Drogenkonsum und dessen Legalisierung

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • "Ich stelle mir dieselbe Frage ehrlich gesagt auch bei 16-Jährigen..."


      Nein ehrlich gesagt da nicht mehr, ich erinnere mich an meine Schulzeit und da war das Thema allgegenwärtig ab 15 Jahren. Zwar wurde es vielleicht nicht praktiziert, außer von so zwei Kanidaten, aber wir hatten es als Thema genauso wie Alkohol.

      "Es ist in der Gesellschaft völlig normal, wenn Kinder und Jugendliche mit Drogen in Kontakt kommen... warum eigentlich?"


      Allgemein will man es vielleicht im buch der Psychologie als: Ausprobieren von was "Besonderem" bezeichnen. Vielleicht bin ich nicht die Richtige, die dir die Antwort liefern kann, weil ich mit Alkohol nicht so großen Kontakt hatte, sowie auch mit Drogen nicht (ab und zu mal ein Bierchen am WE gilt nicht :ugly: ).

      Aber ich denke dieses Gruppenfieber macht schon einiges her, denn man ist ja nicht "in", wenn man es nicht probiert, wird ausgeschlossen und landet schlimstenfalls als Mobbingopfer und Außenseiter.
      In Berliner Schulen hab ichs mal mitgekriegt und da fand ich es ziemlich extrem, deshalb denke ich ist es in Großstädten eher vorhanden dieses "so früh schon sich mit hardcoresachen zumüllen", als vll. bei Landeskindern.

      "Gerade diese Vermischung erachte ich als sinnvoll, weil Drogen und Alkohol keinen Unterschied haben - Alkohol wird nur eher selten als solche anerkannt, weil es fast jeder irgendwie irgendwo konsumiert."


      Ich finde im Chemischen haben Drogen eine andere Wirkung als Alkohol, greifen unterschiedlich an und Alkohol hat kein son Rauschgefühl wie bei Drogen, das lang anhaltend ist.
      Zumindest nach meiner Meinung, außerdem sprach ich jedoch von der Legalisierung der Drogen. Warum in dem Thema noch Alkohol als Nebenthema aufgegriffen wird, ist mir nicht schlüssig.
    • Cyanide schrieb:

      Nein ehrlich gesagt da nicht mehr, ich erinnere mich an meine Schulzeit und da war das Thema allgegenwärtig ab 15 Jahren. Zwar wurde es vielleicht nicht praktiziert, außer von so zwei Kanidaten, aber wir hatten es als Thema genauso wie Alkohol.

      Naja, sicher, ist ja bei uns nicht anders.
      Aber mir stellt sich einfach die Frage, warum es in dieser Altersklasse überhaupt Thema ist. Darauf hast du ja anschließend Bezug genommen, aber ich empfinde das einfach nur als die Wirkung, nicht die Ursache.
      Alkohol und Drogen gelten als cool, weil es alle machen. Aber warum machen es alle? Warum muss ich mir ständig anhören, wie geil das Wochenende doch war ... weil man nichts mehr davon weiß ... yeah.
      Je weniger man vom Wochenende noch weiß, desto cooler ist man. Darauf komme ich absolut nicht klar. Ich verstehe dieses Ideal einfach nicht.
      Rauschmittelkonsum ist einfach so ein großes Thema ... ich kann das nicht nachvollziehen. Es will mir nicht in den Kopf, woher diese Entwicklung kommt. Und ich finde es nicht richtig, dass die Altersgrenze immer weiter absinkt.
      Wenn ich die Siebtklässler an unserer Schule über ihren ach-so-coolen Drogen- und Alkoholkonsum palavern höre, wird mir schlecht.
      Mir kann keiner erzählen, dass sich solche Gedanken nicht negativ auf die Individuen selbst auswirken. Und irgendwann ist es dann auch normal, dass die Grundschüler sich allmorgendlich in den Kreis setzen und erstmal einen durchziehen. Diese fortschleichende Entwicklung kann ich einfach nicht gutheißen.


      Zumindest nach meiner Meinung, außerdem sprach ich jedoch von der Legalisierung der Drogen. Warum in dem Thema noch Alkohol als Nebenthema aufgegriffen wird, ist mir nicht schlüssig.


      Das ist der Knackpunkt.
      Alkohol ist legal. Es ist aber schädlicher als zum Beispiel Cannabis. Großteile der Debatte basieren darauf, dass Cannabis vermeintlich seine Daseinsberechtigung erhält, weil es auch Alkohol frei erhältlich gibt.
      Ich meine nur, dass der Verkauf von "härteren" Sachen nicht automatisch eine Berechtigung für "Weicheres" liefert.
    • Pandorra schrieb:

      chsubstanzen und der Verlust höherer geistiger Fähigkeiten des jeweiligen Individuums. Ich habe das nicht extra erwähnt, weil sich darauf meine gesamte Argumentationsstruktur der vergangenen Seiten aufgebaut hat und aufbaut.
      Ich lehne das einfach ab und habe eine starke Abneigung, deshalb argumentiere ich in diese Richtung. Wie weiter oben bereits erwähnt, handelt es sich hier um ein rein ideelles Vorstellungsgebilde. Wenn ich es in meiner Hand hätte, würde ich es weiterhin verbieten. Das ist einfach meine Meinung und meine persönliche Einstellung dazu.

      Andere Betonung in deinem Zitat, um den Punkt herauszustellen, aber:

      Mit welchem Recht verbietest du jemand anderem etwas, nur weil du meinst, dass er es nicht tun sollte?
      Bzw: Mit welchem Recht darf man/der Staat/die Gesellschaft jemandem etwas verbieten, von dem man meint, er sollte es nicht tun?

      Ich betone ausdrücklich den Punkt "man meint, er sollte es nicht tun", und zwar als einzige Begründung. Denn davon reden wir ja, wenn der Besitz einer beliebigen Substanz pauschal unter Strafe gestellt wird - wir reden ja nicht davon, Drogenkonsum beim Autofahren und ähnlichen Gelegenheiten zu verbieten, da gibt es ja immerhin die nachvollziehbare Begründung der Gefährdung des Straßenverkehrs - sondern wir reden von einem pauschalen Generalverbot ohne Begründung, die über "das macht man aber nicht" hinausgeht. Das ist ein ausschließlich moralisches Argument, und wird bei zB "Killerspielen" oder "Homo-Ehe" zurecht nicht akzeptiert, weil man mit dieser Begründung keine Freiheitseinschränkungen ausreichend begründen kann - woher also seine Gültigkeit beim Drogenkonsum?
      Überspitzt gefragt: Was geht es dich an, wenn sich irgendjemand das Hirn wegkifft? Niemand macht dir dein Recht streitig, das abzulehnen, aber wo gibt dir das das Recht, es jemand anderem zu verbieten, der das gerne möchte?


      Fürs Protokoll, ich bin beim Thema Drogen, insbesondere die härteren Sachen, auch eher skeptisch, und habe kein Interesse, irgendetwas anderes als Alkohol in vertretbaren Mengen - und wenn ich nicht fahren muss - auszuprobieren.
      Ein pauschales Drogenverbot muss aber trotzdem erst einmal begründet werden.
      Denn das Interesse seitens des Konsumenten ist unbestreitbar vorhanden, angesichts der Tatsache, dass der Großteil der organisierten Kriminalität von Drogengeld in mindestens Milliardenhöhe finanziert wird, und zwar in allen Ländern der Erde, inklusive Europa und Deutschland. 40 Jahre "Keine Macht den Drogen" und Verbotspolitik haben im besten Fall nichts bewirkt und im schlechtesten Fall die Problematik verschlimmert, im Sinne von "Verbotenes ist erst richtig interessant" und Konsum als Rebellion einerseits (gerade in der von dir genannten Altersklasse ein nicht zu unterschätzender Faktor! Jugendliche machen extrem doofes Zeugs, um sich abzugrenzen von ihrer Familie, gerade in der Pubertät, und da sind Drogen doch einer der offensichtlichsten Punkte wegen dem Pauschalverbot und der generellen Vermittlung des Werts "Drogen sind böse!"), und ewig gesicherte Finanzierung der milliardenschweren Drogenmafia andererseits.

      In der anderen Richtung wird man da zumindest mal nachdenken müssen - selbstverständlich unter Einbezug von Jugendschutz, weiterem Generalverbot im Straßenverkehr und ähnlichen erforderlichen Grenzen, aber "Drogen sind böse" ist an der Stelle keine Diskussions- und Gesetzgebungsgrundlage.

      "What can change the nature of a man?"




      Ravel, Planescape: Torment

    • Ja, du hast Recht, prinzipiell geht es mich nichts an, wie und womit sich Andere den Kopf weghauen.
      Daher meine ich auch, dass ich nicht die Richtige wäre, solche Entscheidungen in der Realität auch zu treffen.
      Bei mir spielt nicht nur die Abneigung gegen die Substanzen an sich hinein, sondern auch gegen die Konsumenten dieser. Das hat jetzt nichts damit zu tun, dass ich Jemandem den Kopf abreiße, weil er ein Glas Wein trinkt oder meinetwegen auch mal an 'nem Joint zieht, sondern ich rede vom richtigen Rauschkonsum - der ja mit der Legalisierung nicht zu vermeiden wäre.

      Ich kann und will mich mit solchen Menschen nicht umgeben. Und "Geh ihnen aus dem Weg" ist einfach unfassbar schwierig einzuhalten.
      Ich müsste meinen Bekanntenkreis gen null tendierend reduzieren, wenn ich alle Menschen 'rausschaffen müsste, die das Potential haben, mir mal vollkommen zugesoffen/zugedröhnt gegenüberzustehen.

      Ab von diesem Ausgangspunkt kommt ja natürlich noch die ganze Palette hinzu - die Gefährdung Anderer etwa im Straßenverkehr müsste noch härter geahndet werden, weil es mehr Substanzen gibt, an die einfacher heranzukommen wäre. Ich bin mir sogar sehr sicher, dass es die Unfallstatistik höher treiben würde. Ich denke mal, dass du dich nicht so sehr auf diese Seite der Argumentation beziehst, weil du dich ja im Speziellen auf das Zitat von mir bezogen hast.
      Das Ganze ist für mich auch nur eine potentielle Folge der ganzen Geschichte.

      Oder um es einfach kurz zu fassen; In seinem stillen Kämmerchen kann sich meinetwegen jeder 'ne Überdosis verpassen, der es sich wünscht. Da wäre es mir auch vollkommen egal. Dafür bin ich auch gar nicht empathisch genug, dass es mich etwas angehen würde. Aber sobald das Potential besteht, mit jenen Menschen in Berührung zu kommen, gehe ich auf die Barrikaden.
    • Ich bin zwar nicht für eine Legalisierung von Drogen aber für deren Entkriminalisierung. Bei "Gras" würde ich vielleicht noch mit mir Reden lassen, was eine Legalisierung angeht, ich finde nicht, dass die Droge schlimmer als z.B. Alkohol ist.

      Gute Argumente die dafür sprechen:
      - Der illegale Handel wäre komplett zerschlagen.
      - Den Süchtigen könnte geholfen werden, da sie keine Strafen mehr zu fürchten haben.
      - Wesentlich weniger Todesfälle durch verunreinigte Drogen oder falsche Dosierungen (soweit ich weiß, sind dies die Todesgründe die ganz oben in der Statistik stehen).
      - Bessere wissenschaftliche Untersuchung der Wirkung und den Folgen.
      - Dadurch bessere Aufklärung.
      - Gelegenheitskonsumenten werden nicht in die Illegalität gedrängt (besonders beim Führerschein wichtig).
      - Abgabe ist kontrolliert (z.B. in Apotheken), was auch zusätzliche Steuereinnahmen bedeutet.
      - Bessere Statistiken darüber, welche Leute konsumieren, warum und in Bevölkerunsschicht, Altersgruppe etc. sie sich befinden.

      Argumente die dagegen sprechen:
      - Leute könnten vielleicht auf die Idee kommen, das Zeug auszuprobieren und bleiben daran hängen.
      - Es ist moralisch fragwürdig (halte ich für Blödsinn, dann darf man auch keinen Alkohol, Nikotin oder Koffein zu sich führen).


      Insofern muss ich Tikal recht geben, ich halte von dieser "Verbotspolitik" überhaupt gar nichts.
    • Pandorra schrieb:

      Oder um es einfach kurz zu fassen; In seinem stillen Kämmerchen kann sich meinetwegen jeder 'ne Überdosis verpassen, der es sich wünscht. Da wäre es mir auch vollkommen egal. Dafür bin ich auch gar nicht empathisch genug, dass es mich etwas angehen würde. Aber sobald das Potential besteht, mit jenen Menschen in Berührung zu kommen, gehe ich auf die Barrikaden.
      Damit sprichst du dich also doch für eine Legalisierung aus, so lange derjenige keinen anderen damit stört? Genau das und nicht mehr ist ja auch das, was von den meisten gefordert wird. Niemand verlangt ernsthaft, dass es erlaubt sein sollte, bekifft mit dem Auto zu fahren oder andere zu belästigen oder zu gefährden. Was hier zur Diskussion steht, ist nur, dass es aktuell so ist, dass jemand, der sich im stillen Kämmerchen berauscht und keinem etwas tut, ins Gefängnis kommt. Und das kann man nicht rechtfertigen, so lange es nur um weiche Drogen geht, die wesentlich weniger gefährlich als Alkohol sind.


      Pandorra schrieb:

      Ab von diesem Ausgangspunkt kommt ja natürlich noch die ganze Palette hinzu - die Gefährdung Anderer etwa im Straßenverkehr müsste noch härter geahndet werden, weil es mehr Substanzen gibt, an die einfacher heranzukommen wäre. Ich bin mir sogar sehr sicher, dass es die Unfallstatistik höher treiben würde.
      Wenn es so wäre, dann müsste die Unfallstatistik in Holland doch viel höher sein?

      epp.eurostat.ec.europa.eu/stat…etimestamp=20120921143043


      Ich bin auch der Meinung, dass es sehr bedenklich ist, wenn sich Personen freiwillig in einen Rauschzustand versetzen und es lustig finden, wenn sie sich am Montag nicht mehr daran erinnern können, was sie eigentlich gemacht haben. In diesem Punkt stimme ich dir voll zu.

      Ich bin auch jemand, der nichts raucht oder trinkt. Ich würde auch nie Cannabis rauchen, wenn es legal wäre. Aber nur, weil jemand etwas Dummes macht, ist er noch lange kein Verbrecher.

      Wenn man etwas verbietet, dann muss das meiner Meinung nach schon viel schwerwiegendere Gründe haben als nur die Tatsache, dass man es blöd findet, was andere mit ihrem Körper machen.
    • Amino schrieb:

      Damit sprichst du dich also doch für eine Legalisierung aus, so lange derjenige keinen anderen damit stört? Genau das und nicht mehr ist ja auch das, was von den meisten gefordert wird. Niemand verlangt ernsthaft, dass es erlaubt sein sollte, bekifft mit dem Auto zu fahren oder andere zu belästigen oder zu gefährden. Was hier zur Diskussion steht, ist nur, dass es aktuell so ist, dass jemand, der sich im stillen Kämmerchen berauscht und keinem etwas tut, ins Gefängnis kommt. Und das kann man nicht rechtfertigen, so lange es nur um weiche Drogen geht, die wesentlich weniger gefährlich als Alkohol sind.

      Nun gut, das mag machbar sein. Ich glaube bloß nicht, dass man an dieser Schwelle dann stehen bleiben wird. Man kommt eben immer wieder in Kontakt mit alkoholisierten Menschen, ich glaube nicht, dass das bei legalisierten Drogen jetzt unbedingt anders wäre.
      Ist zumindest die Befürchtung, die ich dabei habe.


      Wenn es so wäre, dann müsste die Unfallstatistik in Holland doch viel höher sein?

      epp.eurostat.ec.europa.eu/stat…etimestamp=20120921143043

      Die Aussage war auch eher auf die vollständige Legalisierung aller Rauschmittel bezogen. Bei einer Droge ist das dann noch nicht so spürbar.
      Für präzise Aussagen, müsste man es ausprobieren, aber darum geht es ja.


      Wenn man etwas verbietet, dann muss das meiner Meinung nach schon viel schwerwiegendere Gründe haben als nur die Tatsache, dass man es blöd findet, was andere mit ihrem Körper machen.


      Ja, das ist wahr. Ich kann es aber nicht so richtig akzeptieren, solange auch nur die Möglichkeit besteht, damit selbst in Berührung zu kommen - ich weiß, dass das relativ irrational ist.
    • Himmel, ich glaube hier will niemand, dass alle Drogen legalisiert werden! Da bin ich nämlich auch strickt dagegen. Was ich hier bisher las war eigentlich nur ein Gespräch über Kanabis. Eventuell ist der Name des Threads auch etwas unpassend ^^
      ~Come and play with me~
      Nostale - Dragon Nest - League of Legends - Elsword

    • So war das aber nicht gemeint. Bei härteren Sachen, die wirklich gefährlich sind und so süchtig machen, dass man fast nicht mehr davon los kommt, sehe ich es sehr wohl als Aufgabe des Staates, die Bevölkerung davor zu schützen. Der Staat hat nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, die öffentliche Gesundheit und Sicherheit mit geeigneten Mitteln zu schützen. (Ob das Kriminalstrafrecht wirklich ein geeignetes Mittel zur Drogenbekämpfung ist, steht wieder auf einem anderen Blatt, meiner Meinung nach sollte man nur die Hersteller und Verkäufer bestrafen, für die Konsumenten hingegen wäre eine verpflichtende Suchtbekämpfung besser als eine Bestrafung.)

      Jedenfalls geht es bei der Diskussion, ob jeder selbst entscheiden soll, was er nimmt, nicht um irgendwelche hoch lebensgefährlichen Stoffe, sondern um Dinge, deutlich weniger schädlich als Alkohol und Nikotin sind.
    • Toll, da freue ich mich doch darauf bald um geben von irgendwelchen bekifften Deppen zu seien, die im Leben nichts mehr auf die Reihe bekommen, weil sie dauerbreit sind.


      «Wenn man dich als finster und krank bezeichnet, bist du wahrscheinlich auf dem richtigen Weg.» - Thom Yorke




    • Ich habe im Freundeskreis mehrere, die kiffen und die sind auch nicht dauerbreit oder sonstiges und leben auch nicht ständig in der kunterbunten Welt wie Pyro, haben zwar ein bisschen Problemchen im Leben und dies und jenes, aber ich finde das faul sein muss nicht unbedingt heißen, dass sie gleich irgendwas zu sich nehmen.

      Noch mehr hasse ich da eher diese YOLO, Hipster und SWAG Leute, die eher auf ihr Leben sch**ßen und sich vor die nächste Bahn werfen. Choo Choo!
    • Miles schrieb:

      Toll, da freue ich mich doch darauf bald um geben von irgendwelchen bekifften Deppen zu seien, die im Leben nichts mehr auf die Reihe bekommen, weil sie dauerbreit sind.


      Das kann doch nicht dein Ernst sein, oder? Ich sage dir jetzt schon mal, das sich nicht viel mehr an der jetzigen Lage ändern wird wenn es legalisiert wird. Es werden nicht viel mehr Leute kiffen als jetzt. Ach ja ist schon klar das man nicht mehr ganz so motiviert ist oder auf vieles scheißßt wenn man zu viel kifft, aber solche Typen wirst du dann eher nicht auf der Straße sehen und sofort erkennen. Extreme Alkoholiker bekommen meiner Meinung nach ihr Leben viel weniger in den Griff als starke Kiffer. Alkohol macht körperlich abhängig und Cannabis nicht. Es ist also viel einfacher aufzuhören. Das benötigt nur eine Willenskraft es auch durchzuziehen aufzuhören.


      Amino schrieb:

      Aber komisch, war es nicht die USA, die damals das weltweite Verbot von Cannabis durchsetzen wollte und durchgesetzt hat?


      Ja das stimmt. Die USA haben das ganze so richtig ins Rollen gebracht mit der Prohibition. Ich denke mir nur wenn die USA es schafft Gras zu legalisieren dann sollte Europa doch auch dazu in der Lage sein. Es gibt genug Experten die sagen das die Legalisierung von Marihuana schon längst überfällig ist. Problem ist wie gesagt unsere Regierung. Mit Angela Merkel kann man es vergessen bzw. mit der ganzen CDU. Eine so dickköpfige Partei in der Beziehung Drogen ist Gift. Die CDU benutzt immer wieder dieselben Argumente warum es falsch wäre Gras zu legalisieren. Das Argument: Cannabis sei eine Einstiegsdroge ist komplett wiederlegt. Wenn man es mal anders betrachtet ist Alkohol die Einstiegsdroge Nummer 1! jeder der kifft hat davor schon mal alkohol konsumiert. Und Kiffer steigen auch manchmal nur auf härtere Sachen um weil sie sich auf den Schwarzmarkt begeben müssen um an das Zeug ranzukommen und manche Dealer noch mit anderen sachen dealen und man so schnell mal einen dummen Fehler macht. Wäre es legal kommt man nicht an härtere Drogen ran sondern kann einfach ganz gemütlich und legal Gras kaufen und rauchen ;) LEGALIZE IT!!!!
      [SIGPIC][/SIGPIC]

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DrEdwardRichtofen ()

    • Miles schrieb:

      Toll, da freue ich mich doch darauf bald um geben von irgendwelchen bekifften Deppen zu seien, die im Leben nichts mehr auf die Reihe bekommen, weil sie dauerbreit sind.


      /sign

      Die sollen mal schön zugekifft in ihren Höhlen bleiben, gibt schon von den Pfosten an den Bahnhöfen. Leider gibt es mehr von dem Kiffervolk als Polizisten am Bahnhof. Tja was will man machen.

      Bin strikt dagegen, bin in ner Kifferklasse und wenn die breit sind, sind die zu nix mehr zu gebrauchen, aufmüpfig, wie dämlich am kichern und lachen und sehen den Unterschied zwischen Freund und Feind nicht mehr. Aber das deutsche Gesetz kann ja net durchgreifen... man schickt Polizisten ja lieber los um bei Fußballspielen auf die falschen Leute einzuknüppeln, aber das ist was anderes.


      Do you enjoy hurting other people?
    • DrEdwardRichtofen schrieb:

      Ich sage dir jetzt schon mal, das sich nicht viel mehr an der jetzigen Lage ändern wird wenn es legalisiert wird. Es werden nicht viel mehr Leute kiffen als jetzt.


      Weil ja auch genauso viele Leute kiffen wie sie Alkohol trinken...
      denn laut dieser Logik müsste genau das der Fall sein. Alkohol ist legal erhältlich und ein Haufen Leute trinken Alkohol, wenn Alkohol nicht legal wäre, würden es auch weniger Leute konsumieren, ganz einfache Rechnung.
      Aber ich habe das Gefühl, genau dieses Argument habe ich in diesem Thread schon mehrfach widerlegt, also was soll's.

      Ansonsten kann ich einfach nur Sichi zustimmen. Denn exakt dieselben Erfahrungen habe "ich" mit dieser Droge auch gemacht. Gras ist nicht viel weniger verhaltensbeeinflussend als Alkohol. Denn man lässt immer außer Acht; Man raucht ja auch nicht einen Joint nach dem andern bis man kotzt. Von einem Glas Wein wird man auch nicht sturzbesoffen. Das muss man alles immer schön in Relation betrachten.
    2007-2017 SpinDash
    Sonic the Hedgehog ist ein geschütztes Markenzeichen der Videospielfirma SEGA. Alle veröffentlichten Bilder und sonstige Dateien dienen keinem kommerziellen Zweck und sind Eigentum des jeweiligen Herstellers.