Drogenkonsum und dessen Legalisierung

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    • DrEdwardRichtofen schrieb:


      Ganz im Ernst ich hätte auch nichts dagegen wenn man härtere Drogen legalisiert oder zumindest entkriminalisiert. Ich denke dann nicht das wir dann ein starkes Drogenproblem haben. Es würden auch die wenigsten dann auf die Idee kommen es zu konsumieren nur weil es legal oder entkriminalisiert ist.


      Was glaubst du, wieso so viele Menschen Rauchen oder Trinken? Genau, weil mans an jeder Ecke kriegt. Wenn man jetzt, sagen wir, Mariuhana einfach im Supermarkt finden würde, würde man eher auf die Idee kommen, es mal auszuprobieren, weil man nicht nem Dealer hinterherrennen muss - und was dann folgt, kannst du dir denken. Also nein, ich bezweifle stark, dass nur wenige auf die Idee kommen wüden, das Zeug mal auszuprobieren.
    • Thigolf schrieb:

      Was glaubst du, wieso so viele Menschen Rauchen oder Trinken? Genau, weil mans an jeder Ecke kriegt. Wenn man jetzt, sagen wir, Mariuhana einfach im Supermarkt finden würde, würde man eher auf die Idee kommen, es mal auszuprobieren, weil man nicht nem Dealer hinterherrennen muss - und was dann folgt, kannst du dir denken. Also nein, ich bezweifle stark, dass nur wenige auf die Idee kommen wüden, das Zeug mal auszuprobieren.


      Wenn Marihuana legalisiert wäre würde man es nicht im Supermarkt bekommen.
      Dazu muss man dann in einen Coffee Shop reingehen und dort kommt man dann nur rein wenn man 18 Jahre alt ist. Ich denke nicht das die Regierung falls es legalisiert wird im Supermarkt anbietet. Da wäre auch ich dagegen.

      Bei härteren Drogen wie Kokain etc. bin ich erstmal nur für eine grundlegende Entkriminalisierung. Man könnte dann das ganze in speziellen Shops bekommen wo man sich vorher registrieren und ein Mitglied werden muss. Ich denke dann nicht das jeder gleich auf die Idee kommt das ganze sofort mal auszuprobieren. Natürlich werden es manche ausprobieren aber eigentlich kann es uns ja egal sein was jemand mit seinem Körper macht. Jede droge ist gefährlich man muss nur mit ihr richtig umgehen können. Das ist die große Kunst die die wenigsten beherrschen.
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    • DrEdwardRichtofen schrieb:

      Ach wirklich? Ich konnte bisher noch nichts positives an der Prohibition erkennen.

      Ach bitte, ich möchte jetzt nicht den ganzen Thread nochmal auseinanderfriemeln, das kannst du hier alles nachlesen.

      [...]was schon eigentlich unmöglich ist.

      Dann frage ich mich, warum man sich deshalb überhaupt noch die Mühe machen sollte~

      Es geht aber darum die Drogenkriminalität zu beseitigen und ganz ehrlich: mit der Prohibition fördert man diese sogar noch.

      Dafür hätte ich gerne einen Beweis.

      Etwas einfach zu "entkriminalisieren" ist nicht der Sinn der Sache, wenn man eine Kriminalität einschränken bzw beseitigen will. Das geht voll am Problem vorbei. Es ist genau derselbe Vorgang, aber nur, weil wir ihm einen anderen Namen geben, ist er dann nicht mehr kriminell. Ja, das würde so richtig zum klischeehaften Politikerbild passen. "Problem gelöst."
    • Pandorra schrieb:


      Dann frage ich mich, warum man sich deshalb überhaupt noch die Mühe machen sollte~


      Eigentlich gar nicht. Ein gutes beispiel ist Thailand. Hier hatte die Regierung Probleme mit Arbeitern die aufgrund Geldprobleme Überstunden gemacht haben um so mehr Geld zu verdienen. Nur haben sie während der Arbeit "Jawa" geraucht (Bin mir jetzt nicht ganz sicher ob des so geschrieben wird). "Jawa" ist bei uns nichts anderes als Amphetamine. Da die meisten jeden Tag konsumierten und sogut wie nicht mehr geschlafen haben um so länger arbeiten zu können, sind einige durchgedreht. Die Reaktion der Regierung war eine brutale Razzia in der Dealer einfach erschossen wurden. Ich finde das ist schon die krasseste Prohibitions Möglichkeit die es gibt. Hat es was gebracht? Nein. Es wurde weiter noch gedealt.

      Marihuana war ja auch eine Zeit lang vor dem BtmG legal. Trotzdem gab es damals weniger Menschen die es konsumiert haben als heute. Dann denke muss doch da was an der Drogenpolitik falsch sein, denn nur wegen dem Schwarzmarkt sind so viele auf die Droge gekommen.

      Pandorra schrieb:


      Dafür hätte ich gerne einen Beweis.


      Was muss man da beweisen? Ist doch klar das Kriminalität steigt wenn Leute ihre Drogen auf dem Schwarzmarkt kaufen müssen. Doch die Prohibitionspolitik sollte ja eigentlich was anderes bezwecken......

      Pandorra schrieb:


      Etwas einfach zu "entkriminalisieren" ist nicht der Sinn der Sache, wenn man eine Kriminalität einschränken bzw beseitigen will.


      Dann frage ich mich was damals die Regierung mit dem Verbot bezwecken wollte :/ Marihuana wird schon mehrere Jahrtausende konsumiert und es gab nie wirklich Probleme damit.
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    • Sorry für den Doppelpost aber es gibt da noch was, was ich noch sagen will

      derwesten.de/politik/gruene-ma…kampfthema-id8343146.html

      So wie es aussieht wollen die Grüne klare Zeichen setzen und die Legalisierung zu ihrem wahlkampfthema machen.


      hanfverband.de/index.php/nachr…gt-die-parteien-antworten

      Hier noch ein paar Fragen von deutschen Hanfverband an die einzelnen Parteien bezüglich zur Legalisierung von Cannabis. Mann kann hier ganz erkennen wer die bisherige Prohibitionspolitik unterstützt und wer für eine Legalisierung ist.

      Prohibitionspartei: CDU/CSU (war ja klar das sind ja auch die größten Befürwörter der Prohibitionspolitik), SPD, FDP

      Legalisierungspartei: Linke, Die Grünen und die Piratenpartei.
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    • Ich wollte auch mal was dazu schreiben, da man hier viel Unsinn liest.

      Zuerst einmal sollte festgehalten werden, dass Cannabis wesentlich weniger gesundheitsschädlich als Alkohol oder Nikotin ist. Jeder, der sich darüber auch nur ein bischen informiert hat, sollte das wissen.

      Dass hier Leute, die dafür sind, dass jeder Erwachsene Alkohol und Nikotin konsumieren darf, gleichzeitig meinen, dass man die Leute vor dem "bösen" Cannabis schützen muss, widerspricht jeder Vernunft.

      Jedes Jahr sterben alleine in Deutschland 40000 Menschen an Alkoholkonsum, während es weltweit noch keinen einzigen Menschen gegeben hat, der jemals an Cannabiskonsum gestorben ist.

      Diese "Alkohol ist gut - Cannabis ist böse"-Einstellung ist daher einfach nur Schwachsinn!

      Und ich sag das als jemand, der weder raucht, noch säuft, noch sonst was nimmt.
    • Amino irgendwas scheinst du hier aber zu verdrehen. Seit wann kann man denn den Alkoholkonsum mit dem Cannabiskonsum in Deutschland gleichsetzen? Erst mal gibt es viel mehr Leute die Alk konsumieren als Cannabis, grade da ist es doch logisch, dass wir hier viele Alkoholunfälle und Todesfolgen haben. Es sind vielleicht nicht Leute direkt an Cannabis gestorben, aber in Kombination mit anderen Drogen (die ja dann möglich wäre wenn Cannabis legal wäre), könnte es tödlich werden. Außerdem und das wurde hier schon genannt, kann ich mir nicht vorstellen, dass ein bekiffter Autofahrer so toll für den Straßenverkehr wäre. Darüber hinaus gibt es noch immer keinen klaren Studien darüber, wie schädlich Cannabis für die Psyche wirklich ist.

      Alkohol ist auch nicht toll, aber ich glaube eine starke Droge die legalisiert wurde reicht doch auch aus, was versprichst du dir denn darunter, wenn wir noch mehr Drogen zulassen? Ein Volk im Delirium?


      «Wenn man dich als finster und krank bezeichnet, bist du wahrscheinlich auf dem richtigen Weg.» - Thom Yorke




    • Miles schrieb:

      Erst mal gibt es viel mehr Leute die Alk konsumieren als Cannabis, grade da ist es doch logisch, dass wir hier viele Alkoholunfälle und Todesfolgen haben.
      Erstens gibt es auch in Deutschland viele Kiffer, zweitens: Schau dir mal Länder an, in denen Cannabis legal ist, auch dort gab es noch nie todesfolgen deswegen.

      Miles schrieb:

      Es sind vielleicht nicht Leute direkt an Cannabis gestorben, aber in Kombination mit anderen Drogen (die ja dann möglich wäre wenn Cannabis legal wäre), könnte es tödlich werden.
      Wenn Cannabis legal wäre, dann wären andere Drogen immer noch illegal, also was meinst du damit?

      Miles schrieb:

      Außerdem und das wurde hier schon genannt, kann ich mir nicht vorstellen, dass ein bekiffter Autofahrer so toll für den Straßenverkehr wäre.
      Ein betrunkener Autofahrer ist natürlich viel besser. :ugly:
      Oder was willst du jetzt damit sagen? Ich verstehe nicht, was diese Aussage mit der Diskussion zu tun hat.

      Miles schrieb:

      Darüber hinaus gibt es noch immer keinen klaren Studien darüber, wie schädlich Cannabis für die Psyche wirklich ist.

      Also dass die Auswirkungen von Cannabis für die Psyche wesentlich weniger schlimm als die von Alkohol sind, darüber gibt es genug Studien.

      Miles schrieb:

      Alkohol ist auch nicht toll, aber ich glaube eine starke Droge die legalisiert wurde reicht doch auch aus, was versprichst du dir denn darunter, wenn wir noch mehr Drogen zulassen? Ein Volk im Delirium?

      Gegenfrage: Was wäre, ich fordern würde, dass Alkohol grundsätzlich verboten werden soll und jeder, der säuft, ins Gefängnis kommen soll?

      Dann würdest du doch sicher sagen, dass das ein enormer Eingriff in die Freiheit der Leute ist. Du müsstest dein Bier beim Dealer kaufen, würdest nicht mehr wissen, was sonst noch reingemischt wird (keine staatlichen Qualitätskontrollen) und das beste: Derselbe Dealer, der dir dein illegales Alkohol verkauft, würde dir auch noch härtere Sachen andrehen und dich fragen, ob du nicht auch mal gefährlichere Sachen wie Kokain und Heroin kaufen willst. Toll, was? :ugly:
    • Miles schrieb:

      Seit wann kann man denn den Alkoholkonsum mit dem Cannabiskonsum in Deutschland gleichsetzen? Erst mal gibt es viel mehr Leute die Alk konsumieren als Cannabis, grade da ist es doch logisch, dass wir hier viele Alkoholunfälle und Todesfolgen haben.


      Ja in der Beziehung hast du schon recht das es mehr Konsumenten vom Alkohol gibt als von Marihuana, aber es gibt genug Konsumenten von Marihuana in Deutschland (mind. 2 Mio. Dauerkonsumenten). Von einem Todesfall von Marihuana habe ich noch nie gehört egal ob hier in Deutschland oder weltweit. Wäre es legal würde sich meiner Meinung auch nichts ändern.

      Miles schrieb:

      Es sind vielleicht nicht Leute direkt an Cannabis gestorben, aber in Kombination mit anderen Drogen (die ja dann möglich wäre wenn Cannabis legal wäre), könnte es tödlich werden.


      Meiner Meinung nach ist der Mischkonsum vom Alkohol und anderen Drogen um einiges schlimmer als der Mischkonsum von Marihuana und anderen Drogen. Alkohol ist bei Kombination mit MAO-Hemmenden Substanzen viel gefährlicher als Marihuana(manchmal tödlich). Ach ja und den Mischkonsum von Marihuana und anderen Drogen gibt es auch jetzt schon egal ob legal oder illegal und deshalb ist das für mich kein Argument Cannabis zu verbieten.

      Miles schrieb:

      Außerdem und das wurde hier schon genannt, kann ich mir nicht vorstellen, dass ein bekiffter Autofahrer so toll für den Straßenverkehr wäre. Darüber hinaus gibt es noch immer keinen klaren Studien darüber, wie schädlich Cannabis für die Psyche wirklich ist.


      Kann ich mir auch nicht vrostellen das ein zugedröhnter Fahrer nicht eine Gefährdung für den Straßenverkehr ist, aber das ist doch eigentlich klar das man bei Drogen, die die Wahrnehmung und die Reaktionszeit des Menschen verändern sich nicht ans Steuer setzt?! Und diese neue Regelung das Kiffer die ein Mischkonsum mit Gras und Alkohol gehabt haben ihren Führerschein verlieren können falls das rauskommt ist einfach nur eine reine Schikane für jeden Hanffreund. Das beste ist derjenige muss in dem Moment nicht mal breit sein auch wenn er nicht breit ist wir der Lappen weggenommen :facepalm:

      Miles schrieb:

      Alkohol ist auch nicht toll, aber ich glaube eine starke Droge die legalisiert wurde reicht doch auch aus, was versprichst du dir denn darunter, wenn wir noch mehr Drogen zulassen? Ein Volk im Delirium?


      Sorry aber ich werde mit meiner Meinung bei einigen auf Ablehnung stoßen, aber ich versteh die Leute nicht die einem erwachsenen Menschen vorschreiben wollen was er nehmen soll und was nicht. DAS IST GANZ ALLEINE SEINE ENTSCHEIDUNG. Kriminalisierung bringt eh nichts da man eh an die Drogen herankommt wenn man will. Man weiß dann aber nicht was man zu sich nimmt wenn man den Dealer nicht trauen kann, denn dem ist es scheiß egal wie viel mehr gefährlicher schädlicher die Substanz für dich ist der will nähmlich nur Geld machen. Deswegen sollte man das ganze dem Staat in die Hände geben (Verkauf, Jungendschutz und Qualität der Drogen)
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    • Also um an der neu anzutretenden Diskussion nochmal teilzuhaben;
      Ich finde Alkohol und Zigaretten jetzt auch nicht unbedingt besser - besonders Zigaretten empfinde ich in Gesellschaft sehr störend und übermäßigen Alkoholkonsum empfand ich nie als besonders "cool". Das sieht leider nur ein Bruchteil der jüngeren Generationen so.
      Ich persönlich hätte nichts dagegen, beides auf die böse Liste zu setzen. ;)

      Aber bei den beiden Sachen ist es einfach so, dass sie schon etabliert sind und aus der Gesellschaft einfach nicht mehr wegzudenken sind, weil es einfach viele Konsumenten gibt. (Sowohl Rausch- als auch Genusskonsumenten, das sollte man nicht über einen Kamm scheren!)
      Aber das ist für mich keine Begründung dafür, das nächste "Teufelszeug" auf den Markt zu bringen. "Wenn euch das noch nicht in genügenden Massen umgebracht hat, dann vielleicht das hier." oder wie?

      Edit: Nein, ich möchte jetzt keine "Es gibt keine Cannabis-Toten."-Diskussion lostreten, das war eine Hyperbel...
    • @Pandorra:

      Es geht nicht darum Marihuana im großen Stil zu verkaufen, sondern darum die Konsumenten zu schützen und zu entkriminalisieren. Marihuana als "Teufelszeug" abzustempeln kann ich nicht nachvollziehen. Marihuana ist eine heilige Pflanze die jetzt und in der Zukunft für Patienten mit unterschiedlichen Krankheiten oder Ess/Schlafstörungen eine große Rolle spielen wird. Die Pflanze wirkt bei dem meisten Patienten mit chronischen Schmerzen besser als die Medikamente von den Pharmakonzernen. Gott ich weiß nicht................ alleine schon der Gedanke eine kulturelle Pflanze zu verbieten wegen ihrem berauschenden Wirkstoff ist absurd.
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    • Ich sage es mal so, solange etwas als illegal abgestempelt ist, werden es einige Leute immer als "Teufelszeug" bezeichnen. Ich selber kann kaum verstehen, warum einige Leute Marihuana schlimmer als Alkohol empfinden. Auch wenn ich kein Marihuana konsumiere (da ich davon Paranoia kriege), ich finde es gar nicht so schlimm, wenn die Leute es nicht dauerhaft machen. Aber seien wir mal ehrlich. Ekelt ihr euch mehr vor einem Alki oder einem Kiffer?
      Nun, ich weiß nur dass ich Alkoholiker absolut unheimlich finde... Außerdem können die gefährlich sein! Ein Mensch auf Marihuana ist meistens gelassen und würde keiner Fliege was antun. Es ist eine sanfte Droge die wesentlich weniger schädlich ist als Alkohol. Man wird seelisch davon abhängig, nicht körperlich.
      Es ist sogar noch schwieriger vom Rauchen loszukommen als von Marihuana. Und solange nur Marihuana legalisiert wird, ist das doch okay! Wie Richtofen schon sagte, Marihuana kann sogar verdammt wichtig in der Medizin sein.
      Und wenn es legalisiert werden sollte, da wird es ganz sicher einige Regelungen geben, wie beim Alkohol. (Was Berauschung am Steuer betrifft z.B.)
    • Euch ist aber klar, dass ich "Teufelszeug" absichtlich in Anführungszeichen gesetzt habe, ja? :rolleyes:

      DrEdwardRichtofen schrieb:


      Es geht nicht darum Marihuana im großen Stil zu verkaufen, sondern darum die Konsumenten zu schützen und zu entkriminalisieren.

      Wozu?
      "Entkriminalisierung" ist so ein dämliches Wort, meiner Meinung nach.
      Nur, weil man dem Kind einen anderen Namen gibt, ist der Konsum nicht weniger schlimm. Wie gesagt; Das Problem ist nicht gelöst, nur, weil man sich nicht mehr strafbar macht.

      Marihuana ist eine heilige Pflanze die jetzt und in der Zukunft für Patienten mit unterschiedlichen Krankheiten oder Ess/Schlafstörungen eine große Rolle spielen wird. Die Pflanze wirkt bei dem meisten Patienten mit chronischen Schmerzen besser als die Medikamente von den Pharmakonzernen.


      Du bist dir aber der Tatsache bewusst, dass medizinisch notwendiges Marihuana auch verschrieben wird, ja?
      Es geht hier ausschließlich um den privaten Konsum um des Rausches Willen. Ihren medizinischen Zweck kann und darf die Pflanze bereits erfüllen.
      Daher ist dieses Argument hinfällig.

      ---
      Und ich persönlich bin von Besoffenen und Bekifften gleichermaßen angewidert. Ich hasse es, wenn ein Mensch seine Sinne nicht beisammen hat und mit mir in Kontakt treten will.
      Für mich selbst ist der Verlust meiner höheren geistigen Fähigkeiten als Mensch so ziemlich das Schlimmste.
      Ich mache wie gesagt keinen Unterschied, ob das nun Cannabis ist oder Alkohol oder was-weiß-ich, aber dagegen, dass sich Alkohol bzw. Zigaretten bereits gesellschaftlich etabliert haben, wird man nichts mehr machen können, dafür wären die Aufschreie zu laut. Aber das ist für mich kein Grund, neuen Stoff einzuführen - und wenn der nur halb so schädlich ist. Es gibt einfach keinen Grund dafür. (Und nein, Entkriminalisierung ist für mich kein Grund.)
    • Pandorra schrieb:


      Wozu?
      "Entkriminalisierung" ist so ein dämliches Wort, meiner Meinung nach.
      Nur, weil man dem Kind einen anderen Namen gibt, ist der Konsum nicht weniger schlimm. Wie gesagt; Das Problem ist nicht gelöst, nur, weil man sich nicht mehr strafbar macht.


      Was ist denn in deinen Augen das Problem? Ich versteh deine Argumentation nicht ganz. Wenn du gegen Drogen bist, dann konsumiere keine, aber dir ist auch bewusst das Drogen schon immer eine Rolle in der Geschichte in der Menschheit gespielt haben, oder? Schau doch mal rüber zu den USA. Hier entstandt die Prohibitionspolitik und was ist jetzt? Ein Staat nach dem anderen legalisiert Marihuana. Es ist nur eine Frage der Zeit bis das auch in Europa passiert, da bin ich mir ganz sicher. :thumb:



      Pandorra schrieb:

      Du bist dir aber der Tatsache bewusst, dass medizinisch notwendiges Marihuana auch verschrieben wird, ja?
      Es geht hier ausschließlich um den privaten Konsum um des Rausches Willen. Ihren medizinischen Zweck kann und darf die Pflanze bereits erfüllen.
      Daher ist dieses Argument hinfällig.



      Ha dem bin ich mir bewusst und weißt du eigentlich wie schwer es für einen Patienten ist die ganzen rechtlichen Hürden zu bewältigen um eine Lizens zu bekommen? Doch wenn man eine Lizens hat muss man für seine Therapie selbst aufkommen da sich die Krankenkasse weigert zu blechen, da es immer noch illegal ist. Für mich ist das keine zufriedenstellende Situation.
      Ja was hast du denn dagegen wenn Leute die kiffen wollen mal einen dübeln? :D Es kann dir doch egal sein solange die Gesellschaft nicht darunter leidet ist doch alles in Ordnung, oder?!

      ---

      Pandorra schrieb:

      Und ich persönlich bin von Besoffenen und Bekifften gleichermaßen angewidert. Ich hasse es, wenn ein Mensch seine Sinne nicht beisammen hat und mit mir in Kontakt treten will.


      Ja und das ist ein Grund für dich es zu verbieten? Dann distanzier dich halt von solchen Leuten und ich weiß nicht was so schlimm an einen bekifften ist. Der hat nur rote Augen, lacht bekommt irgendwann n Fressflash und kann nicht mehr ganz logisch denken und des wars auch. Ich möchte lieber mit nem total zugedröhnten Menschen abhängen als mit einem sturzbesoffen ;)
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    • DrEdwardRichtofen schrieb:

      Es ist nur eine Frage der Zeit bis das auch in Europa passiert, da bin ich mir ganz sicher. :thumb:

      Dann kann ich dagegen nichts machen.
      Aber deshalb muss ich es noch lange nicht gut heißen.
      Die gesamte Diskussion, die wir hier führen basiert auf rein ideellen Gedanken - ob wir nun den jeweils Anderen von unserer Meinung überzeugen könnten, würde ja nichts an der tatsächlichen, realen Lage ändern.
      Ich sage nur, dass ich dagegen wäre, Marihuana hier zu legalisieren, was ich während der vergangenen drei Seiten ja dargelegt habe. Wenn es nun tatsächlich hier legalisiert würde, würde das an meiner Meinung rein gar nichts ändern. Dann wäre ich eben der Meinung, dass es nicht hätte legalisiert werden dürfen.


      Ha dem bin ich mir bewusst und weißt du eigentlich wie schwer es für einen Patienten ist die ganzen rechtlichen Hürden zu bewältigen um eine Lizens zu bekommen? Doch wenn man eine Lizens hat muss man für seine Therapie selbst aufkommen da sich die Krankenkasse weigert zu blechen, da es immer noch illegal ist. Für mich ist das keine zufriedenstellende Situation.

      Das ist aber eine ganz andere Problematik, von der wir hier reden. Und die Lösung für dieses Problem ist es nicht, die Droge einfach zu legalisieren - jedenfalls nicht die einzige Lösung.
      Dann muss man halt sehen, dass man diesen Menschen anderweitig helfen kann, bzw den medizinischen Einsatz der Droge lockern. Aber eine Legalisierung ist dafür nicht zwangsläufig notwendig.


      Ja was hast du denn dagegen wenn Leute die kiffen wollen mal einen dübeln? :D Es kann dir doch egal sein solange die Gesellschaft nicht darunter leidet ist doch alles in Ordnung, oder?!

      Leidet sie denn nicht darunter?
      Leidet sie nicht unter den Alkoholikern? Gibt es nicht dauernd irgendwelche Kampagnen gegen Alkoholmissbrauch? Hat Alkohol als Party"droge" nicht immensen Schaden angerichtet?
      Warum bist du der festen Überzeugung, dass es mit Cannabis anders laufen würde? Sie muss ja nichtmal direkt tödlich sein, dennoch würde es die Sterberate schlicht in die Höhe treiben. Es müssen neue Gesetze für den Straßenverkehr erlassen werden und sich um deren Einhaltung gekümmert werden. Und außerdem haben wir viel Zeit, herauszufinden, wie schädlich das Zeug in Verbindung mit illegalen Stoffen wirklich ist, denn man kommt dann ja wenigstens an einen Part einfach 'dran.


      Ja und das ist ein Grund für dich es zu verbieten? Dann distanzier dich halt von solchen Leuten und ich weiß nicht was so schlimm an einen bekifften ist. Der hat nur rote Augen, lacht bekommt irgendwann n Fressflash und kann nicht mehr ganz logisch denken und des wars auch. Ich möchte lieber mit nem total zugedröhnten Menschen abhängen als mit einem sturzbesoffen ;)


      Ja, das ist für mich ein Grund, es zu verbieten.
      Besoffene Menschen wären für mich auch ein Grund, Alkohol zu verbieten.
      Ich mache da schlichtweg keine Abstufungen von "schlimm" und "schlimmer".
      Und die Reaktion von zugedröhnten Menschen ist auch nicht einfach so stereotypisch zu beurteilen. Alkohol hat auch individuelle Wirkung auf den Menschen. Aus rein objektiver Sicht wird das auch bei Marihuana der Fall sein. Mag sein, dass das Gewaltpotential da geringer ist, als bei Alkohol (wobei ich auch genug Menschen kenne, die betrunken nicht gewalttätig werden...), aber das ändert für mich nichts am Stand der Dinge.
    • @Pandorra: Ich denke es wurde alles gesagt und ich möchte jetzt auch nicht unbedingt hier groß weiter mit dir darüber diskutieren.
      Dennoch halte ich an den Gedanken von einem vernünftigeren Umgang mit Drogen fest, anstatt alles zu verbieten. In meinen Augen rausgeschmissenes Geld das der Staat da ausgibt um die Drogen zu bekämpfen. Kann man besser benutzen meiner Meinung nach :/
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    • Pandorra schrieb:

      Aber bei den beiden Sachen ist es einfach so, dass sie schon etabliert sind und aus der Gesellschaft einfach nicht mehr wegzudenken sind, weil es einfach viele Konsumenten gibt. (Sowohl Rausch- als auch Genusskonsumenten, das sollte man nicht über einen Kamm scheren!)
      Heißt das also, wenn es umgekert wäre, also Cannabis erlaubt wäre und Alkohol und Nikotin verboten wäre, dann würdest du es auch so gut heißen, nur weil das eine "gesellschaftlich etabliert" ist und das andere nicht?
      Und du hättest in diesem Fall kein Problem, wenn unschuldige junge Erwachsene wegen einem Bierchen im Gefängnis landen würden?

      Also nach dem Prinzip: "Es ist so, weil es immer schon so war"?

      Tut mir leid, so etwas kann ich absolut nicht nachvollziehen.


      Pandorra schrieb:

      Edit: Nein, ich möchte jetzt keine "Es gibt keine Cannabis-Toten."-Diskussion lostreten, das war eine Hyperbel...

      Aber dir ist schon klar, dass weltweit noch keinen einzigen Todesfall gegeben hat, oder? (Ganz im Gegensatz zu Alkohol und Nikotin, was deiner Meinung nach aber nicht schlimm ist, weil es ""gesellschaftlich etablert"" ist.)


      Pandorra schrieb:

      "Entkriminalisierung" ist so ein dämliches Wort, meiner Meinung nach.
      Nur, weil man dem Kind einen anderen Namen gibt, ist der Konsum nicht weniger schlimm. Wie gesagt; Das Problem ist nicht gelöst, nur, weil man sich nicht mehr strafbar macht.
      Du schreibst hier "das Problem ist nicht gelöst", sagst aber nichts darüber was genau denn das Problem sein soll. Worin siehst du ein Problem?

      Dass jemand freiwillig sich berauscht, ist dessen eigenes Problem, aber nicht dein Problem und vor allem nicht das Problem des Staates.

      Sei mal ganz ehrlich: Wärst du auch dafür, dass Alkohol und Nikotin verboten werden sollte und jeder, der eines davon konsumiert, ins Gefängnis kommen soll?
      Und dass ein Jugendlicher womöglich deshalb, weil er einmal ein kleines Bier trinkt, vom Staat verfolgt und verurteilt wird und in der Folge wahrscheinlich keinen Job mehr findet?

      Wenn du diese fragen mit nein beantwortest, dann erklähr mir, warum es denn bei Cannabis deiner Meinung nach sachlich gerechtfertigt ist, für eine bloße Selbstberauschung, die keinem anderen schadet, Gefängnisstrafen zu verteilen.
    • "cÔ
      Du bist 16 Jahre alt? Du darfst nichtmal Alkohol trinken oder Zigaretten (!) rauchen und willst dich für die Legalisierung weicher Drogen einsetzen?
      Tut mir leid, wenn ich das so direkt sage, aber irgendwas läuft da doch falsch in der Gesellschaft... "


      Also ich hatte mit 13 meine eigene Meinung zum Rauchen, Kiffen, Drogen nehmen und Gechlechtsverkehr haben und nein ich bin keine von den heutigen, die meinen, mit 12/13 schon Sex haben zu müssen.

      Das muss nun wirklich nicht sein. Trotzdem habe ich mit diesem Alter informiert, was im Land "abging", was die Politiker fürn Murks machen und was die Außenpolitik so treibt und natürlich habe ich auch meine Meinung zu Schulthemen gebildet und der Stoff der 6./7./8. (weiß nicht genau wann) war einmal auch Drogen, wo wir alle brav in einer Tabelle uns informieren konnten was die machen, wie die wachsen und hergestellt werden.

      Ich hatte damals eben die Entscheidung getroffen alles bleiben zu lassen, hab einmal einen Joint geraucht aber das wars dann auch und ich will das Prozedere nicht noch einmal wiederholen, weil ich es grauenhaft empfinde. Es schert mich auch wenig meine Freunde, die rauchen, denn es ist ihre Entscheidung und ich will keine Mami spielen mit dem Dudufinger. Das ist ihr Leben, ihre Lunger, ihre Leber und whatever. Nicht meine.

      Zur Legalisierung finde ich hat DrEdwardRichtofen mit dem Zitat
      "Meiner Meinung geht es dabei nicht wie alt man sein muss das man sich für eine Legalisierung weicher Drogen einzusetzen."
      völlig Recht.

      Hätte es ein unter 10-jähriger gesagt hätte ich es auch noch als ok empfunden, aber da frage ich mich, was der schon mit Drogen am Hut hat :D
      Sich über solche Dinge allgemein schon zu informieren empfinde ich als richtig. Danke das unsere Kinder oder Jugentlichen nicht ganz planlos durch die Gegend rennen.

      "Wenn dieses Verbot aber dafür zuständig ist das die Steuerzahler bzw. der Staat mehrereMillionen dafür ausgeben müssen um Konsumenten und Dealer zu entlarven und zu bestrafen (...)"


      Vor allem würde das nichts bringen. Nehmen wir zwar mal das Beispiel der NPD (was zwar in eine völlig andere Richtung geht), denn man versucht sie zu Verbieten, aber was hat man dann? Sie erschaffen sich etwas im Untergrund.
      Genauso ist das auch mit den Drogen. Es verschwindet alles und wird im Geheimen weitergemacht. Dadurch wirft der Staat noch mehr Geld aus den Taschen.

      Mein Vorschlag wäre es, die Drogen zuzulassen und ebenfalls zu besteuern, jedoch wäre ich ebenfalls dafür, dann auch Kindern in der Schule zu zeigen welche Abhängigkeit und andere Wirkungen hervortreten könnten. Dazu fand ich beim neusten Film Fack you Göthe ein passendes Beispiel, als der Lehrer den Schülern (geschätztes Alter 14-16) einen Drogendealer zeigte, der auf der Matte versifft abhängig war. Der Drogenkonsum sollte wennschon dann auch kontrolliert werden, auch wenns schwer ist. Da haben wir wieder das Problem Eltern.

      Zitat von Rover:
      "Ich will nicht Moralapostel spielen ob was wie etc. erlaubt werden soll. Generell wäre ich aber immer dafür, aus einem Grund.
      1. Die Yolo Einstellung"


      Damit denke ich hat es auch was zu tun, aber diese YOLO Einstellung gabs ja schon früher, ohne das es dieses Wort gab oder berühmt wurde. man wollte einfach cool sein, chilln, mit Freunden abhängen. Dieses YOLO denke ich ist einfach nur eine Versimplung dafür.


      Ich gedenke auch nicht Deutschland mit Mexico zu vergleichen, denn das ist ein sehr "witziges" Beispiel. Ich habe keine Lust, dass wegen ein paar Drogen das wir hier wie Mexico enden und diese ganzen Diskussionen mit "die Droge ist aber härter als die und die"...Drogen sind für mich Drogen.

      Wir haben hier auch zwei Sachen irgendwie vermixt: Drogen und Alkohol.
      Also gefühlt ohne in irgendwelche Statistiken mir von Wikipedia reinzuziehen sind die Alkoholopfer wohl in der höchsten Rate oder? Dabei finde ich es nicht unbedingt schlimm, wenn einer durch Alkohol einen Unfall baut, sondern ich finde es viel schlimmer, dass er andere mit reinzieht und da ballt sich dann doch meine Hand zu einer Faust.

      Um zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Ich wäre für eine Legalisierung der Drogen, jedoch auch eine bessere Aufklärung und eine Wachtsamkeit der Eltern, sowie auch Sozialpsychologen in der Schule (die auch davon vll. mal Ahnung haben, anstatt in ihren Philosophiebüchern nachzuschlagen...). Ich denke die ganze Sache mit Jugentlichen, die Drogen nehmen ist soweit eben schon gekommen, da ja Verbotenes zu tun "geil" ist und es eben gerade in ist, seinen Körper wegen der YOLO Einstellung zu verunstalten. Es ist hier deren Leben, das sie aufs Spiel setzen, um sich aufzupuschen.

      Und ich hab mich noch in Achterbahnen früher gesetzt um den Kick zu suchen! :awesome:
    • Amino schrieb:

      Heißt das also, wenn es umgekert wäre, also Cannabis erlaubt wäre und Alkohol und Nikotin verboten wäre, dann würdest du es auch so gut heißen, nur weil das eine "gesellschaftlich etabliert" ist und das andere nicht?

      Falsch.
      Das habe ich so mit keiner Silbe gesagt.
      Ich habe gesagt, dass für mich Alkohol, Nikotin und sonst irgendwelche Rauschmittel alle gleich verwerflich sind. Aber Alkohol und Nikotin gibt es in der Gesellschaft bereits und dagegen lässt sich einfach nichts mehr machen. Man kann nur noch Schadensbegrenzung betreiben, indem man nicht weitere schädliche Substanzen legalisiert. Wenn es andersrum wäre, würde das an meiner Meinung nichts ändern. Ich bin nämlich auch strikter Nichtraucher und Antialkoholiker, weil ich Rauschsubstanzen allgemein abstoßend finde.
      Wenn ich etwas gegen Alkohol und Nikotin machen könnte, würde ich das tun, aber diese Idee ist vollkommen surreal.
      Ganz im Gegensatz zu der Fortführung des Verbotes von Cannabis und härteren Drogen.

      Amino schrieb:


      Aber dir ist schon klar, dass weltweit noch keinen einzigen Todesfall gegeben hat, oder? (Ganz im Gegensatz zu Alkohol und Nikotin, was deiner Meinung nach aber nicht schlimm ist, weil es ""gesellschaftlich etablert"" ist.)

      Siehe oben. Das macht für mich absolut keinen Unterschied, ob die nun in Verbindung mit einem Autounfall oder anderen Drogen 'drauf gehen, oder ob die Droge allein dafür ausreichend ist.

      Amino schrieb:


      Du schreibst hier "das Problem ist nicht gelöst", sagst aber nichts darüber was genau denn das Problem sein soll. Worin siehst du ein Problem?

      Das Problem ist der Konsum von Rauschsubstanzen und der Verlust höherer geistiger Fähigkeiten des jeweiligen Individuums. Ich habe das nicht extra erwähnt, weil sich darauf meine gesamte Argumentationsstruktur der vergangenen Seiten aufgebaut hat und aufbaut.
      Ich lehne das einfach ab und habe eine starke Abneigung, deshalb argumentiere ich in diese Richtung. Wie weiter oben bereits erwähnt, handelt es sich hier um ein rein ideelles Vorstellungsgebilde. Wenn ich es in meiner Hand hätte, würde ich es weiterhin verbieten. Das ist einfach meine Meinung und meine persönliche Einstellung dazu.

      Amino schrieb:


      Sei mal ganz ehrlich: Wärst du auch dafür, dass Alkohol und Nikotin verboten werden sollte und jeder, der eines davon konsumiert, ins Gefängnis kommen soll?
      Und dass ein Jugendlicher womöglich deshalb, weil er einmal ein kleines Bier trinkt, vom Staat verfolgt und verurteilt wird und in der Folge wahrscheinlich keinen Job mehr findet?


      Wir reden hier von zwei völlig verschiedenen Ausgangspositionen.
      Vom rein ethischen Sachverhalt, würde ich auf Alkohol und Nikotin eine genauso harte oder vielleicht sogar härtere Strafe stellen.
      Aber es ist in bereits vollständig in die Gesellschaft integriert worden und ist da nicht mehr 'rauszuholen.
      Was meinst du, was passiert, wenn man jetzt hingeht und Alkohol und Zigarretten aus sämtlichen Geschäften holt und auf die böse Liste setzt? Genau. Raserei. Und Empörungsschreie. Wird Cannabis legalisiert, würde es in 10 Jahren oder so genauso aussehen.

      Ich habe einfach eine sehr drastische Sicht auf alles, was Rauschmittel angeht, ich sehe ein, dass ich damit bei vielen Leuten auf Unverständnis stoße und ich denke sogar, dass ich selbst Niemand wäre, der darüber Entscheidungsgewalt erhalten sollte, aber ich denke, das sollte gar kein Extrem.

      Cyanide schrieb:


      Hätte es ein unter 10-jähriger gesagt hätte ich es auch noch als ok empfunden, aber da frage ich mich, was der schon mit Drogen am Hut hat :D

      Ich stelle mir dieselbe Frage ehrlich gesagt auch bei 16-Jährigen...
      Es ist in der Gesellschaft völlig normal, wenn Kinder und Jugendliche mit Drogen in Kontakt kommen... warum eigentlich?
      Und ich will ja Niemanden angreifen, aber ich kann einem Jugendlichen (bzw. Menschen allgemein) wie gesagt einfach nicht abnehmen, dass sie sich nur für das gesellschaftliche Wohl interessieren, wenn auf ihrem Avatar-Signatur-Profilbild-Set Cannabis-verherrlichende Figuren abgebildet sind. (Was damals zum Beginn der Diskussion sogar noch deutlicher erkenntlich war.)
      Dann drängt sich mir doch der Gedanke auf, dass es gar nicht so sehr um die Gesellschaft, sondern viel mehr um die Legalisierung des Eigenbedarfs geht...

      Cyanide schrieb:

      Wir haben hier auch zwei Sachen irgendwie vermixt: Drogen und Alkohol.

      Gerade diese Vermischung erachte ich als sinnvoll, weil Drogen und Alkohol keinen Unterschied haben - Alkohol wird nur eher selten als solche anerkannt, weil es fast jeder irgendwie irgendwo konsumiert. Aber das verringert Suchtfaktor und physische Schädigungen nicht. Alkohol ist schon irgendwo eine Droge und sollte besser auch als eine solche gehandelt werden. Alkohol wird immer als "ungefährlich" eingestuft, weil es ja überall erhältlich ist.
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