Macht uns die Moderne krank?

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    • Der Artikel nennt schon ein paar wahre Dinge. Über das Thema habe ich mir auch schon öfter Gedanken gemacht.

      Dank der technologischen Fortschritte müsste es eigentlich möglich sein, dass alle Menschen weniger arbeiten könnten (und trotzdem gleich viel oder sogar mehr Gehalt kriegen). Wenn alle Menschen, sagen wir mal, um die Hälfte weniger arbeiten würden, gäbe es natürlich auch insgesamt mehr Arbeitsplätze. Das Problem an der Sache ist die extreme ungleiche Verteilung von Reichtum: Während ein sehr kleiner Prozentsatz sehr reich ist und gar nicht arbeiten muss/müsste, muss die große Mehrheit der Gesellschaft für vergleichsweise wenig Geld viel arbeiten. Wenn das Geld gleichmäßiger aufgeteilt wäre, wäre es möglich, dass Menschen bei deutlich weniger Arbeitszeit mind. den gleichen Lohn bekommen würden wie bei einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden.

      Das ganze macht natürlich nachdenklich und es wäre wohl auch Zeit, etwas zu tun.
    • Ganz schöner Gehirn-F*ick. Ich dachte erst, es sei wieder irgendein kommunistischer Bullshit, aber da ist wahrlich was dran, allerdings übertreibt der Beitrag auch etwas.

      Wenn es nach meinen Erfahrungen geht, muss ich da allerdings den Kopf schütteln. Mein Bruder arbeitet im Einzelhandel und soweit ich weiß, können Maschinen sicher noch keine Kundenservice ausführen und Lagermanagement betreiben, absolut nötig und nicht zu vermeiden (Die Arbeit steigt mit der Anzahl der Erdbewohner). Meine Eltern arbeiten in der Milchproduktion, absolut nötig und nicht zu vermeiden. Meine Tante arbeitet mit behinderten Menschen, absolut nötig und nicht zu vermeiden.

      Sie arbeiten viel und hart, aber auch das werden nicht Illuminaten veranlassen, sondern die Verantwortlichen der Gesellschaften, die leider auch Geld verdienen wollen um über die Runden zu kommen, denn das Grundgehalt, welches jetzt per Gesetz (Mindestlohn) festgelegt wurde, verursacht höhere Kosten, die gedeckt werden wollen.

      Sehe ich den Artikel also nur durch meinen Blickwinkel und mit meinen Erfahrungen, so frage ich mich nun also, welche sinnlosen Berufe es denn geben soll?

      Nach kurzer Überlegung fehlt mir keiner so schnell sein. Die im Artikel genannten sind doch etwas gewagt. Ein PR-Forscher soll sinnlos sein. Nun, ohne PR-Forscher weniger Marktforschungsdaten, dadurch weniger Einnahmen durch Unternehmen und dadurch höhere Arbeitslosigkeit. Klingt erst mal nicht sehr sinnlos (kann es wohl eher sein, dass PR vom Autor einfach nur als "nervig" und deshalb sinnlos erachtet wurde? ). Und warum eine Rechtsberatung sinnfrei sein soll, kann ich mir nicht im geringsten vorstellen.

      Nun, es gibt sicher nicht sehr tolle und sinnvolle Beschäftigungen, das will ich mal nicht abstreiten.

      Es ist aber schwer für mich, mir vorzustellen, wie wir alle mit 4 Stunden pro Tag denn unser benötigtes Geld her bekommen sollen, wenn wir doch alle täglich nach Unterhaltung, Technik und Co. lechzen. Burn Out und Co. können von sinnloser Arbeit kommen, aber das liegt an einem selber. Wenn ich jeden Tag eine für mich sinnlose Arbeit mache, werde ich krank, klar. Auch wenn die Arbeit für mich sinnlos ist, so ist sie es nicht für meinen Arbeitgeber und dann vielleicht auch für den Konsumenten, der sich ein neues Handy kauft, welches ich zum Teil entwickelt habe. Der Arbeit da dann also den Sinn abzusprechen, wäre doch etwas engstirnig.

      Warum sollte ein Anbieter (z.B. Telekom) Call-Center Mitarbeiter einsetzen, wenn sie ihm keinen Nutzen bringen? So sinnlos kann die Arbeit dann doch nicht sein, oder will Telekom jetzt einfach, weil die Iluminaten es ja befohlen haben, den Menschen eine sinnlose Arbeit zuteilen? Klingt doch abenteuerlich.

      Selbst Fließbandarbeit in einer Pralinen-Fabrik ist leider nötig, denn eine Maschine kann z.B. nicht die Rosine auf der Praline richtig positionieren, es müssen Kontrollinstanzen geschaffen werden, ohne die der Ausschuss der Pralinen zu hoch werden würde. Nur ein Beispiel von Mio anderen.

      Also messe ich hier dem "Sinnlosigkeit" auch die Bedeutung zu, dass die Arbeit weder für einen, noch für den Arbeitgeber, noch für den Konsumenten (den dürfte es dann nicht geben) auch nur irgendeinen Sinn hat. Dann wird es schwerer ein Beispiel zu finden.

      Also sicher hat der Artikel einige richtige Ansätze für mich gebracht, aber ich kann und werde nicht glauben, dass die meisten Jobs für die Katz sind. Die psychischen Störungen kommen nicht nur von zu viel Arbeit oder falscher Arbeit, sicher auch von der Entfremdung des Menschen zu dem was er da produziert. Aber das wurde im Text ja erwähnt.

      Ein Produkt besteht immer aus mehreren Teilen, die Technik ist nicht so simpel. Ein Unternehmen muss viele Sachen outsourcen, um überhaupt irgendwas in einer angemessenen Zeit zu produzieren. Zum Beispiel in einem PC müssen irgendwo her die Grafikkarten kommen, dann die Soundkarten, das Motherboard, etc. , ich kann nicht alles selbst einfach herstellen. So ist es mit ganz vielen Sachen, also ist es sehr wohl ein Argument zu sagen, dass wir heute einfach viel mehr produzieren, in kürzerer Zeit und mit höherem Anspruch, um unsere "Gier" nach bestimmten materiellen Sachen zu befriedigen. Der Kapitalismus erschafft dann noch mehr Konkurrenz, also heißt dass noch mehr und besser produzieren.

      Wenn wir also die Sinnlosigkeit darin vermeiden wollen, müssen wir uns zunächst in unserem Konsumrausch bremsen.


      LMD schrieb:

      (den Verschwörungstheorie-Kram über die herrschende Klasse schenken wir uns mal)


      Würde ich auch mal sagen.


      «Wenn man dich als finster und krank bezeichnet, bist du wahrscheinlich auf dem richtigen Weg.» - Thom Yorke




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    • Ach, ich mag David Graeber (den Anthropologen, auf den sich im Artikel bezogen wird) ja durchaus und gelegentlich darf man sich auch ein Augenzwinkern zu den Zitaten denken, aber er ist halt auch bekennender Anarchist :ugly: Wobei er nicht so sehr den Verschwörungstheorien anhängt, wie du vielleicht vermutest ;)

      Zu den sinnlosen Jobs fand ich dieses Zitat eigentlich ganz passend (auch wenn das Augenzwinkern einen da ziemlich anspringt):
      „In unserer Gesellschaft scheint es eine allgemeine Regel zu geben, dass man um so schlechter bezahlt wird, je offensichtlicher die eigene Arbeit anderen Menschen nutzt. Auch hier ist eine objektive Beurteilung natürlich schwer zu finden, aber eine einfache Möglichkeit, ein Gefühl dafür zu bekommen, wäre zu fragen: Was würde passieren, wenn diese gesamte Berufsgruppe einfach verschwinden würde? Bei Krankenschwestern, Müllmännern oder Mechanikern ist es offensichtlich, dass – sollten diese je in einer Rauchwolke aufgehen – die Folgen augenblicklich und katastrophal wären. Eine Welt ohne Lehrer oder Hafenarbeiter wäre ebenfalls irgendwann in Schwierigkeiten, und sogar ohne Science-Fiction-Schriftsteller oder Ska-Musiker wäre diese Welt ein geringerer Ort. Es ist aber nicht ganz klar, wie genau die Menschheit leiden würde, wenn alle Private-Equity-CEOs, Lobbyisten, PR-Forscher, Versicherungsmathematiker, Telemarketer, Gerichtsvollzieher oder Rechtsberater ähnlich plötzlich verschwinden würden. (Viele vermuten sogar, dass es die Welt deutlich verbessern könnte.)“

      Und natürlich ist die Arbeit nicht sinnlos für die Person, für die ich da Geld erwirtschaften, aber darum geht es in dem Artikel ja auch ein wenig. Dass Viele für Wenige Geld erwirtschaften. Gerade die PR Forschung finde ich auch schon ziemlich sinnlos. Wir haben so viele etablierte Produkte, die immer wieder wie blöde gekauft werden, dass wenige Unternehmen pleite gehen werden, weil sie keine PR-Forschung betreiben. Dabei geht es ja eigentlich hauptsächlich darum, wie sich ein Unternehmen nach außen präsentiert (also warum Ikea alle duzt oder so :ugly: ). Und dass ich Lobby-Arbeit scharf kritisiere, dürfte ebenfalls bekannt sein. Ein anderes Beispiel wäre mein Vater, der den ganzen Tag nur im Büro hockt und Warenbestellungen hin und her schiebt oder sich über Bestellstatuse erkundigt. Da frag ich mich dann wirklich, warum nicht ein Mitarbeiter ne Bestandaufnahme macht und der Rest dann per Bestellformulare vom Rechner erledigt wird. Allgemein gibt es viele Arbeitsplätze in Ämtern, wo man sich gerne fragt, ob die überhaupt was sinnvolles tun :D

      Spätestens, wenn ich in Werkstätten für Menschen mit Behinderung gucke, sehe ich aber, wie stark sich sowas ausprägen kann und kann das auch ohne Probleme projezieren. Da verpacken die Menschen den ganzen Tag Keilriemen. Könnte auch eine Maschine, aber die armen Spastis sollen ja auch Arbeit kriegen. Beschäftigungstherapie. Und ich bezweifle kaum, dass es auch in Unternehmen Aufgaben gibt, die effizienter gelöst werden könnten, aber auch Arbeitsplätze schaffen oder eben in Form der "Beschäftigungstherapie" günstiger sind.

      Ich glaube der Punkt ist aber nicht unbedingt der, dass es nach subjektiven Kriterien viele sinnlose Jobs gibt (das ist nunmal Ansichtssache). Ich würde vieles wegrationalisieren, wenn ich könnte und ich schlecht besetzte Berufe stopfen, aber ich bin halt nicht am Hebel, sondern eben Manager, mit viel Geld, die nicht das Individuum sehen, sondern kleine Einheiten Kaufkraft im Phänomen des "Marktes". Der Punkt, den du Miles ja auch angesprochen hast, ist eher die empfundene Sinnlosigkeit. Natürlich ist es sinnvoll für ein Unternehmen PR Forschung zu betreiben, oder Lobby-Arbeit oder Keilriemen von Behinderten verpacken zu lassen, weil das billige Arbeitskräfte sind. In diesen "Sinnlos"-Jobs ist der Arbeitnehmer selbst aber kaum mehr als ein Rädchen im Getriebe, dass keine für sich erkennbare sinnvolle Tätigkeit ausführt (Beispiel mein Vater). Man geht nicht mit dem Gefühl nach Hause "ich habe etwas produktives getan", weil man als der kleine Depp auch absolut nichts produktives getan hat, sondern im besten Fall noch die tägliche Maschinere am Laufen gehalten hat.

      Ich gehe durchaus mit, dass man heutzutage weniger arbeiten müsste, wenn wir uns in der Ökonomie bewegen (in sozialen Bereichen oder im Verkauf eher weniger).

      Ich stimme dir also auch zu, dass unser Konsumrausch diese sinnlos Jobs massiv befördert. Dein Pralinen-Beispiel spricht für mich sogar eher für diese Argumentation als dagegen, denn warum kann das nicht von Maschinen gemacht werden? Ist doch voll egal, ob die Rosine richtig sitzt, solange es schmeckt. Es ist nicht nur ein Quantitätswahn, dem wir verfallen sind, auch wenn die Qualität nicht den genormten, QM-erforschten Ansprüchen genügt, wollen wir es nicht mehr und schmeißen weg, was von armen sinnnlos-Jobbern produziert wurde. :ugly:

      Wobei man eigentlich meinen sollte, dass inzwischen mehr Leute studieren und sich so kreativ entfalten können, aber Pustekuchen. Was wird am meisten studiert? BWL. Und für viele andere Studienberufe sind keine Jobs da (zB Germanistik ist voll überflutet. Eine Bekannte hat Japanolgie und Germanistik mit 1,~ abgeschlossen und ein Erstwerk zur Mangakultur im deutschen Sprachraum verfasst und findet keinen Job). Krank! :ugly:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von LittleMissDevil ()

    • Fließbandarbeit mag unvermeidbar sein, aber wird viel zu schlecht bezahlt. Nehmen wir mal den ALDI Typen da, der wasweißich wieviele Millionen Euro an Privatbesitz hatte. Bei ALDI werden vornehmlich Billig Produkte verkauft, günstige Lebensmittel, günstige Genussartikel, günstige Non Food Artikel. Ich habe in meiner Ausbildung das Thma Preisbildung, Mondpreise, etc. gehabt und daher kann ich behaupten, das die Produkte im Handel viel zu billig sind.

      ALDI bietet nun also 1 Liter Milch für 56 Cent an. Der Milchbauer kriegt davon 10 Cent. Der Zuliefer Betrieb (sofern er nicht zu ALDI gehört) bekommt auch noch was, ALDI selbst bleibt dann vielleicht noch 20-30 Cent pro Liter. Nun betritt Mensch mit niedrigem Einkommen ALDI. Mensch freut sich, das ALDI Milch so billig anbietet. Hätte Mensch aber mehr Geld und die Milch würde 1 Euro/ Liter kosten, würde das weder ALDI, noch dem Endverbraucher schaden.

      Das Problem ist einfach, das die meisten Produkte für 15 Euro hergestellt und dann für 150 Euro verkauft werden. Wo kommen da die 135 Euro her? Zunächst mal die logischen Kosten, für Verpackung, Lagerung, Versand. Ein Lager muss schließlich auch gepflegt, sortiert und modern gehalten werden, dazu sind Menschen nötig, die bezahlt werden wollen. Als nächstes fährt dann ein Fuhrunternehmen Palettenweise das neue Produkt (z.B. Handys), in die Läger der Unternehmen wie Saturn, MM. Von dort wiederum fährt ein weiteres Fuhrunternehmen die Handys zu Saturn, wo im Wareneingang wieder Leute arbeiten, die Verkäufer verräumen die Handys dann in die Regale, verkaufen sie und beraten Kunden.

      Würde das herstellende Unternehmen mehr Geld für sein Produkt bekommen, könnte es auch theoretisch, seine Mitarbeiter besser bezahlen (würden die meisten aber nicht tun, das ist mir klar). Stattdessen werden Leih- und Zeitarbeiter eingesetzt, die mit 600 bis 800 Brutto nach Hause gehen, davon aber bitte schön auch Fernseher, Autos, Unterhaltungselektronik kaufen sollen und noch Miete, Strom, Versicherung und Lebensmittel bezahlen sollen. Dieser Druck, immer Geld haben zu müssen, macht irgendwann krank, und da spreche ich aus persönlicher Erfahrung, ich hatte über 1000 Euro Schulden, weil ich einfach nicht mehr für die nötigsten Dinge (Miete, Teelfonanschluss) aufkommen konnte.

      Schwer ist es vor allem, wenn man Grundsicherung bezieht. 399 Euro Plus Miete (die ja aber direkt an die Wohnungsgenossenschaft überwiesen wird). Also 399 Euro,

      - davon 50 Euro für die Monatskarte der Verkehrsbetriebe
      - davon 38 Euro für die Stadwerke
      - davon 22 Euro für Internet/ Telefonanschluss
      - davon 80 bis 100 Euro für Nahrung, Getränke
      - Bei chronisch kranken kommen noch diverse Medikamente dazu, die nicht immer von den Kassen bezahlt werden. (Pauschal sage ich mal 40 Euro)
      250 Euro gehen also nur für das nötigste weg. Bleiben noch 149 Euro, von denen man doch bitte schön die Konjunktur anzukurbeln hat. Tun aber die meisten nciht, die Sparen das Geld lieber, um wenigstens mal alle paar Jahre in Urlaub fahren zu können oder die kaputte Waschmaschine erstezen zu können.

      Geht ein ALG 2 Empfänger jetzt pauschal arbeiten, macht er sich verdächtig. Ich selbst habe kleine Nebenjobs gehabt, nicht mehr als 80 Euro/ Monat verdient. Man drohte mir daraufhin mit einer Kürzung der Grundsicherung um diese Summe. Gesetzlich sind allerdings 160 Euro erlaubt. Jetzt nehmen wir mal an, ich habe das Glück, diese 160 Euro dazu zu verdienen. Ich hatte schon lange vor, mir mal eine neue Matratze zu kaufen, weil die alte völlig durchgelegen ist. Freudig nehme ich also die 160 Euro und gehe zu IKEA. Matratze ausgewählt, gekauft, anliefern lassen.

      Nachbar Lehmann, der 9 Stunden am Tag im Büro schuftet, 1200 Netto verdient, wundert sich: "Wie kann der sich denn eine so teure Matratze leisten (oder Couch, Schrankwand...), wenn er doch gar nicht arbeiten geht?" Das führt zu Anfeindungen, der "Dumme Hartz 4 Empfänger, der den ganzen Tag nur Faul auf der Couch liegt und Bier säuft." ist schnell der Auslöser für alle Probleme der arbeitenden Gesellschaft. Das wiederum führt dazu, das man sich als Betroffener mehr einigelt, abkapselt und einem die anderen irgendwann egal sind. Das macht krank und das Bild stärkt dann die anderen noch in ihren Aussagen.

      Und alles das müsste nicht sein, wenn es vernünftige Preise (sie SIND in vielen Bereichen zu niedrig), vernünftige Löhne und vor allem eine Garantie auf einen Arbeitsplatz gäbe. Ich werde das nicht mehr erleben, meine Kinder auch nicht, aber vielleicht darf Generation 2030 geboren, in den Genuss einer gerechten Gesellschaft kommen, glauben tue ich daran aber nicht mehr.
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