Von Gesundheit, Ernährung, Sport und Ähnlichem

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    • Von Gesundheit, Ernährung, Sport und Ähnlichem

      Eigentlich ironisch, dass ausgerechnet ich dieses Thema hier erstelle, dabei ist es eigentlich zwischendurch immer mal wieder der Renner im Smalltalk. Sämtliche gesundheitliche Aspekte, sowie alle mit diesen Themen verwandten Themen dürfen und sollen hier diskutiert werden. Da das Thema bekannt ist, fange ich einfach mal an:

      Tja, irgendwie passen mir meine Hosen nicht mehr, zig Leute haben mich schon gefragt ob ich abgenommen hätte, dabei wollte ich das nicht mal (ich habe kein Problem mit meinem Gewicht, fühle mich so wohl). Und da hier ja alle so versessen drauf sind... Nein, ich habe kein Sport gemacht, nein, ich habe meine Enährung nicht grundlegend umgestellt, höchstens minimal. Die Rechnung ist eigentlich die einfachste der Welt, ich hab einfach weniger Energie zu mir geführt, als ich verbraucht habe, also mit anderen Worten, ich habe gehungert. Warum habe ich das getan? Keine Ahnung, war nicht motiviert genug zu essen und irgendwie hat alles ähnlich (schlecht) geschmeckt.

      Ich sage damit nicht, dass es nicht geholfen hätte, zwischendurch mal einfach eine Karotte (hilft übrigens wunderbar gegen leichtes Sodbrennen) oder so zu essen oder etwas mehr Gemüse zu mir zu führen, gesünder, besser oder gar aktiver habe ich mich aber nicht gefühlt. Die Ballaststoffe die im Gemüse drin sind, sind in übermäßiger Zahl nicht wirklich gesund und manche Gemüsesorten (Eisbergsalat, pah, den kauf ich höchstens wenn ich mir den auf Sandwiches, Hamburger oder ähnliches drauf legen will), sind völlig überschätzt. Durch die Ballaststoffe fühlt man sich nur satt, weil die Verdauungsorgane beschäft sind, Nährwert hat das ganze nicht. Was heißt das? Na, ihr verarscht euren Körper, eigentlich hungert ihr trozdem, das ganze ist im Endeffekt nur ein Hilfsmittel. Trozdem ist es natürlich gut, wenn man etwas mehr Wasser, Vitamine, Mineralstoffe etc. zu sich führt aber es ist jetzt kein Allheilmittel für alles, Leute die das ernsthaft glauben, fallen dem Placebo Effekt zum Opfer.

      Dazu muss man sagen, dass ich schon immer relativ ungern viele Kohlenhydrate zu mir genommen habe (besonders Zucker, da könnte ich würgen) aber ich den Eindruck habe, Fruchtzucker hilft Morgens sehr um sich gut konzentrieren zu können. Und es ist auch Schwachsinn viele Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, wenn man keinen Sport treibt. Man braucht zwar auch ein paar kurzkettige und auch langkettige Kohlenhydrate wenn man mit dem Kopf arbeitet, allerdings bei weitem nicht soviel wie ein Mensch der jeden Tag Sport macht oder so. Mit anderen Worten: Die meisten essen viel zuviel süßen Mist und viel zu viele Getreideprodukte, wie in aller Welt will man das alles ohne Sport verstoffwechseln? Ich will damit übrigens nicht sagen, dass man seinen Tagesbedarf zu 80% mit Fett abdecken soll (außer natürlich, man möchte für eine gewisse Zeit seinen Stoffwechsel auf Ketose umstellen). Aber Fette werden unterschätzt und vorallendingen ballern sich viele gehärtete Fette, Sonnenblumenöl und ähnlichen Mist rein, dabei sind andere Fette wie man sie in Olivenöl oder Butterschmalz (seitdem ich einmal was gegessen habe, was darin gebraten wurde, will ich nie, nieee wieder Sonnenblumenöl benutzen) findet wertvoll. Das ist übrigens schon ziemlich lange bekannt, also wer es nicht glaubt kann selber gerne googeln.

      Und was mich nervt, ist, dass Blaubeeren, Heidelbeeren, eigentlich fast alle Beeren (außer Erdbeeren aber die kann ich nicht sehen) verdammt teuer sind, dabei ist das, das einzige Obst welches ich gerne esse. Alles andere ist mir zu süß oder zu sauer und wer überhaupt macht an Beeren noch ernsthaft Zucker dran? Wie bescheuert sind die Leute bitte durch die Lebensmittelindustrie geworden? Das schöne an Beeren ist doch gerade ihr milder Geschmack. Die propagierten Obstsorten (Äpfel? Nein danke.), kennt fast jeder und viele Leute lieben sie (hab ich nie verstanden) aber sich jeden Tag 3 Äpfel zu essen, ist ernährungstechnisch genauso sinnvoll, wie sich jeden Tag 3 Pizzen reinzuballern, bloß, dass eben in der Pizza wesentlich mehr ******* drin ist als im Apfel.

      Wenn ich im Supermarkt bin, kenne ich fast alle Gemüsesorten, auch die, die anscheinend viele vergessen haben (Wann habt ihr das letzte mal Grünkohl, Schalotten oder Zucchini gegessen? :D) aber irgendwie stehe ich bei Obst völlig auf dem Schlauch, was zur Hölle sind Tamarillos oder Kakis? Habe ich soviel verpasst?

      Und alle die denken, dass sie sich schlecht ernähren, die kann ich beruhigen: Wenns euch ******* geht, liegt das Problem zu 99% im Kopf und nicht an dem Zeug was ihr euch reinschauffelt (außer ihr seid euch sicher, dass eure Probleme rein körperlicher Natur sind und es keine psychosomatische Ursache gibt). Euch gehts nicht automatisch besser, nur weil ihr euch besser ernährt, das sind Lügen für gehirngewaschene Ernährungszombies, habe es selber ausprobiert. Sport hingegen, habe ich schon extrem oft gehört, soll helfen Sachen aus dem Kopf rauszubekommen, ob das wirklich mit Verarbeitung oder eher mit Verdrängung zutun hat weiß ich nicht, mit Sport kann man mich jagen. Mit Sport sind schneller Erfolge zu erzielen, wenn man Gewicht loswerden will, das weiß natürlich fast Jeder aber es ist kein Muss.
      Jede Veranstaltung die ich besuche wird ganz automatisch zu einer fucking Freakshow!
    • Garde schrieb:

      Sport hingegen, habe ich schon extrem oft gehört, soll helfen Sachen aus dem Kopf rauszubekommen, ob das wirklich mit Verarbeitung oder eher mit Verdrängung zutun hat weiß ich nicht, mit Sport kann man mich jagen. Mit Sport sind schneller Erfolge zu erzielen, wenn man Gewicht loswerden will, das weiß natürlich fast Jeder aber es ist kein Muss.


      Und trotzdem leben Menschen, die täglich Sport treiben ein besseres Leben, da ihr Immunsystem gestärkt ist und sie weniger Anfällig gegen Diabetes, Herz-Kreislauf Erkrankungen, Schlaganfälle, psychische Krisen, etc. sind. Sport ist die beste Medizin der Welt. Das solltest du vielleicht noch anfügen. Unser Körper ist nicht darauf programmiert, den ganzen Tag nur rumzusitzen, dass zu wenig Bewegung dann auf lange Zeit hin schlecht ist, muss ich da ja nicht weiter erläutern.

      Also ist Sport nicht bloß etwas, um abzunehmen oder den Kopf mal frei zu bekommen.

      Garde schrieb:

      Warum habe ich das getan? Keine Ahnung, war nicht motiviert genug zu essen und irgendwie hat alles ähnlich (schlecht) geschmeckt.


      Ich treibe lieber einfach Sport und muss nicht groß auf irgendwas verzichten. Ich fühle mich fit und muss nicht hungern, ist auch was.


      Garde schrieb:

      Butterschmalz (seitdem ich einmal was gegessen habe, was darin gebraten wurde, will ich nie, nieee wieder Sonnenblumenöl benutzen)


      Nutze ich ebenfalls nur noch.

      Garde schrieb:

      Und was mich nervt, ist, dass Blaubeeren, Heidelbeeren, eigentlich fast alle Beeren (außer Erdbeeren aber die kann ich nicht sehen) verdammt teuer sind, dabei ist das, das einzige Obst welches ich gerne esse. Alles andere ist mir zu süß oder zu sauer und wer überhaupt macht an Beeren noch ernsthaft Zucker dran? Wie bescheuert sind die Leute bitte durch die Lebensmittelindustrie geworden? Das schöne an Beeren ist doch gerade ihr milder Geschmack. Die propagierten Obstsorten (Äpfel? Nein danke.), kennt fast jeder und viele Leute lieben sie (hab ich nie verstanden) aber sich jeden Tag 3 Äpfel zu essen, ist ernährungstechnisch genauso sinnvoll, wie sich jeden Tag 3 Pizzen reinzuballern, bloß, dass eben in der Pizza wesentlich mehr ******* drin ist als im Apfel.


      Ich kann hier kein großartigen Unterschied zwischen Beeren und Äpfeln erkennen. Beeren mag ich z.B. nicht, dafür esse ich täglich Bananen, einfach weil sie leicht und schnell verzerrt werden können. Beim Apfel muss man sich jedes mal die Hände waschen. Kiwi, Melone, Apfelsinne und co. sind mir zu umständlich verzehrfertig zu machen, wenn ich sie täglich essen will.

      Was ich sagen will: Ist doch stark von eigenen Vorlieben abhängig, welches Obst man bevorzugt.


      Garde schrieb:

      Wenn ich im Supermarkt bin, kenne ich fast alle Gemüsesorten, auch die, die anscheinend viele vergessen haben (Wann habt ihr das letzte mal Grünkohl, Schalotten oder Zucchini gegessen? ) aber irgendwie stehe ich bei Obst völlig auf dem Schlauch, was zur Hölle sind Tamarillos oder Kakis? Habe ich soviel verpasst?


      Grünkohl mag ich nicht, auch hier ist es doch stark von eigenen Vorlieben abhängig. Ich habe einen Facharbeiter für den Koch, aber habe noch nie was von Tamarillos und Kakis gehört.

      Prinzipiell greife ich aber lieber auf bekannte Sachen zurück.


      «Wenn man dich als finster und krank bezeichnet, bist du wahrscheinlich auf dem richtigen Weg.» - Thom Yorke




    • Miles schrieb:

      Sport ist die beste Medizin der Welt.


      Ja, will nicht abstreiten das Sport treiben auf den Körper eine gute Wirkung haben kann aber es wird wie der andere Kram eben auch, einfach überbewertet. In den meisten Ländern in denen die Menschen so alt werden wie hier, kriegen früher oder später fast alle Menschen Zivilisationskrankheiten, mit Sport und gesunder Ernährung lässt sich der Effekt oft nur hinauszögern.

      Miles schrieb:

      Ich treibe lieber einfach Sport und muss nicht groß auf irgendwas verzichten. Ich fühle mich fit und muss nicht hungern, ist auch was.


      Na, hab ja nicht gehungert um abzunehmen, ich war bloß einfach nicht motiviert etwas zu essen.
      Alles in allem ist das aber nicht ganz korrekt, Sport hilft ja einfach nur Kalorien zu verbrennen, du musst aber am Ende des Tages weniger Kalorien zu dir geführt haben, als du verbraucht hast, insofern musst du so oder so auf Kalorien verzichten. Darauf bezogen hast du am Ende ob mit oder ohne Sport keinen Unterschied.

      Miles schrieb:

      Was ich sagen will: Ist doch stark von eigenen Vorlieben abhängig, welches Obst man bevorzugt.


      Ja, das ist richtig, darum ging es mir aber nicht. Wollte nur damit sagen, dass es eben wichtig ist, viele unterschiedliche Dinge zu essen.
      Jede Veranstaltung die ich besuche wird ganz automatisch zu einer fucking Freakshow!
    • Ich bin jemand, der sportliche Betätigung gern meidet. Das passt aber auch in vielen Aspekten zu meinem Lebensstil.
      Schulsport habe ich immer gehasst wie die Pest, da war für mich aber auch nix rauszuholen.

      Ich war in meiner Kindheit viel in Bewegung. Um die fünfte, sechste Klasse herum habe ich sogar (verhältnismäßig) leistungssportliches Verhalten betrieben. Ich war in einem Judo-Verein, was bedeutete, dass man zwei- bis dreimal die Woche Konditionstraining machen musste und sich anderthalb Stunden nur mit Laufen, Liegestützen und ähnlichen Muskel- und Systemaufbauten beschäftigt hat.
      In dieser Zeit hatte ich im Schulsport meine 1.0 locker sicher, ich war schnell, ausdauernd und habe Höchstleistungen erzielt. (im Rahmen eines Fünftklässlers halt)

      Irgendwo in diesem Zeitraum habe ich aber meine musische Ader entdeckt, bin aus dem Verein ausgetreten und habe mit dem Gitarrespielen begonnen.
      Danach ging es mit meiner Leistung rapide bergab. Kaum ein Jahr später war's vorbei mit guten Ergebnissen, ich bin in den Dreier-Bereich gerutscht und kam da auch nicht mehr raus. Noch ein Jahr später fingen ernsthafte Herz-Lunge-Probleme bei mir an, die bisher nicht diagnostiziert werden konnten.
      Ich habe eine enorme Konditionsschwäche, die ich beim besten Willen nicht ausgleichen kann, aber die immer schwerer wird. An Kilometerläufe war gar nicht mehr zu denken - mein Kreislauf ist ins Nichts gesackt, meine Lungen haben sich mit Wundwasser (oder sowas) gefüllt und ich bin einfach umgekippt. Trotzdessen ich zweimal (!!) beim Belastungs-EKG war und dort auch bei laufender Informationsaufnahme umgekippt bin, kann sich den Zustand niemand wirklich erklären. Meine Werte sinken auf einmal auf den Nullpunkt, ich kippe um, übergebe mich, wenn ich 'was im Magen habe und fünf Minuten später sind meine Werte wieder top.

      Irgendwann in der elften Klasse war ich dann so weit, dass es den normalen Schulsport beeinträchtigt hat und ich für Ausdauersport eine Befreiung brauchte, um nicht irgendwann in der Notaufnahme zu landen. 400 Meter am Stück? Ding der Unmöglichkeit.
      Nachdem ich nun aus der Schule raus bin, muss ich überhaupt keinen Sport mehr machen - das kann gut oder schlecht sein.

      Ich habe über die Jahre versucht, meine Kondition wieder herzustellen, indem ich hin und wieder mal joggen gehe oder mich anders sportlich betätige. Allerdings hat das auf Dauer überhaupt keine Besserung gebracht, was einige Ärzte zu der Annahme veranlasst, dass mein Lungengewebe sehr vernarbt ist, (Ich habe als Kind öfter Lungenentzündung und Bronchitis gehabt als Finger an den Händen.) was durch den Wachstum eigentlich erst eine echte Beeinträchtigung entwickelt hat.
      Da sowas aber nur halbwegs gut ergründen kann (Schatten auf den Röntgenbildern), ist das eben nur eine Theorie.

      Ansonsten beeinträchtigt mich Sport in meiner Gesundheit aber überhaupt nicht - hatte ja eingangs erwähnt, dass körperliche Ertüchtigung nicht wirklich meinem Lebensstil entspricht.
      Allen Hobbys, die ich habe, kann ich drinnen ohne große körperliche Anstrengung nachgehen. Ich bewege mich zwar nicht viel, aber ich esse auch nicht viel/gern. Von daher habe ich auch keine wirklichen Gewichtsprobleme. (Hinzu kommt, dass ich scheinbar einen relativ guten Stoffwechsel habe, denn auch eine Süßigkeiten-Fressorgie hin und wieder schadete mir bisher nicht wirklich.)

      Und wer sich die WoT bis hierhin durchgelesen hat, kriegt jetzt einen virtuellen ungesunden Zuckerschock-Keks. :>
    • Nein danke, den kannst behalten.

      Wollte nur noch anfügen, dass der Stoffwechsel mit der Zeit langsamer wird. Früher war ich nämlich auch rank und schlank, aber jetzt merke ich, dass ich jedes Jahr immer weiter zunehme, (unter anderem) deshalb der Sport und mehr Gemüse/Obst, um gegenzusteuern.
      Heißt also, dass das nicht das ganze Leben so sein muss, vielleicht hast du mit 30 dann mehr Gewicht auf den Knochen. Bei Männern ist das immer etwas schlimmer, da das Fett sich in der Nähe der lebenswichtigen Organe einlagert und diese dadurch eher beeinträchtigt werden als das bei Frauen dann der Fall ist.


      «Wenn man dich als finster und krank bezeichnet, bist du wahrscheinlich auf dem richtigen Weg.» - Thom Yorke




    • Na gut, keine krankheitsauslösenden Kekse für Miles. :<

      Ja, das mit dem Stoffwechsel kann ich mir durchaus vorstellen.
      Wobei mir das auch nicht unheimlich wichtig wäre - solange ich nicht an er Grenze zur Fettleibigkeit hänge, finde ich ein paar Kilo zu viel auf den Rippen nicht schlimm - zumindest gibt es keinen Bereich meines Lebens, den das so wirklich beeinträchtigen würde.
    • Auch wenn es irgendwie offensichtlich ist, ich kann Schwimmen als Sport nur empfehlen.
      Wird oft unterschätzt, was für eine Wirkung hat, da es fast jeden Muskel beansprucht, trotzdem aber nicht wirklich anstrengend ist, da einen das Wasser immer wieder kühlt.
      Und ich bin als Mensch, der sich sonst wirklich wenig bewegt trotzdem gut in Form, eine halbe Stunde Schwimmen pro Woche wirkt Wunder.


      Did that sting? Saw-ry!
    • Seitdem ich häufiger joggen gehe, hat sich auch meine Einstellung zu Süßkram leicht gewandelt. Früher habe ich alles bedenkenlos in mich reingeschaufelt und in meinen schlimmsten Zeiten eine Packung Knoppers in einem vertilgt.

      Heute für mich eine gruselige Vorstellung, zumal ich vor dem Hintergrund meines Laufens das alles ganz anders bewerte. Denn ich brauche nicht Unmengen dieses Zeugs in mich reinschaufeln, weil es wiederum mein Laufen ad absurdum führen würde. Und weil ich eben vom Laufen profitieren möchte, mich also für ein Ergebnis (nämlich für ein besseres Gefühl, den inneren Schweinehund überwunden zu haben) einsetze, hab ich meinen Süßigkeiten-Konsum schon recht gut gewandelt. Ganz ohne kann ich aber auch nicht, gerade im Winter ist's kritisch, weil ich da aufgrund mangelnden Sonnenlichts so einen Glücks-Kick brauche.

      Trotz allem bin ich weit davon entfernt, schlank zu sein. Wie schon mein Vater und eigentlich auch alle anderen in der Familie habe ich schon die eine oder andere Speckrolle am Leib und es ist wirklich bockschwer, die nach und nach abzubauen. Aber es funktioniert. Zwar sehr langsam aber ich spüre es, wie es sich auch auf meine Kondition auswirkt. Jedes Jahr mache ich in Köln einen längeren Fotojob, da fotografiere ich mehrere Tage lang von morgens bis abends und steige dabei ordentlich Treppen, bin allgemein gut zu Fuß und immer sehr gehetzt. Dieses Jahr allerdings war ich nach jener Woche bei weitem nicht so ausgelaugt wie das Jahr davor. Ich fühlte mich richtig fit. Deswegen hatte ich sogar noch mehr Spaß an der ganzen Sache, weil's mir deutlich weniger als eine Tortur vorkam. Überhaupt kann ich Stress mittlerweile auch viel besser kompensieren. Ich fühle mich wirklich ausgeglichener.

      Ich hätte nie gedacht, dass ich mir mal großartig Salate mit kalorienarmem Dressing machen würde und so gut wie jeden Tag kommt mindestens ein Apfel dazu. Morgen soll's wieder laufen gehen, habe ich jetzt dann doch etwas schleifen lassen, weil's mir schlicht zu kalt war.
    • Ich habe das mal angefangen im Mai, aber allein halte ich das kaum durch. Bin eher so der gesellige Sport Typ. War im Fiti und auch oft schwimmen, aber allein macht es überhaupt keinen Spaß. Vor allem, wenn man im Oktober immernoch keine Ergebnisse sieht. Ich halte daher von diversen Abnehm Programmen wenig, insofern man sie alleine macht.

      Ich wiege noch genbau so viel, wie schon im Mai und bin keinen Deut Fitter. Und Leute habe ich keine, die da mit machen. Über Ernährung geht auch nicht, da ich esse, wenn mir langweilig ist und das kommt praktisch fast immer vor.
      Double Deejay und Dark Werehog: On a Mission since 2009
    • Raser schrieb:

      Auch wenn es irgendwie offensichtlich ist, ich kann Schwimmen als Sport nur empfehlen.


      Das kann ich eigentlich nur so weiter empfehlen. ^^
      Ich selbst bin eine ziemliche Wasserratte - wenn sich mir die Möglichkeit bietet, springe ich rein. Das Problem ist, dass das hier oben in an der Ostseeküste (ironischerweise) ziemlich teuer ist - saisonbedingt.
      Im Sommer ist es natürlich kostenlos am Strand, wo ich auch jede Gelegenheit nutze. Allerdings ist es etwas nervig, wenn der Wind auf dem Strand steht und man sich das Wasser mit gefühlt tausend Quallen teilen muss. x__X

      Als Alternative (und einzige Option im Winter) bietet sich da natürlich noch das Hallenbad. Die sind aber hier ziemlich teuer - und im Verhältnis zu Schwimmbädern andererorts wohl sogar ziemlich unverschämt. Eine Kommilitonen aus Bremen hat mir gestern zum Beispiel erzählt, dass sie fast 'nen Schlag gekriegt hätte, als man ihr sagte, dass es jeden Freitag verbilligt sei (5,50€) - für sie waren 4€ schon viel und normal kostet es hier halt so um die 10€ für ein bis zwei Stunden. (Wenn man Pech hat.) ^^
    • Schwimmen war ich ne Zeitlang auch mal sehr oft, aber es geht doch sehr auf die Taschen (3,50 für 90 Minuten, wtf). Außerdem habe ich öfter eine Erkältung davon getragen, weil all die Senioren und Kinder das Becken verseucht haben. :D


      «Wenn man dich als finster und krank bezeichnet, bist du wahrscheinlich auf dem richtigen Weg.» - Thom Yorke




    • Ah, der Thread scheint mir schonmal ein guter Indikator für die Brauchbarkeit dieses Forums. :D Normalerweise rennen sie bei dem Thema alle schreiend kreuz und quer durch die Gegend. Da geht's hier noch recht gesittet zu.

      S. P. Gardebiter schrieb:


      Und alle die denken, dass sie sich schlecht ernähren, die kann ich beruhigen: Wenns euch ******* geht, liegt das Problem zu 99% im Kopf und nicht an dem Zeug was ihr euch reinschauffelt (außer ihr seid euch sicher, dass eure Probleme rein körperlicher Natur sind und es keine psychosomatische Ursache gibt). Euch gehts nicht automatisch besser, nur weil ihr euch besser ernährt, das sind Lügen für gehirngewaschene Ernährungszombies, habe es selber ausprobiert. Sport hingegen, habe ich schon extrem oft gehört, soll helfen Sachen aus dem Kopf rauszubekommen, ob das wirklich mit Verarbeitung oder eher mit Verdrängung zutun hat weiß ich nicht, mit Sport kann man mich jagen.


      Das ist der einzige Absatz, bei dem ich zusammengezuckt bin. Sicher fängt Unzufriedenheit/Unglücklichsein im Kopf an, aber da hört sie bei weitem nicht auf. Was die Ernährung angeht: Ich denke, da wird der Wohlfühlfaktor von der überwältigenden Mehrheit unterschätzt, dafür aber von einen kleinen Minderheit maßlos überschätzt (den sogenannten Ernährungszombies). Menschen, die sich Vegan oder Glutenfrei oder was auch immer ernähren, tun das nicht selten aus gutem Grund und haben gesellschaftlich halt genau dasselbe Problem wie jede Subkultur, jede Fanbase etc:

      Schiefe Blicke aufgrund der Idioten, die sich selbst viel zu ernst nehmen und meinen, jeden und alles missionieren zu müssen und mit hirnrissigen Thesen/Aktionen ein schlechtes Licht auf den Rest werfen (nach allem, was ich bisher so gelesen habe, übrigens auch ein Problem, das der Sonic-Fangemeinde nicht fremd sein dürfte :D). Gerade beim Thema Ernährung, wo jeder Körper so seine Eigenarten hat, haben irgendwie viele Probleme zu begreifen, dass jeder auf bestimmte Lebensmittel anders reagiert. Und wenn du dann sagst, du isst bestimmte Dinge aus dem und dem Grund nicht, wirst du erstmal als Hipster abgestempelt. Kleines Beispiel zum Thema Wohlfühlen: So gut wie jeder entwickelt früher oder später eine Laktoseintoleranz. Das nimmt man halt so hin, aber genauso gibt es noch 1000 andere kleine Dinge, die einem vielleicht nicht unbedingt gut tun, die man aber nicht bemerkt, weil man sich nicht bewusst ernährt (war zumindest bei mir so).

      Was Sport angeht: Mit Verdrängung hat das nichts zu tun (wenn wäre das ohnehin nur sehr kurzfristige Verdrängung^^). Verarbeitung ist aber auch irgendwo das falsche Wort. Du verarbeitest ja nichts im Kopf, wenn du Sport treibt. Und ich kann dir das ganze auch nicht wissenschaftlich erklären, aber Sport (vor allem regelmäßiger) hat definitiv positive Auswirkung auf deine Sicht auf die Dinge, auf deine Einstellung. Ist ein bisschen wie Sex, hinterher sieht die Welt ganz anders aus (heißt ja nicht umsonst Matratzensport :awesome:). Problem bei vielen ist halt, dass sie sich gerade am Anfang übernehmen und erstmal nur die körperliche Verausgabung wahrnehmen.

      Okay, zu meiner sportlichen Geschichte: Bis zur 7. Klasse nicht sonderlich ruhmreich. Beim Völkerball immer als letzter gewählt und als dann Geräteturnen dazu kam, war es vorbei (ich HASSE es noch heute -.-). Dann haben wir zum Glück einen Lehrer bekommen, der wahnsinnig unkreativ war und uns einfach Fußball hat spielen lassen. :D War zuerst auch nicht so meins, bis ich jemanden umgesäbelt und dann meine Freude daran gefunden habe.

      Nach der Schule habe ich mich dann mal am Joggen versucht, aber ich glaube, ich hab das nie länger als drei, vier Tage durchgehalten. Ich habe keine Ahnung, wie sich jemand sowas langweiliges, monotones regelmäßig antun kann. Dann wurde ich von einem Kumpel mit ins Fitnessstudio geschleppt (schmächtig ist bei mir noch eine Untertreibung. War schon immer Haut und Knochen). Das Workout an sich hat Spaß gemacht, aber es war halt 'ne ziemliche Klitsche und dann immer diese Testosteron-triefende Atmosphäre... geht gar nicht.

      Dann hab ich mir ein paar Hanteln und ein Gerät für zuhause besorgt, aber mit der Zeit spürt man schon, wie es auf die Gelenke geht. Das war aber nicht der Grund, warum ich damit aufgehört habe, sondern ein Leistenbruch (kA, ob ich mir den beim Trainung zugezogen habe. Hab nur irgendwann gemerkt fuck, da stimmt was nicht xD).

      Die OP hat mich dann für länger außer Gefecht gesetzt, als ich dachte, aber ich wollte wieder irgendwas machen. Manchmal zahlt es sich doch aus, ein Wrestlingnerd zu sein. :D Ein Wrestler namens Diamond Dalls Page hat eine Form Yoga entwickelt, die er unter dem kreativen Markennamen "DDPYoga" vermarktet. Bei ihm geht es eben nicht nur ums gesund aussehen, sonder viel mehr ums gesund sein.

      Nicht nur, dass das ganze wahnsinnig zeitsparend ist (Leute fragen mich immer wie viel ich trainiere, zusammengerechnet sind es vllt. 4h die Woche^^), da quasi Kardio-, Kraft- und Muskelaufbau in einem abgewickelt werden: Dadurch, dass das ganze auf Yoga aufgebaut ist, werden die Gelenke, die man sich mit Gewichtheben usw. ruiniert gekräftigt. Also Knie, Hüften, Schultern, Rücken, alles das was im Alter so langsam nachgibt. Von daher würde ich jedem ab einem gewissen Alter Yoga empfehlen, selbst wenn er sonst so gar nichts von Spocht hält. Ist schon lustig, wie sehr sich alle immer auf das Äußere und Übergewicht beschränken, ohne zu sehen, dass die Mehrheit im Alter nicht gerade wegen Übergewicht zum Pflegefall wird.

      DDPYoga habe ich für mich eben als perfekte Sportart entdeckt. Auch weil ich entdeckt habe, wie lächerlich viel mit der äußeren Erscheinung zusammenhängt. Gerade für mich als sehr introvertierten hat es den netten psychologischen Nebeneffekt, dass ich bei jemand komplett neuem erstmal over bin. Selbst Leute, die mich vorher kein Stück ernst genommen habe, verhalten sich heute komplett anders mir gegenüber, was absolut lächerlich ist, aber mir solls recht sein. Quasi psychische Überlegenheit durch physische Präsenz. :D

      Pandorra schrieb:


      Und wer sich die WoT bis hierhin durchgelesen hat, kriegt jetzt einen virtuellen ungesunden Zuckerschock-Keks. :>


      ... und den darst du behalten: So geht eine WoT.

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Psycho Dad ()

    • Psycho Dad schrieb:

      DDPYoga habe ich für mich eben als perfekte Sportart entdeckt. Auch weil ich entdeckt habe, wie lächerlich viel mit der äußeren Erscheinung zusammenhängt. Gerade für mich als sehr introvertierten hat es den netten psychologischen Nebeneffekt, dass ich bei jemand komplett neuem erstmal over bin. Selbst Leute, die mich vorher kein Stück ernst genommen habe, verhalten sich heute komplett anders mir gegenüber, was absolut lächerlich ist, aber mir solls recht sein. Quasi psychische Überlegenheit durch physische Präsenz.


      Der Ersteindruck entscheidet doch nun mal. Du hast doch sicher nicht DDPYoga nur genutzt, um deine Gesundheit zu erhalten oder just for fun. Sondern vielleicht auch, um gut auszusehen und auf Anderen eine bestimmte Wirkung zu erzielen.
      Kein Mensch muss sich schämen wenn er von sich aus sagt, dass er auf Äußeres achtet, bei sich und Anderen.
      Einen smarten Typen der gut aussieht und sich gewählt ausdrückt, werde ich eher respektieren, als jemanden, der gerade von der Sonderschule geflogen ist, mehr wiegt als ein Schwein und die Fitness einer Schildkröte besitzt.

      Psycho Dad schrieb:

      Ist schon lustig, wie sehr sich alle immer auf das Äußere und Übergewicht beschränken, ohne zu sehen, dass die Mehrheit im Alter nicht gerade wegen Übergewicht zum Pflegefall wird.


      Das Selbe. Es gibt auch noch andere Gründe für einen schlanken Body. Ich kann mir vorstellen, dass ein gute trainierter Körper drastisch die Chancen erhöht, beim anderen (oder beim gleichen, je nach dem) Geschlecht zu landen.

      Den Nerd mit dem Schwabbelbauch nimmt niemand ernst und ist auch nicht der Typ auf den Frauen typischerweise stehen.

      Hört sich alles für introvertierte Menschen unglaublich oberflächlich an, ist aber nun mal die Wahrheit.


      «Wenn man dich als finster und krank bezeichnet, bist du wahrscheinlich auf dem richtigen Weg.» - Thom Yorke




    • Oh, das Thema Ernährung. Für mich inzwischen recht wichtig, also äußere ich mich auch mal dazu.

      Seit ich mit meinem Partner zusammen bin, muss ich ziemlich regelmäßig umdenken. Essen gehen ist fast unmöglich und beim Kochen muss ich häufig auf viele Zutaten verzichten. Grund: Er hat Zöliakie (oder auch eine Glutenunverträglichkeit). Heißt er muss auf jegliche Form von Weizenprodukten verzichten. Kein Brot, keine Nudeln, kein Teig, kaum Bier.

      Im selben Atemzug habe ich begonnen mich mehr mit Ernährung auseinander zu setzen und habe fest gestellt, dass die Ernährung sogar recht viel Einfluss auf das persönliche Wohlfühlempfinden hat. Ich habe angefangen mich bewusster zu ernähren und das hatte quasi sofort Einfluss natürlich insbesondere auf meine Verdauung. Ekliges Thema aber wichtig. Ich habe jetzt einen ziemlich guten Kompass dafür, welche Nahrungsmittel ich nicht vertrage. Auch fühle ich mich insgesamt wacher und aufnahmefähiger, je nachdem, was ich so zu mir nehme. Ich würde jetzt nicht so weit gehen, zu sagen, dass die Ernährung einen völlig verändert, es gibt unzählige andere Wohlfühlfaktoren, aber es hat einen Einfluss. Wer schon mal einen Eisenmangel hatte, weiß wie schnell sie Einfluss bekommt.

      Was ich da eher kritisch sehe, sind Ernährungstrends oder Trenddiäten. Die Ernährungstrends sind ähnlich kurzlebig, wie die Modetrends auch. Dabei ist gesunde Ernährung im Grunde nicht so schwer. Ausgewogen und bewusst. Der Körper braucht von allem etwas. Der innere Kompass für die Ernährung ist leider aber ziemlich kollektiv aus dem Gleichgewicht geraten. Belohnungsfaktoren wie Süßigkeiten, fast Food usw. werden relativ schnell zu "Ernährungsbedürfnissen". In viel Nahrung ist heute auch einfach nur Dreck drin, das gilt ja nicht nur für die ohnehin als "böse" erkannten Lebensmittel. Chemische Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Düngemittel und auch so simple Dinge wie iodiertes Speisesalz können Probleme auslösen. Die steigende Anzahl an Nahrungsmittelallergien spricht da leider eine deutliche Sprache.

      Ich selbst bin bisher noch etwas zu bequem, um meine Ernährung konsequent umzustellen. Ich verzichte zwar auf iodiertes Salz, greife nur noch zu Olivenöl oder Butterschmalz (nie wieder Sonnenblumenöl) und koche häufig frisch, aber insgesamt stopfe ich mich noch sehr mit Kohlenhydraten voll und ernähre mich recht einseitig. Nicht, weil ich nicht kochen könnte (ich kann das sogar sehr gut), sondern weil ichs zeitlich oft nicht auf die Reihe kriege. Vegetarisch ernähre ich mich allerdings schon seit 5 Jahren und komme damit gut zu Rande.

      Was Sport angeht: Meh.

      Ich bin eigentlich absolut unsportlich und damit auch ganz zufrieden. Ich kann dem Bus nachlaufen ohne zusammen zu brechen und hab noch genug Kraft einen Umzug zu wuppen. Mit meinen Gewicht bin ich auch zufrieden. Das schwankt halt immer so hin und her, je nachdem ob ich gerade zufrieden bin oder wieder zugenommen habe. So einmal im Jahr hab ich meist ein, zwei Monate eine Sportphase und gehe regelmäßig schwimmen oder joggen, aber meist wird mir das auf Dauer einfach zu monoton, sodass ich dann keine Lust mehr habe. Während dieser Sportphasen erlebe ich auch einen subjektiven Wohlfühlgewinn (vor allem wohl als Belohnung des Egos), aber das reicht auf Dauer einfach nicht, um über die Monotonie hinweg zu täuschen. Und je weniger Lust man auf Sport hat, desdo anstrengender wird er irgendwann :ugly:

      Meine sportliche Vergangenheit ist ... traumatisch :ugly: Mit Austritt aus der Grundschule wurde ich fast schlagartig eine unsportliche Kartoffel. Ich wurde als Letzte in jegliche Teams gewählt und habe beim Cooper Test Kreislaufbeschwerden bekommen. Es war nicht ganz so schlimm, wie bei Pandorra, aber ähnlich. Bei Ausdauersport habe ich sofort Schmerzen in der Lunge bekommen und es ging gar nichts mehr. Ich ordne viele Beschwerden zu der Zeit aber auch psychosomatisch ein. Außerdem war meine Ernährung extrem einseitig, weil meine Mutter sich geweigert hat mir Anderes als Fertigpizza zur Verfügung zu stellen (ist nur eine Woche cool, danach meh). Trotz Unsportlichkeit war ich immer an der Grenze zum Untergewicht (das bin ich heute nicht mehr :ugly: ).

      Mir grauste es daher auch ziemlich vor meinem Übungsleiterschein im Rahmen der Ausbildung letztes Jahr, aber sie da: Ich war gar nicht schlecht. Ich war nicht richtig sportlich, aber auch nicht völlig unfit. Ich konnte an allen Sportarten teil nehmen, ohne zusammen zu klappen und bin sogar mit Aufgaben aus dem Ausdauerbereich zurecht gekommen und war nicht die Schlechteste. Ich schiebe das sehr auf die Psyche und die Ernährung.

      Oh und was mir auch aufgefallen ist: Meine Ernährung hat sich in diesen drei intensiven Sportwochen fast von automatisch geändert. Mein Hungergefühl war ein Anderes und mein Körper hatte weniger Bedürfnis nach Junk Food. Das war eigentlich recht cool. Ich glaub ich fang demnächst wieder das Schwimmen an :awesome: Sportmonate, ich komme! :D (btw, ich zahle mit Schülerausweis 2,20€ mit unbegrenzter Zeit, was geht da bei euch ab? Habt ihr keine Sportbäder? oO )
    • Was ich vergessen habe: In meinem speziellen Fall gibt es auch noch den schönen Nebeneffekt, dass mein Prachtkörper vom Gesicht ablenkt. :D

      Miles schrieb:

      Der Ersteindruck entscheidet doch nun mal. Du hast doch sicher nicht DDPYoga nur genutzt, um deine Gesundheit zu erhalten oder just for fun. Sondern vielleicht auch, um gut auszusehen und auf Anderen eine bestimmte Wirkung zu erzielen.


      Naja wie gesagt, Fitness an sich hatte ich schon vorher angefangen. Und das eigentlich aus keinem bestimmten Grund. Ich meine mich sogar zu erinnern, dass ich damals arbeitslos war. Kann also gut sein, dass ich einfach nix besseres zu tun hatte. :D

      Von daher bin ich zwar nie mit dem Gedanken reingegangen, was zu tun um irgendwie auszusehen, aber ja: Wenn man mal ein gewisses Level erreicht hat, will man das auch optisch halten, einfach weil Egoboost und so. xD Wobei das viel weniger die Reaktionen von außen sind, als mein Selbstgefühl.

      Der Umstieg auf DDPYoga an sich hatte dann aber tatsächlich ausschließlich gesundheitliche Gründe. Um weiter gut auszusehen, hätte schließlich auch das Gym gereicht. Und Abwechslung war auch ein großes Thema, es macht einfach viel mehr Spaß, als ständig Gewichte zu stemmen und jeden Wochentag dieselbe Muskelgruppe zu trainieren.

      Miles schrieb:


      Das Selbe. Es gibt auch noch andere Gründe für einen schlanken Body. Ich kann mir vorstellen, dass ein gute trainierter Körper drastisch die Chancen erhöht, beim anderen (oder beim gleichen, je nach dem) Geschlecht zu landen.


      Auch da habe ich schon Vergleichserfahrungen und auch das lässt sich nicht abstreiten. So gerne ich das auch würde :D, aber auch da habe ich inzwischen schon Beispiele, die anders reagieren, seit ich meinen Körper habe, die ich aber keinesfalls als oberflächlich bezeichnen würde.

      Ein Stück weit kann man da sicher Konditionierung durch die bösen, bösen Medien verantwortlich machen (der ich als ziemlich abgeschiedener Höhlenmensch zum Glück entgehe), aber auf der anderen Seite ist mir auch klar, dass da schon ein tieferer Sinn dahinter steckt. Jeder will natürlich irgendwo gesund sein und man sucht gerne die Nähe von Menschen, die etwas ausstrahlen, was man selbst gerne hätte, in der Hoffnung, dass etwas auf einen abfärbt. Gesundheit ist sexy.

      Aber so sehr das Realität ist, so sehr das alles sogar seinen Sinn und seine Daseinsberechtigung haben mag, ich bleibe dabei: Es wird viel zu oft übertrieben, viel zu selten hinter die Fassade geschaut und das gefällt mir nicht.
    • Das Leben ist zu kurz um sich mit Gesundheit etc. zu beschäftigen. Solange man nicht nur Kugel mutiert... Her mit den Kuchen, her mit der Schokolade!

      Apropos, Chemie? Naja, die hat ihren Ursprung auch aus der Natur.


      Kurz und knapp, meine Meinung. Ich verschwende meine Zeit nicht mit Gedanken über Ernährung. Hauptsache es schmeckt mir.
    • Mercury schrieb:

      Das Leben ist zu kurz um sich mit Gesundheit etc. zu beschäftigen.

      Obwohl ich deine Meinung im Großen und Ganzen teile, finde ich diese Zusammensetzung schon ein wenig ironisch. :D
      Sicherlich verkürzt eine ungesunde Ernährung das Leben auch an bestimmten Stellen. ^^

      ... Aber ja - ich lege auch keinen Wert darauf, mich nennenswert mit gesunder Ernährung zu beschäftigen und mich in irgendwelche Kalorien- und Inhaltsstoff-Tabellen einzulesen. Sehe da keine Notwendigkeit.
      Was bringt's mir, wenn ich mein Leben lang gesunden Salat fresse, aber der schmeckt halt nicht. ^^
      Bewusste Ernährung heißt nicht immer gesund. Ich ernähre mich auch bewusst - es ist mir nur einfach egal, wie "schädlich" das Zeug ist, das ich zu mir nehme. :D
    • Pandorra schrieb:


      Sicherlich verkürzt eine ungesunde Ernährung das Leben auch an bestimmten Stellen. ^^


      Schon, aber solange man auch zwischendurch etwas Obst und Gemüse futtert, ist das schon okay. Jeden Tag McDonalds sollte man ohnehin nie machen. xD Extrembeispiel zwar, aber halt so in etwa.
      Es gibt viele Sachen die das Leben verkürzen. Zigaretten, Alkohol, sogar die Großstadt mit ihren giftigen Gasen. Da gibt es soviel, was dem Körper schadet. Deswegen denke ich, man genießt sein Leben und macht das beste draus, auch geschmacklich! xD
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