Drogenkonsum und dessen Legalisierung

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    • Mal wieder was Interessantes. Eine Studie hat mal aufgerechnet, wie viel Lebenszeit man vernichtet, wenn man bestimmte Drogen konsumiert.

      Schön mit Grafik and shit.

      anonhq.com/much-life-addictions-costing/

      Also, überdenkt dies, wenn ihr das nächste Mal zu einer Flasche sauren Appelkorn greift. :ugly:
      Nehmt lieber stattdessen den McChicken oder rotes Fleisch, da sterbt ihr zwar auch schneller, aber nicht ganz so schnell. :P


      «Wenn man dich als finster und krank bezeichnet, bist du wahrscheinlich auf dem richtigen Weg.» - Thom Yorke




    • Hm, ich bin da echt geteilter meinung. Ich selbst trink vielleicht 5 Bier im Jahr und ziehe 1,2 mal an einem Joint. Man kann bei mir also nicht von einem wirklichen Konsumenten sprechen. Ich habe kein Problem damit, wenn Erwachsene sich was reinpfeifen aber dieses herunterspielen , sowohl von Alk, Weed oder anderen Substanzen find ich schlimm. Klar, THC tötet keine Gehirnzellen (FAKT), macht nicht körperlich(!!!)abhängig (FAKT), aber verändert das Wesen eines Menschen.(FAKT) Vor allem bei Kids, die sich mit 12,13 Jahren schon vor der Schule dichtrauchen hörts halt auf... Bevor man, wie im Falle der USA, anfängt div. Dinge zu legalisieren sollte man erstmal eine fundierte Aufklärungsarbeit leisten. Sollte das endlich mal passieren, hätte ich auch keine Probleme mit der Kultivierung von Gras in der BRD...aber ich lese entweder nur Lobeshymnen oder Verteufelungen. Das hilft am Ende keinem. Und mal fernab von den Pro´s und Kontra´s würde mich mal interessieren, wie sich eine Legalisierung in unserem Land vom Standpunkt der Produktivität,dem Lernpensum der angehenden Berufstätigen zwischen 16 und 22 Jahren anfühlen würde. Man stelle sich einfach nur mal vor, das an das zeug aus "kontrolliertem" Anbau in jeder Apotheke bekommen könnte. Will garnicht wissen, in was für ein Loch dieses land erstmal fallen würde...
    • ich selbst wohne an der niederländischen grenze, und ja ich kiff jeden monat locker 1-2 mal. bis dato hats mir nicht geschadet, richtig betrunken war ich in meinem leben nur ein einziges mal und das erlebnis fand ich bedeutend schlimmer als den cannabis rausch..die regierung liegt meiner meinung nach auf dem völlig falschen weg. alkohol ist wesentlich gefährlicher als das liebe gras, ich schnall einfach nicht mehr, wieso die deutschen politiker so unglaublich dämlich und verklemmt sind. wenn sie schon die drogen verbieten (und ich spreche in diesem fall nur vom cannabis) dann sollen sie bitte auch den alkohol verbieten. ich kann mich nicht erinnern jemals etwas von todesfällen durch cannabis gelesen zu haben...von alkohol aber sehr wohl, und das nicht zu knapp.
      ...I'm watching my Dreams die by the touch of your Hand...

      ...This Story has ended much too fast...

    • TsaVong schrieb:

      Und mal fernab von den Pro´s und Kontra´s würde mich mal interessieren, wie sich eine Legalisierung in unserem Land vom Standpunkt der Produktivität,dem Lernpensum der angehenden Berufstätigen zwischen 16 und 22 Jahren anfühlen würde. Man stelle sich einfach nur mal vor, das an das zeug aus "kontrolliertem" Anbau in jeder Apotheke bekommen könnte. Will garnicht wissen, in was für ein Loch dieses land erstmal fallen würde...


      Das werden wir doch bald wissen, denn es haben ja schon bereits einige US-Bundesstaaten legalisiert.

      Bisher habe ich noch nichts darüber gefunden, aber irgendwann wird es schon Studien dazu geben. Und ich glaube, sie werden ziemlich harmlos, oder nicht negativ ausfallen. Warum? Weil halt alle barzen, sie tun es so oder so, ob nun legal oder nicht.


      «Wenn man dich als finster und krank bezeichnet, bist du wahrscheinlich auf dem richtigen Weg.» - Thom Yorke




    • Es soll ja auch jetzt schon vorkommen, dass sich die 16- bis 22-jährigen dieses Landes hin und wieder nen Abend lang mit Alkohol abschießen. Das hat bislang nicht zu nennenswerten volkswirtschaftlichen Schäden geführt.

      Ersetze Alkohol durch Cannabis. Warum sollte es gerade dann zu größeren volkswirtschaftlichen Schäden kommen?

      "What can change the nature of a man?"




      Ravel, Planescape: Torment

    • Was sich auf jeden Fall verbessern muss, ist der Umgang mit Marihuana als Medizin. Leute die vom arzt eine Genehmigung bekommen haben marihuana als Medizin zu benutzen haben es richtig schwer die Behandlun zu bezahlen denn die ist echt sau teuer. Das dumme ist auch das die Krankenkassen sich weigern die Behandlung zu bezahlen und so bleibt einem nur übrig die therapie selber zu blechen oder auf dem schwarzmarkt zu gehen. Manche bauen auch selber zuhause an nur wenn sie erwischt werden, bekommen die auch noch Ärger mit der Polizei. Das muss sich als erstes verbessern. Ganz im Ernst ich bin der Meinung das es nicht mehr allzu lange brauch bis Marihuana entkriminalisiert oder legalisert wird. Am Ende ziehen wir eh nach wegen den Amis.

      LEGALIZE IT
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    • Anstatt Cannabis zu verteufeln, sollte man lieber etwas gegen den Alkoholismus unternehmen. Keiner redet darüber, dass ganz Europa ein riesiges Alkoholproblem hat. In Europa ist es ganz normal, dass man mit 16 offiziell saufen darf und von der Gesellschaft wird es sogar als normal angesehen, wenn 13-Jährige saufen. In den USA und vielen anderen Ländern gibt es Alkohol erst mit 21, also ganze 5 Jahre später als hier!

      Ich wäre für Cannabis ab 18 und Alkohol (wegen der größeren Gefährlichkeit) ab 21. Und absolutes Verbot von beidem beim Autofahren.
    • Amino schrieb:

      Und absolutes Verbot von beidem beim Autofahren.


      Das wäre sinnlos weil Cannabis sich nur extrem langsam abbaut und ewig lange im Urin nachweisbar ist, selbst wenn keine negativen Auswirkungen mehr messbar sind, weil sich nur noch kleinste Mengen im Blut befinden. Gerade das ist einer der Punkte die im Moment extrem kritisiert werden.
      Jede Veranstaltung die ich besuche wird ganz automatisch zu einer fucking Freakshow!
    • Amino schrieb:

      @?. ?. ??????????: Darum geht es doch überhaupt nicht. Gemeint war das Autofahren im Rauschzustand und nicht, ob es im Urin nachweisbar ist.


      Was redest du da? Du hast geschrieben, absolutes Verbot von beidem beim Autofahren, wenn du es anders meinst, dann schreibe es auch so. Ich habe geschrieben, solange es im Urin nachweisbar, gilt man immer noch als berauscht, weil es dann auch immer noch im Blut ist, also kein Grund sich auf erstes zu versteifen.
      Jede Veranstaltung die ich besuche wird ganz automatisch zu einer fucking Freakshow!
    • Fraglich ist sowieso, wie man einen Rauschzustand nachweist, wenn nicht über die Restbestände im Körper. Solange noch etwas von der Droge im Körper ist, besteht die Gefahr, dass das Bewusstsein beeinträchtigt ist.
      Mein Tipp dagegen wäre ja, einfach nicht zu kiffen. :ugly:
    • Es muss doch eine gewisse Grenze geben, was die Konzentration bzw. die Menge betrifft, ab welcher der Stoff zwar noch nachweisbar ist, jedoch keine "schweren" Wirkungen mehr bringt, die die Person im Straßenverkehr nennenswert beeinträchtigen würden. Beim Sprit hat man doch auch einen "Kompromiss" gefunden, nämlich die 0,5-Promille-Grenze (ob es ein guter Kompromiss ist, ist wieder eine andere Frage), da wird man es bei Cannabis mit aller Wahrscheinlichkeit erst recht schaffen, eine ähnliche Regelung zu finden (wäre dann bei Cannabis vermutlich auch besser angelegt als bei Alkohol, aufgrund der anderen Wirkung und des langsameren Abbaus). Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt einfach die Finger von dem Zeug, damit kann er/sie nie etwas falsch machen.

      Und ohne ausreichende Kontrollen und angemessene Strafen bringen die Verbote auch bloß nix, da muss man sich nur mal die hohen Zahlen an Unfällen wegen Handybenutzung oder Trunkenheit am Steuer angucken.
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    • Googelt doch halt einfach danach. Aktuell darf man wohl nicht mehr als 1,0 Nanogramm pro Milliliter THC im Blut haben. Dieser Wert wird leider, wie man sich denken kann, schnell erreicht und auch bei "Dauerkiffern" nach 24 Stunden nachweisbar sein.

      Beim Konsum soll man 100 und 300 Nanogramm pro Milliliter haben, nach ein paar Stunden immer noch 15 Nanogramm pro Milliliter. In der Regel ist es nach 24 Stunden im Blut nicht mehr nachweisbar, gilt aber offenbar nur für Gelegenheitskiffer, die nicht täglich kiffen.

      Urinprobe ist sinnlos, weil der Stoff länger nachweisbar ist, was dann mit der Fahrbeeinträchtigung ja nun nichts mehr zu tun hat, wenn das letzte Mal z.B. schon eine Woche her ist.

      Heißt also im Klartext:

      Konsumenten, die jeden Tag etwas zu sich nehmen, dürften nach aktueller Regelung in kein Fahrzeug mehr steigen.

      Nachzulesen hier:
      welt.de/politik/deutschland/ar…uehrerschein-Verlust.html

      hanfjournal.de/hajo-website/artikel/2005/06/s11_franjo.php


      «Wenn man dich als finster und krank bezeichnet, bist du wahrscheinlich auf dem richtigen Weg.» - Thom Yorke




    • Dazu finde ich widersprüchliche Informationen. Das ist keine Gesetzesgrundlage sondern ledeglich ein richterliches Urteil, an dem sich jetzt z.B. andere Gerichte orientieren können, das ändert aber nichts an der momentanen Gesetzeslage. Die ist immer noch problematisch und hat die Mittel um gleich dagegen zu klagen. Ansonsten kommt es halt stark auf die Konsumgewohnheiten an und wieviel man konsumiert.

      Miles schrieb:

      Urinprobe ist sinnlos, weil der Stoff länger nachweisbar ist, was dann mit der Fahrbeeinträchtigung ja nun nichts mehr zu tun hat, wenn das letzte Mal z.B. schon eine Woche her ist.


      Das stimmt so nicht, wenn der Stoff im Urin nachweisbar ist, völlig unabhängig davon ob man tatsächlich berauscht gefahren ist, dann bekommt man Probleme. Drogenscreening, evtl. Führerscheinentzug oder MPU etc.
      Jede Veranstaltung die ich besuche wird ganz automatisch zu einer fucking Freakshow!
    • ?. ?. ?????????? schrieb:

      Was redest du da? Du hast geschrieben, absolutes Verbot von beidem beim Autofahren, wenn du es anders meinst, dann schreibe es auch so. Ich habe geschrieben, solange es im Urin nachweisbar, gilt man immer noch als berauscht, weil es dann auch immer noch im Blut ist, also kein Grund sich auf erstes zu versteifen.

      Ich habe gemeint, dass es absolut verboten sein sollte, im berauschten Zustand autozufahren, also auch nicht mit 0,3 oder 0,4 Promille Alkohol, denn auch da ist es schon gefährlich.

      Ob Cannabis auch Wochen später im Urin nachweisbar ist, ist absolut uninteressant, weil man dann schon lange nicht mehr beeinträchtigt ist. Es gibt sicher zuverlässigere Testmethoden, um herauszufinden, ob jemand berauscht ist oder nicht.
    • ?. ?. ?????????? schrieb:

      Dazu finde ich widersprüchliche Informationen. Das ist keine Gesetzesgrundlage sondern ledeglich ein richterliches Urteil, an dem sich jetzt z.B. andere Gerichte orientieren können, das ändert aber nichts an der momentanen Gesetzeslage. Die ist immer noch problematisch und hat die Mittel um gleich dagegen zu klagen. Ansonsten kommt es halt stark auf die Konsumgewohnheiten an und wieviel man konsumiert.


      Nun, die Sache ist, dass es das geschriebene Recht und das ungeschriebene Recht gibt. Unter letzteres fallen solche Rechtsurteile und werden als sogenannte herrschende Meinung herangezogen. Und dementsprechend könnte es dann auch für andere "berauschte" Personen kritisch werden, da die geschriebene rechtliche Lage ja etwas.... ungenau ist. Dementsprechend wird sich, wie du schon sagtest, an bereits bestehenden Urteilen orientiert.
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