Angepinnt Sonic Forces

    • @Chris Der Bestätigungsfehler setzt aber voraus, dass es auch positive Aspekte gibt, die man dabei "ignorieren" kann. ;)
      Davon sehe ich bei den bisherigen Infos zum Spiel bisher eigentlich nicht so viel. Was wir da haben, ist ein self-insert Hauptcharakter, der aus merkwürdigen Gründen an Modern und Classic Sonics Seite kämpft in einem Setting, dass sich bisher viel zu ernst zu nehmen scheint gegen einen super edgy, düsteren, geheimnisvollen Schattentypen und seine Schergen in Form von sämtlichen Fanservice-Bad Guys (einschließlich Shadow) der letzten Jahre. Also wie schon gesagt: Schlechte Fanfiction.
      oh und vergessen wir nicht die zusammengewürfelten Gameplayelemente, die aus allen möglichen Ecken gekramt wurden.

      Finde es ehrlich gesagt schwer, dem nicht kritisch gegenüber zu stehen.
    • Wenn wir jetzt mit kognitiven Verzerrungen und deren Einfluss auf die Bewertung eines Spiels anfangen, dann brauchen wir aber auch mindestens die Affektheuristik - ganz wichtig in einem Fanforum zu einer Spielereihe :D - und sollten den Bestätigungsfehler auch auf der Seite anwenden, die ein gegebenes Spiel unbedingt positiv darstellen will. ;)

      Ich für meinen Teil mag Sonic, und ich wäre gerne begeistert von den Ankündigungen zu Sonic Forces. Dass ich es nicht bin, liegt unter anderem daran, dass:
      - ich das Leveldesign aus den bisher gezeigten Spielabschnitten nicht besonders interessant und überzeugend finde, verglichen mit anderen Spielen, die ich in bald 25 Jahren Videospielerfahrung schon gespielt habe;
      - dass ich gegenüber dem Boost-Gameplay, nach meinen Erfahrungen mit Unleashed und Generations, grundlegende Vorbehalte habe;
      - dass in den letzten 20 Jahren Sonicspiele mit zu vielen Charaktere und unterschiedlichen Gameplaystilen immer irgendwelche Probleme grundsätzlicher Art hatten - je mehr davon, desto schlimmer war das - und Forces kommt schon mit mindestens 3 davon um die Ecke;
      - und dass ich der festen Überzeugung bin, dass ein Spiel, das sich so ernst nimmt, wie der letzte Trailer aussieht, und so gern so unglaublich düster wäre, nicht ins Sonic-Universum passt. So eine Herangehensweise in einem solchen Setting und mit einem solchen Charakterdesign kann ich zunächst einmal nur schwer ernst nehmen, weil da einfach eine grundlegende Dissonanz da ist, wie ernst das Spiel gerne wäre und wie es gleichzeitig aussieht und auftritt - und zum anderen wurde das mit Sonic schon einige Male versucht. Shadow the Hedgehog und Sonic 2006 waren voll in diese Richtung ausgerichtet und gigantische Fehlschläge. Jetzt, nach längerer Pause, kommt wieder ein Sonicspiel raus, was aussieht, als könnte es in eine ähnliche Richtung gehen - selbstverständlich kommen da sofort Vergleiche. (Und drittens habe ich mich in den letzten Jahren nicht damit zurückgehalten, dass ich diese epische Richtung bei Sonic für Quatsch halte und die locker-leichtere Storyrichtung klar bevorzuge. Wenn Sonic jetzt wieder die epische Richtung versucht, dann darf ich das auch doof finden und das auch entsprechend äußern. :D )
      Ich suche nicht gezielt nach Gründen, um Forces schlecht finden zu können - die springen mich aber einfach sehr auffällig an, wenn ich an meine Erfahrungen mit Sonicspielen aus den letzten 15 Jahren zurückdenke, und was der Rest der Videospielwelt in der Zeit gemacht hat.

      Hinzu kommt, dass wir gerade in der ersten Jahreshälfte 2017 von großartigen Games nur so erschlagen wurden und sich bei mir ein ziemlich großer Backlog aufgebaut hat. Warum sollte ich da einem Spiel unter Hunderten auf dem Markt besonders wohlwollend gegenübertreten? Die Entwickler wollen im Endeffekt 60 bis 70 Euro von mir dafür haben! Die Zeit zum Durchspielen, die ich in andere Games oder auch andere Hobbies stecken könnte, ist da noch nicht mit einberechnet - sollte ich Forces kaufen, wirds nachm aktuellen Stand erst mal auf unbestimmte Zeit rumliegen. Warum? Weil es einfach so verdammt viele andere, so unglaublich gute Games gibt, die ich vorher spielen will - oder auch wieder spielen will.
      Und das liegt sicher nicht daran, dass ich Nadeln im Heuhaufen suche, um ein gutes Spiel schlechtzureden. Ich erwarte auf Basis meiner Erfahrungen mit Sonic und anderen Games halt einfach nur Mittelmaß, maximal.

      Übrigens kann ich mich an ein anderes Spiel erinnern, das zu seiner Zeit im Fandom extrem gehypt wurde als potenziell "DAS" Sonic-Spiel. Ein Big-Budget-Titel auf den ganz aktuell erschienenen neuen Power-Konsolen. Tolle Rendersequenzen. Der gesamte damals aktuelle Cast versammelt in einem Spiel, mit ihren ganz eigenen Gameplaystilen, die die Jahre davor bekannt und beliebt geworden waren. Dazu einige "coole" neue Charaktere. Prominente Gastsprecher für diese neuen Charaktere. Ein großer Titel zum Jubiläum. Am Ende hatten wir - Sonic 2006.
      Jetzt sehe ich ein Spiel, was in einigen Punkten sehr ähnliche Dinge versucht wie damals 06, was außerdem vom selben Produzenten verantwortet wird, und das so vom grundsätzlichen Spielaufbau her auch ne Generations-Fan-Mod sein könnte. Das ist im besten Fall extreme Nummer Sicher ohne viel Mut und ohne wirklich herausstechende Momente, und im schlechtesten Fall stehen da die Assoziationen zu Sonic 06.

      "What can change the nature of a man?"




      Ravel, Planescape: Torment

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tikal ()

    • @Miles Das hab ich doch gar nicht geschrieben. Kritisch zu sein ist richtig und wichtig.

      Ich meine es könnte "DAS" Sonic-Spiel werden, weil es einige der besten Elemente (nach der Meinung der Allgemeinheit) vergangener Sonic-Spiele in sich vereint und man sich dieses Mal mehr Entwicklungszeit genommen hat.

      Ob es DEINEM bzw. eurem persönlichen Geschmack entspricht, ist eine andere Sache.

      @Tikal Ein unfertiges Spiel wie Sonic 06 braucht man nicht zu befürchten. Forces ist seit Lost World in Entwicklung. Sonic 06 viel kürzer und meines Wissens nach wurde das Team damals aufgeteilt, um an Sonic und die geheimen Ringe zu arbeiten, was die Situation noch verschärfte.
    • EggPawn schrieb:

      *smirk* Diese Haare von Infinite Bösewicht erinnern mich stark an diesen Anime Charakter XD.

      Ich vertraue dir und du bringst mir hier den Teufel ins Haus, weg mit Komaeda!!

      Von den zwei gezeigten Stages gefällt mir ehrlich gesagt bisher nur Modern Park Avenue (ich liebe den BGM total), den Green Hill Verschnitt finde ich relativ langweilig. Einige Aspekte am Leveldesign finde ich natürlich auch hübsch und ganz nett durchdacht wie z.B. die X-Posten die einen vor Fallgruben warnen und nicht so auffällig sind wie die Schilder in Generations, aber die Stage ansich ist wie gesagt relativ langweilig.

      So wirklich gehyped oder überzeugt bin ich noch nicht, wobei ich mich ehrlich gesagt schon irgendwie auf das ganze OC erstellen freue. Sonic Forces mit meinem Recolour OC von 2007 durchspielen... Der Gedanke ist doch auch ganz lustig.
    • Ich finde viele (nicht nur hier im Forum) sehen das viel zu Schwarzweiß. Ich habe sowohl Vorbehalte als auch Gründe mich zu freuen bei diesem Spiel. Klar, etwas enttäuscht bin ich, gerade da der Newsverlauf in diesem Jahr mit OC-Charakter und seltsamen Storyentscheidungen insgesamt eher die negative Seite getroffen hat.

      Andererseits gibt es nach den neueren Ankündigungen schon einen gewissen Hang zur Schwarzmalerei des Spiels, und das eigentlich nur aufgrund von Entscheidungen, die das Narrativ betreffen (von gewissen Kritiken am Boost-System generell wie von Tikal mal abgesehen). Die Mehrheit jedoch (zu der ich mich noch nicht einmal direkt zählen würde) sieht in der Gameplayformel von Forces das Beste, was aus Modern Sonic herausgeholt werden kann.

      Oder ich zitier' einfach Samba, das macht's leichter.

      Samba schrieb:

      Das einzige, was ich von Sonic heute noch erwarte, ist ein funktionierendes und spassiges Gameplay. Und letzteres ist auch für mich mehr ein Extra für den ersten Punkt.

      Momentan seh ich diesbezüglich alles im grünen Bereich.


      Did that sting? Saw-ry!
    • Ich befürchte nicht unbedingt ein unfertiges Spiel, sondern ein schlecht designtes - die wichtigere Kategorie, in der Sonic 06 konkurrenzlos ist. Das ist ja nicht nur schlecht, weil es unfertig ist (obwohl es das zweifellos ist). Da wurden auch jede Menge bewusste Designentscheidungen getroffen, die dem Spiel echt geschadet haben.
      Ich meine, guck dir beispielsweise die Story an. Mehr Entwicklungszeit hätte da auch nicht geholfen, die muss nämlich mit als erstes feststehen, damit man weiß, was man überhaupt machen will - die steht zu dem Zeitpunkt, wo man gegen Ende merkt, dass dem Team die Zeit ausgeht, schon lange unverrückbar fest. Silvers Ball-Minigame im Wüstenlevel ist nicht unfertig, das ist ein einziger Design-Unfall von vorne bis hinten. Silvers Gameplay ist generell ein einziger Designunfall von vorne bis hinten, und zwar aufgrund von Entscheidungen, die bewusst gefällt worden sein müssen - wie zum Beispiel, einen Charakter in einem Sonicspiel langsam zu machen. Oder ihm in Cutscenes die obermächtigsten Superkräfte überhaupt zu geben - und ihn dann im Spiel nichts davon können zu lassen. Irgendwer muss ja auch entschieden haben, knapp 15 unterschiedliche Gameplaystile mit ihren ganz eigenen Anforderungen an die Story und die Spielbarkeit in das Spiel zu packen. Wenn einem da die Entwicklungszeit ausgeht, ist das auch ne Spätfolge einer ganz miesen Designentscheidung. "Unfälle" wie keine Autosaves, Tails' permanente Bewegung nach vorne in der Luft und seine Angriffe mit Ringbomben etc. kommen auch nicht aus dem Nichts, das sind alles Entscheidungen, die irgendwann mal gefällt worden sein müssen.
      Klar ist Sonic 06 unfertig. Es ist aber auch eben ein Meilenstein des Spieldesigns insofern, als dass wirklich jede erdenkliche Designentscheidung, die gefällt wurde, richtig schlecht war und nur noch zu weiteren Problemen geführt hat. Man könnte es in Gamedesignvorlesungen präsentieren als das perfekte Beispiel, wie man ein Spiel nicht entwickeln sollte. Das so hinzukriegen, ist eine echte Leistung. :D
      Und das weckt meine Befürchtungen für Forces, weil du irgendwann an einen Punkt ankommst, an dem du schlechte Designentscheidungen nicht mehr mit noch mehr Entwicklungszeit ausbügeln kannst. Ich meine, gut für Forces, wenn die Entwickler Zeit haben, da ordentlich dran zu schrauben :D Aber 06 wäre zB ohne die Ladezeiten immer noch kein gutes Spiel gewesen. Bei Forces ist jetzt der Produzent derselbe, der Dark-Serious-Pseudoepische Storyansatz ist sehr ähnlich, das Gamedesign ist bestenfalls auf Nummer Sicher getrimmt und zum Ausgleich mit tonnenweise Fanservice / Sachen, die die Fans über die letzten 20 Jahre cool fanden, angereichert - ohne dass dieser ganze Fanservicekram sowas wie ein kohärentes Gesamtbild abgäbe. Das sind Probleme, die aus der Designphase kommen und die du nicht mit "mehr Zeit" beheben kannst.

      "What can change the nature of a man?"




      Ravel, Planescape: Torment

    • Jein. Gewisse Designentscheidungen hätte man vllt. nochmal überdacht und Dinge verworfen, wenn man mehr Zeit gehabt hätte und festgestellt hätte, dass es nicht gut ist. Auch in der Story. Ich glaube es wurde soo krass gerusht. Wobei man natürlich sicherlich keine 180º-Wende gemacht hätte. Ich schätze Sonic 06 ist ein Spiel, dass nicht nur technisch nicht ausgereift, sondern auch inhaltlich einfach nicht zu Ende gedacht war.

      Hab da aber keine starke Meinung zu, da ich Sonic 06 nie gespielt habe.

      Um mal wieder auf Forces zurückzukommen: Ich sehe nicht, inwiefern es schlecht designt sein soll. Sie stellen da ja nicht wahllos irgendeinen Murks zusammen. Wir haben das Boost-Gameplay, was beliebt ist und womit man bereits mehrere Spiele Erfahrung hat, das altbekannte 2D-Sonic-Gameplay und den Custom Character was neu ist, aber was spielerisch auch offenbar in diese Reihe passt und jetzt nicht irgendwas total abgefahrenes ist.
    • Tikal schrieb:

      zum Ausgleich mit tonnenweise Fanservice / Sachen, die die Fans über die letzten 20 Jahre cool fanden, angereichert - ohne dass dieser ganze Fanservicekram sowas wie ein kohärentes Gesamtbild abgäbe. Das sind Probleme, die aus der Designphase kommen und die du nicht mit "mehr Zeit" beheben kannst.
      Dumm Frage: Aber war das Sonic streng genommen nicht schon immer (zumindest ab der Adventure Ära)? Die Story war ab da immer zu "ernst" und "pseudo-episch". Und lebte Sonic streng genommen nicht schon immer von Fanservice? Musste Sonic nicht streng genommen schon immer Fanservice abliefern? Das war ja quasi der ganze Sinn hinter Sonic. Er wurde erschaffen, um ein Maskottchen von Sega zu sein und um Kinder anzulocken, musste er schon immer cooler und hipper sein, als seine Konkurrenten.
      Für mich persönlich war das Sonic schon immer. Er ging seit seiner Geburt trends hinterher. Anders als Mario oder Crash Bandicoot, die eher versuchten ihre eigenen Wege zu gehen. Sonic musste einfach immer der coole, hippe Junge des ganzen Schulhofes sein. Deswegen gibt es auch immer diese ganze Stilbrüche in den Sonic-Spielen. Je nach dem, was gerade angesagt ist.

      Shadow z.B. war auch ne Inspiration von Vegeta aus DBZ und Silver von Trunks, ebenfalls aus DBZ. Es ging bei Sonic schon immer mehr um Trends. Deswegen hat Sonic in meinen Augen so eine enorme Schwäche, seine eigene Identität zu finden. Und das gleiche Problem sehe ich persönlich auch in Forces. Sonic hat einfach nie seine eigene Identität gefunden, weshalb man jetzt in Forces versucht alles, was irgendwie beliebt war ineinander zu pressen. Ob es schlussendlich gut laufen wird, müssen wir erst och sehen. Ich persönlich schreibe das Spiel noch nicht ab, aber ich bin halt wie viele sehr skeptisch gegenüber Sonic.

      Es ist zwar immer gut, neue Ideen zu finden, und ich gebe Sonic zumindest Kritikpunkte dafür, dass sie es zumindest versucht haben, neue Ideen und Konzepte zu finden, aber schlussendlich nützt es nichts, wenn dadurch sein eigenes Werk einen kompletten Stilbruch bekommt.

      Ich warte jetzt einfach auf die Kritiken ab und werde dann sehen, was die Leute dazu zu sagen haben. Ist es gut, dann ist es halt gut, ist es nicht gut, dann muss Sega halt zurück ans Zeichenbrett gehen.
      [SIGPIC][/SIGPIC]

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Samba ()

    • Chris schrieb:


      Sie stellen da ja nicht wahllos irgendeinen Murks zusammen. Wir haben das Boost-Gameplay, was beliebt ist und womit man bereits mehrere Spiele Erfahrung hat, das altbekannte 2D-Sonic-Gameplay und den Custom Character was neu ist, aber was spielerisch auch offenbar in diese Reihe passt und jetzt nicht irgendwas total abgefahrenes ist.
      Tun sie das nicht? Ich meine, warum sind gerade Modern und Classic Sonic schon wieder in einem Game? Ist das nur so, weil Generations mit den beiden so gut funktioniert hat und Classic Sonic für viele Spieler, darunter auch für mich, das absolute Highlight des Spiels war? Eine storytechnische Rechtfertigung dafür sehe ich jedenfalls bislang nicht. Nicht mal was auf dem so simplen Niveau aus Generations.
      Für mich hats Mephysta eigentlich perfekt auf den Punkt gebracht:

      Mephysta schrieb:

      Was wir da haben, ist ein self-insert Hauptcharakter, der aus merkwürdigen Gründen an Modern und Classic Sonics Seite kämpft in einem Setting, dass sich bisher viel zu ernst zu nehmen scheint gegen einen super edgy, düsteren, geheimnisvollen Schattentypen und seine Schergen in Form von sämtlichen Fanservice-Bad Guys (einschließlich Shadow) der letzten Jahre. Also wie schon gesagt: Schlechte Fanfiction.oh und vergessen wir nicht die zusammengewürfelten Gameplayelemente, die aus allen möglichen Ecken gekramt wurden.

      Finde es ehrlich gesagt schwer, dem nicht kritisch gegenüber zu stehen.

      Samba schrieb:

      Tikal schrieb:

      zum Ausgleich mit tonnenweise Fanservice / Sachen, die die Fans über die letzten 20 Jahre cool fanden, angereichert - ohne dass dieser ganze Fanservicekram sowas wie ein kohärentes Gesamtbild abgäbe. Das sind Probleme, die aus der Designphase kommen und die du nicht mit "mehr Zeit" beheben kannst.
      Dumm Frage: Aber war das Sonic streng genommen nicht schon immer (zumindest ab der Adventure Ära)? Die Story war ab da immer zu "ernst" und "pseudo-episch".
      Mindestens in den ersten beiden Adventure-Teilen haben die Spiele den schmalen Grat zwischen "ernst" und "zu ernst" eigentlich ganz gut hinbekommen (und für Heroes würde ich das auch noch zugestehen, abgesehen davon, dass das Teil seine Story ja eigentlich nicht wirklich erzählt hat). Da war bei aller Ernsthaftigkeit und bei allem Bemühen, eine durchgehende und spannende Story zu erzählen, immer noch Platz für "Oh look, it's a huge flying egg!", "Talk about low budget flights, no foods or movies... I'm outta here!", "FROOOOOOGGYYYYYYYY???!!!" und Szenen wie zB wenn Knuckles die Steuerung vom Space Shuttle übernimmt.
      In Shadow gabs sowas gar nicht, in 06 nur punktuell an vielleicht zwei-drei Stellen im ganzen Spiel - dafür aber Mephiles' große, böse, "epische" Auftritte. Der aktuelle Trailer erinnert mich ganz schwer an diese Fälle.

      Und nur um das klarzustellen: Fanservice in Form von ein paar gut eingesetzten Anspielungen, oder auch der Rückkehr von unter Fans beliebten Charakteren, ist nicht per Definition was schlechtes. Es wird nur dann problematisch, wenn das alles ist, was die Neuveröffentlichung zu bieten hat. Danach sieht es bei Forces im Moment ziemlich stark aus.

      "What can change the nature of a man?"




      Ravel, Planescape: Torment

    • twitter.com/IanFlynnBKC/status/875203777388716032

      Was geht hier vor? Hört doch auf, mich jetzt plötzlich wieder hoffnungsvoll für die Story zu machen, das ist ja wie ne Achterbahnfahrt hier!

      (Srsly, wenn jemand ne derartige Story und ne logische Erklärung für die Situation rund um Shadow und Chaos gut hinkriegen würde, dann Ian Flynn. Bitte lass es wahr sein *__*)
    • Tikal schrieb:

      Tun sie das nicht? Ich meine, warum sind gerade Modern und Classic Sonic schon wieder in einem Game? Ist das nur so, weil Generations mit den beiden so gut funktioniert hat und Classic Sonic für viele Spieler, darunter auch für mich, das absolute Highlight des Spiels war? Eine storytechnische Rechtfertigung dafür sehe ich jedenfalls bislang nicht. Nicht mal was auf dem so simplen Niveau aus Generations.Für mich hats Mephysta eigentlich perfekt auf den Punkt gebracht:

      Mephysta schrieb:

      Was wir da haben, ist ein self-insert Hauptcharakter, der aus merkwürdigen Gründen an Modern und Classic Sonics Seite kämpft in einem Setting, dass sich bisher viel zu ernst zu nehmen scheint gegen einen super edgy, düsteren, geheimnisvollen Schattentypen und seine Schergen in Form von sämtlichen Fanservice-Bad Guys (einschließlich Shadow) der letzten Jahre. Also wie schon gesagt: Schlechte Fanfiction.oh und vergessen wir nicht die zusammengewürfelten Gameplayelemente, die aus allen möglichen Ecken gekramt wurden.

      Finde es ehrlich gesagt schwer, dem nicht kritisch gegenüber zu stehen.


      Ich würde erstmal sagen Gameplay > Story

      Also dass man sich zuerst dass Gameplay ausdenkt und darum die Story konstruiert. Es ist ein Spiel und kein Film.

      Aber jeder hat natürlich einen anderen Geschmack.

      Dass wir noch nicht genau wissen, was genau im Spiel die Erklärung sein wird für das Auftreten von Classic Sonic, ist allerdings auch nicht verwunderlich. Die spoilern doch nicht mal eben alles.
    • Bei Gameplay > Story würde ich unter Umständen sogar mitgehen. Aber Gameplaystile vergangener Spiele stückchenweise zu recyclen, weil die in einzelnen Spielen mal funktioniert haben, halte ich nicht für gutes Gameplay - für mich zeugt das lediglich von Unkreativität, Faulheit und Sicherheitsverhalten. Dabei kann dann leider auch nichts Revolutionäres rumkommen, sondern höchstens Mediocore-Gedöhns. Während eine Story, die das gut erklärt, das dann höchstens erträglich macht, wird aus einer Story, die das Ganze auch noch schlecht oder gleich gar nicht erklärt, ein ziemlicher Rohrkrepierer.
      Offen gesagt stelle ich schon keine großen Erwartungen mehr an die Sonic Spiele, aber sie schaffen es trotzdem noch, diese zu unterlaufen.
    • Mephysta schrieb:

      Aber Gameplaystile vergangener Spiele stückchenweise zu recyclen, weil die in einzelnen Spielen mal funktioniert haben, halte ich nicht für gutes Gameplay - für mich zeugt das lediglich von Unkreativität, Faulheit und Sicherheitsverhalten. Dabei kann dann leider auch nichts Revolutionäres rumkommen, sondern höchstens Mediocore-Gedöhns.

      Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht wirklich. Man braucht also jedes Mal neues Gameplay, damit es irgendwie neu oder revolutionär erscheint? War das nicht der größte Kritikpunkt an Sonic-Games, dass sie ständig immer irgendetwas im Gameplay verändert haben? Wenn etwas nicht revolutionär ist, muss es keinesfalls "mediocre" sein, man schaue sich nur Mario an. Die etwas sicherere Schiene zu fahren (abgesehen davon, dass der Avatar-Stil ja tatsächlich schon etwas neueres bringt) würde ich nun wirklich als letztes an dem Spiel kritisieren.
      Tatsächlich relevant wird da für mich eher das Leveldesign, von dem bisher ja eher weniger zu sehen war, gerade da die ersten Level eines Sonicspiels ja immer ziemlich simpel und linear aufgebaut sind. Interessant wird das Mid-/Endgame, und das kann man dann vermutlich erst bei Release beurteilen.


      Did that sting? Saw-ry!
    • Raser schrieb:

      Tatsächlich relevant wird da für mich eher das Leveldesign, von dem bisher ja eher weniger zu sehen war, gerade da die ersten Level eines Sonicspiels ja immer ziemlich simpel und linear aufgebaut sind. Interessant wird das Mid-/Endgame, und das kann man dann vermutlich erst bei Release beurteilen.
      Das ist aktuell auch mein größtes Sorgenkind. Ich habe im Endeffekt kein Problem mit dem Gameplay-Konzept an sich. Abgesehen von dem gelegentlichen 3D-Abschnitt rennen alle drei Charaktere durch 2D-Level und bieten jeweils ein paar Eigenheiten (Avatar hat Gadgets zum angreifen und nutzt Grapple Hook, Modern hat Boost und Homing Attack und Classic hat Spindash). Bevorzuge den Ansatz persönlich etliche Male lieber als Mech- oder Treasure Hunt Level. Erscheint mir daher ein stimmiges und tatsächlich fokusiertes Gameplay-Konzept zu sein.

      Bisher fand ich allerdings das bisher gezeigte Leveldesign eher mau. Wiederspielwert in einem Sonic-Spiel ist mir enorm wichtig, hoffe, dass das finale Gesamtprodukt einige nette Level haben wird, wird man bis kurz vor Release aber wohl nicht richtig abschätzen können.

      Die Story in einem Sonic-Spiel ist für mich wirklich nur Beiwerk, weswegen ich mir da jetzt nicht den Kopf zermartere.
    • Mephysta schrieb:

      Bei Gameplay > Story würde ich unter Umständen sogar mitgehen. Aber Gameplaystile vergangener Spiele stückchenweise zu recyclen, weil die in einzelnen Spielen mal funktioniert haben, halte ich nicht für gutes Gameplay - für mich zeugt das lediglich von Unkreativität, Faulheit und Sicherheitsverhalten. Dabei kann dann leider auch nichts Revolutionäres rumkommen, sondern höchstens Mediocore-Gedöhns. Während eine Story, die das gut erklärt, das dann höchstens erträglich macht, wird aus einer Story, die das Ganze auch noch schlecht oder gleich gar nicht erklärt, ein ziemlicher Rohrkrepierer.
      Offen gesagt stelle ich schon keine großen Erwartungen mehr an die Sonic Spiele, aber sie schaffen es trotzdem noch, diese zu unterlaufen.

      Ob etwas neu ist oder nicht, ist doch kein Qualitätsmerkmal. Ich würde hier noch unterscheiden zwischen "ist nicht mein Geschmack" und "ist generell schlecht".

      Hier stehen die Fans mit ihren Ansprüchen auch im Widerspruch zueinander: Du wünscht dir mehr neues, während andere bei der Serie mangelnde Konstanz anprangern.
    • Raser schrieb:


      Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht wirklich. Man braucht also jedes Mal neues Gameplay, damit es irgendwie neu oder revolutionär erscheint? War das nicht der größte Kritikpunkt an Sonic-Games, dass sie ständig immer irgendetwas im Gameplay verändert haben? Wenn etwas nicht revolutionär ist, muss es keinesfalls "mediocre" sein, man schaue sich nur Mario an. Die etwas sicherere Schiene zu fahren (abgesehen davon, dass der Avatar-Stil ja tatsächlich schon etwas neueres bringt) würde ich nun wirklich als letztes an dem Spiel kritisieren.

      Chris schrieb:

      Ob etwas neu ist oder nicht, ist doch kein Qualitätsmerkmal. Ich würde hier noch unterscheiden zwischen "ist nicht mein Geschmack" und "ist generell schlecht".

      Hier stehen die Fans mit ihren Ansprüchen auch im Widerspruch zueinander: Du wünscht dir mehr neues, während andere bei der Serie mangelnde Konstanz anprangern.

      Das mag alles seine Richtigkeit haben, aber das ist ja auch nicht das, was ich gesagt habe. Was ich gesagt habe, ist, dass es meiner Meinung nach nicht funktioniert, einen Flickenteppich von vergangenen Gameplaystilen zusammenzuschustern. Das ist etwas ganz Anderes, als einfach nur einen vergangenen Stil wieder aufleben zu lassen, wie es z.B. für aufeinander aufbauende Spiele durchaus sinnvoll ist. Wobei ich dennoch dabei bleiben würde, zu sagen, dass durchgängig gleichbleibende Gameplaystile nichts Gutes sind. Und Mario halte ich da jetzt nicht gerade für ein Gegenbeispiel - mag ja alles ganz solide sein, aber solange sie die sichere Schiene fahren, passiert da eben auch nix außergewöhnlich Tolles. Auf der anderen Hand hat es aber wohl seinen Grund, warum Breath of the Wild von so vielen als bestes Zeldaspiel seit Langem gefeiert wird, obwohl es zweifelsfrei auch seine designtechnischen Schwächen hat - weil es einfach mal etwas Neues und Hervorstechendes ist. Oder, um mal den AAA-Titeln auf den Leib zu rücken: Den fünfzigsten Far Cry/Assassin's Creed/usw. Teil, in dem der immer gleiche Gameplaystil kopiert wird, findet auch irgendwann keiner mehr so toll wie am Anfang.

      Bei den Sonic Spielen ist das gewiss nochmal 'ne andere Geschichte, weil die's mit dem Experimentieren teilweise schon eher übertrieben haben. Aber trotzdem halte ich es für die denkbar schlechteste Lösung, sich dann ein Spiel aus verbrauchten Elementen zu basteln. Denn genau das sind diese Bestandteile - verbraucht. Die Wisps waren in Colors sein nettes, storygebundenes Gimmick, eher eine Ergänzung des eigentlichen Gameplays, die nur im abgegrenzten Storystrang sinnvoll war. Classic Sonic war - wie Tikal schon schrieb - damals ein absolutes Highlight, weil es eine frische und vor allem unerwartete Idee war. In Generations war das klasse, aber dass sich sowas schnell selbst überlebt, sollte eigentlich klar sein, zumal es in Generations damals schon recht deutlich abzugrenzen war, dass es sich um eine eher einmalige Fanservice-Dreingabe handelte, weshalb der Gesamttonus eher ein enttäuschtes Aufseufzen war, als Classic Sonic schon wieder im ersten Trailer aufgetaucht ist. Dass zeitgleich Sonic Mania angekündigt war, welches sich ohnehin schon komplett auf Classic Sonic fokusiert, macht die Sache auch nicht gerade besser.

      Ein Sonic Spiel, dass seinen generellen Stil (Boost-Gameplay mit 2D- und 3D-Passagenwechseln) beibehält und je nach Spiel immer mal wieder neue Ideen mit einstreut, die dann spielexklusiv sind (z.B. Wisps für Colours, Energy Beam für Boom, etc.) hielte ich persönlich für eine viel bessere Strategie als das, was da jetzt gerade passiert.
    • Chris schrieb:

      Ich würde erstmal sagen Gameplay > Story

      Also dass man sich zuerst dass Gameplay ausdenkt und darum die Story konstruiert. Es ist ein Spiel und kein Film.
      Jein. Es gibt sicher reichlich Spiele, bei denen das zutrifft. Ich könnte aber auch diverse Fälle nennen, in denen das genaue Gegenteil zutrifft oder die Bedeutung von Story und Gameplay sich in etwa die Waage halten, viele Spiele und Franchises sind vor allem für ihre Geschichte und ihr Setting bekannt, während das Gameplay mitunter nur durchschnittliche Genrekost ist; mehrere von ihnen sind dabei nicht durch eine Gameplay-Idee, sondern durch eine Story- und Settingidee entstanden.

      Und Sonic zählt für mich schon länger nicht mehr zu den Reihen, in denen alles nur auf dem Gameplay aufbaut. So manches Sonicspiel wäre sogar sehr wahrscheinlich wesentlich schlechter bei den Leuten weggekommen, wenn es nicht eine halbwegs passable Story hätte liefern können, nehmen wir da zum Beispiel die Adventures oder Unleashed. Das Gameplay war zu Teilen spitze (Adventure: Sonic/Tails; Adventure 2: Sonic/Shadow; Unleashed: Taglevel), an anderen Stellen aber auch sehr ausbremsend und mit diversen Designfehlern versehen (Adventure: Big; Adventure 2: Knuckles/Rouge; Unleashed: Nachtlevel). Da kann eine überzeugende Story viel zur Motivation beitragen, sodass man sich trotzdem auch durch diese unbequemen Passagen beißt, weil man doch wissen will, wie es weitergeht, weil man doch das große Finale (bei Sonic bedeutet das seit Adventure: Großer Endboss mit Super Sonic und epischer Musik) erreichen will. Eine nicht vorhandene, oder - noch schlimmer - gar eine schlecht erzählte Story dagegen wird den Spieler eher noch schneller dazu bewegen, das Spiel in die Ecke zu werfen und sich etwas anderes zu suchen, die Konkurrenz ist wie von Tikal angemerkt schließlich groß genug. Und selbst, wenn das Gameplay selbst solide ist, kann eine schlechte oder gänzlich fehlende Story mindestens den Wiederspielwert mindern, manchen Leuten auch ganz die Lust am Weitermachen nehmen, wenn das Gameplay sie nicht ausreichend motiviert, weil es ihnen z.B. nicht "innovativ" genug ist oder das Spiel insgesamt zu viel (halbgares) Recycling enthält, so wie es bei Forces momentan den Anschein hat. Letzteres wird vor allem dann zum Problem, wenn Elemente recycelt werden, welche sinngemäß, also kanonisch gar nicht vorkommen dürften, und die Story jegliche Erklärung auslässt, wieso sie wieder auftauchen. Auch das haben wir in Sonic 06 mit Blaze erlebt. Klar, ein Spiel mit schlechtem Gameplay kann auch mit guter Story im Gesamteindruck allerhöchstens mittelmäßig sein. Aber insbesondere, wenn man von einer Reihe tiefergehende Storys gewohnt ist, kann eine zu flache oder schlecht erzählte Story das Spiel subjektiv sehr nach unten reißen, wenn das Gameplay im Ausgleich "nur" solide ist. So erkläre ich mir auch, warum Unleashed trotz Werehog bis heute beliebter ist als Colours, welches nicht nur vom Schwierigkeitsgrad her, sondern auch inhaltlich eher seicht war; und teilweise sogar Generations vorgezogen wird.

      happy?

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Arcade ()

    • Ihr habt beide Recht. Sonic gehört auch für mich zu den Spielreihen, die primär mehr durch die Charaktere, der Story und der Präsentation leben. Das war Sonic streng genommen schon immer. Wenn man sich das Marketing damals in den 90er ansieht, so war für Sega die höchste Priorität, dass die Leute zuerst den Charakter kennenlernen und erst dann das Gameplay. Man sieht dies auch sehr gut an de Feedback der Games. Selbst welche der qualitativ besten Games der Reihe wie Colors, die Advance-Trilogie oder die Sega-Allstars-Reihe stehen für viele Fans weit unter den Games wie die Adventure-Teile, Riders oder auch Shadow he Hedgehog. Und dass nur wegen der Story. Die Sonic-Reihe lebt nun mal primär von Charakteren und Geschichte wie z.B. Kingdom Hearts. Auch ich würde z.B. Crash Bandicoot oder Conker's bad fur day nie so lieben, wären da nicht die schrägen, überzogenen Charaktere und der schwarze Humor bei Conker.

      Sonic fällt da in dieselbe Kategorie finde ich. Es stimmt zwar, so wie Chris sagt, dass man bei einem Spiel schon primär auf das Gameplay achten muss und das hat auch Priorität finde ich, aber so viele Spiele leben einfach von vielen anderen zusätzlichen Dingen. Life is Strange von der emotionalen Geschichte und ihren realistischen Charakteren, Banjo-Kazooie von dem selbstironischen Humor, Spiele wie Child of Light und Ori & the blind Forest leben von der Atmosphäre und auch Sonic lebt von seinen Charakteren.

      Und sind wir mal ehrlich, hätte sich die Sonic-Reihe nur auf dem Gameplay konzentriert, Sonic wäre spätestens Ende der 90er Jahre wieder verschwunden.
      [SIGPIC][/SIGPIC]
    • Arcade schrieb:

      Chris schrieb:

      Ich würde erstmal sagen Gameplay > Story

      Also dass man sich zuerst dass Gameplay ausdenkt und darum die Story konstruiert. Es ist ein Spiel und kein Film.
      Jein. Es gibt sicher reichlich Spiele, bei denen das zutrifft. Ich könnte aber auch diverse Fälle nennen, in denen das genaue Gegenteil zutrifft oder die Bedeutung von Story und Gameplay sich in etwa die Waage halten, viele Spiele und Franchises sind vor allem für ihre Geschichte und ihr Setting bekannt, während das Gameplay mitunter nur durchschnittliche Genrekost ist; mehrere von ihnen sind dabei nicht durch eine Gameplay-Idee, sondern durch eine Story- und Settingidee entstanden.

      Das war jetzt speziell auf Sonic (Forces) bezogen.

      Wobei auch bei einem modernen Sonic-Spiel Zwischensquenzen mit Sprachausgabe kaum wegzudenken sind, aber das Gameplay sollte meiner Meinung nach im Vordergrund stehen.
    2007-2017 SpinDash
    Sonic the Hedgehog ist ein geschütztes Markenzeichen der Videospielfirma SEGA. Alle veröffentlichten Bilder und sonstige Dateien dienen keinem kommerziellen Zweck und sind Eigentum des jeweiligen Herstellers.