Zähen verzweilfelt um Halt kämpften. Der faulige Hauch seines Atems fand den Weg über die hintereren Reihen bis zu mir nach vorne. Wieder einmal merkte ich, wie klein unsere kleine Kirche doch war. Als die altgewohnte Ruhe wieder eingekehrt war, die nur noch von dem keckernden Lachen des jungen Steward unterbrochen wurde, nahm der Pater seine Verlesung wieder auf.
      “Miss' Emilia Warmsky....an Altersschwäche verstorben, Mister Shawn
      Lewis...beim Fischen ertrunken,Old Mc Henry...” An dieser Stelle hielt er kurz inne. “An einer Alkoholvergiftung gestorben, Paula McSharity...Herversagen...”
      Ich wurde langsam schläfrig. Die stickige,feuchte Luft und die dicht an dicht gedrängten Leiber machten das Atmen schwer. Eine Reihe vor mir saß der dicke John und schwitzte vor sich hin.
      Weiterhin drang das Lachen des armen Irren von hinten heran. Mein Vater verzog missbilligend das Gesicht. Meine Mutter weinte stumm vor sich hin. Die Verlesung der Toten nahm sie immer sehr mit, doch heute ganz besonders. Mein Vater sah noch einmal zu Steward rüber. Er war ohne seine Eltern gekommen. Verscharrt im Garten als unförmige Masse warteten sie bis ihre Körper von den Maden zerfressen und verschwunden waren. Das Haus der Stewards stank tagelang nach Verwesung und Tod, bis der junge Irre sie verscharrt hatte. Den blutgetränken Boden, aus dem noch ein Fingerknocken ragte, sah man von Weitem und doch wurden ihre Namen hier heute nicht verlesen...
      Mein vater legte tröstend einen Arm um die Schultern meiner Mutter und flüsterte ihr tröstend zu. Ich verstand ihre Worte nicht, doch durch mein getrübtes Bewusstsein drängte sich die Erkenntnis, das das Haus bald vom Schreien eines kleinen Kindes erfüllt sein würde. Niemand sprach mit mir darüber, doch die Schreie aus dem Zimmer meiner Eltern und der rundliche Bauch meiner Mutter sagten mehr, als ihre Worte es vermochten. Meine Mutter blickte starr zu Pater McHenry hoch. Ich sah wie ihre Hand zitterte als mein Vater ihren Bauch berührte und wie sich eine Spur Angst in ihre Augen stahl. Ein jäher Stachel von Hass bohrte sich in mein Herz, als er ihren Ärmel etwas hinunter zog, um die Blutergüsse zu verbergen. Einer unter vielen Stacheln des Drahtes der mein Herz gefangen hielt. Eines der vielen Schicksale in unserer kleinen Gemeinde, die eine weiterhin intakte Fassade nach außen hin perfekt spielte.
      Weiterhin leierte der Pater die schier endlose Liste von Namen herunter. Vor mir scharchte der dicke John. Hinten erstarb das Lachen von Steward langsam. Der alte Howard trank aus seiner guten alten Schnapsbuddel. Der scharfe Geruch erfüllte die bereits von Gerüchen überfüllte Kirche. Schweiß lief meinen Rücken hinab.
      Ich schnaubte unwillkürlich als Pater McHenry den Namen “Miss Larissa Yansky, Herversagen” verlas. In Wahrheit war sie totgeprügelt worden. Von Howard, in einem seiner unzähligen Räusche. Ein Niesen ließ mich aus meinen gedanken aufschrecken. Die kleine Emily hatte wieder ihren Heuschnupfen und die wirre Gran Mathi wischte ihr den glänzenden Rotz von der Nase. Eine liebevolle Szene in dieser von Fliegen durchschwirrten Kirche. Noch hielt die Idylle. Bis Emily irgendwann missbraucht oder prostituiert oder beides tot im Straßengraben gefunden wurde und bis Gran Mathi wieder ihre Hühner schlachtete um die Toten von ihrer verderbten Seele fern zu halten. Es war wie ein schlechter Witz. Alles in dieser Stadt war verderbt und trotz allem glitzernd verpackt. Eine Liebe der Heuchelei gewidmet.
      “Der Junge Jean Michael...spurlos verschwunden...”
      Mein Herz klopfte so laut, ich könnte schwören meine Mutter hätte den Kopf gedreht und es gehört. Doch sie schluchzte nur noch lauter an der Brust meines Vaters, dem einzigen an das sie sich klammern konnte. Meine Gedanken schrien. Lasst den Schmerz in meiner Brust vergehen. Warum musste ich das ganze Leid hier noch einmal sehen. Unwissend gestorben zu sein, hatte so viele Vorteile. War ich deshalb wieder da? Um zu verstehen wie schlecht die Welt ist? Welch grausame Ironie.
      Pater Mchenry klappte das Buch zu. Mein Name war der letzte gewesen. Alle erhoben sich zum gemeinsamen Vaterunser. Der irre Steward blieb sitzen. Speichel troff ihm aus dem Mund. John richtete sich verschlafen auf und bewegte nur stumm die Lippen. Der alte Howard lallte glücklich vor sich hin, doch niemand störte sich daran. Und die alte Gran Mathi hob die kleine Emily auf ihre Arme, damit sie dem Pater weiter zuhöre.
      Und ich saß zwischen den ganzen Lebenden, neben meiner für mich langsam verblassenden Familie. Schlussendlich weit Sterblicher als alle Anderen die den trägen Worten des Paters lauschten. Mit unsichtbaren Tränen und lautlosen Schluchzern, den letzten unausgesprochenen Worten, bedachte ich all diese Ungeheuer, die es wirklich wagten noch immer freundlich in ihren Spiegel zu blicken.
    • littlemissdevil1.deviantart.co…mit_new=10%253A1351863948

      Meine letzte Bleistift Arbeit. Wie auch in der Beschreibung steht, habe ich zurzeit weder Scanner noch eine gute Kamera zur Verfügung. Ich habe relativ viel der unteren Flammen weggeschnitten, weil alles verspiegelt war.
      Ansonsten bin ich recht zufrieden mit dem Bild, hab auch mal kräftigere Schatten benutzt. Das Feuer ist nicht perfekt, aber gut.
      Ich hoffe es gefällt (nicht so wie meine alten Texte).
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